Posts mit dem Label autism werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label autism werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 13. Juli 2022

Medical Medium Heilungsupdate nach 34 Monaten

 Update nach 34 Monaten Ernährung nach Anthony William

  • alkoholfreie Zitronenmelissentinktur, B12, Zinksulfat, Magnesiumglycinat, Vitamin C, Goldenseal, celeryforce, Melatonin, Süßholzwurzeltinktur, selbstgemachter Holunderbeersirup, flüssiges Silizium (Zähne)

  • für die Leber täglich: Brennnesseltinktur (wegen Zähnen+Leber), selbstgemachte Rotkleetinktur (Zähne+Leber), selbstgemachte Löwenzahntinktur

  • HMDS

  • David ist 4 ¾ Jahre alt

 

Was hat David gegessen?

  • Erdbeeren, Banane, Kirschen, Wassermelone, Mango, Granatapfel, Johannisbeeren, Trauben, getrocknete Maulbeeren

  • Radieschen, Tomaten, Gurke, Karotte

  • Oliven

  • Nüsse

  • gedämpfter Kohlrabi mit Sauce

  • gedämpfte Kartoffeln mit Sauce

  • Nudeln mit Tomatensauce, Süßkartoffel-Rosenkohl-Tomatensauce, Süßkartoffel-Paprika-Tomatensauce, Rosenkohl-Kürbis-Karotten-Sauce oder Blumenkohlsauce

  • Linsenwaffeln mit selbstgemachter Erdbeermarmelade oder Tomaten oder Radieschen

  • selbstgebackenes Brot mit Aufstrich

  • Kichererbsenpfannkuchen mit Marmelade

  • Pfannkuchensuppe

  • Kartoffeln mit Kirschketchup oder Erdbeerketchup

  • Blumenkohlreis und Gemüse (Spitzkohl, Champignons, Zwiebeln, Karotten) in Süß-Sauer-Sauce

  • Quinoa und Gemüse (Spitzkohl, Champignons, Zwiebeln, Paprika, Kürbis) in Süß-Sauer-Sauce

  • rohe Apfeltörtchen

  • glutenfreie Lasagne mit Blumenkohl, Brokkoli, Pilzen, Karotten, Paprika-Tomaten-Sauce und Kartoffelsauce

  • Nudeln mit Kürbis, Rosenkohl, Brokkoli und Sauce


Was hat David getrunken? Zitronenwasser (180 ml), Selleriesaft (180 ml), Apfelsaft, Traubensaft, Orangensaft, Melonensaft, Leberheilsmoothie



Wie ist es uns ergangen?

Wir waren fast jede Woche am Seespielplatz, fast jede Woche am Waldspielplatz, 2 x auf einem Wasserspielplatz und jede Woche beim Kinderturnen. David LIEBT dieses Kinderturnen inzwischen! Außerdem haben wir natürlich wie jeden Sommer ganz viele Erdbeeren, Johannisbeeren und Kirschen gepflückt. Auch ein paar wilde Himbeeren und Rotklee. Ich habe noch Lindenblüten, Kamille, Borretsch und Schafgarbe gepflückt, aber daran hatte David nicht so viel Interesse. Mit Obst kann er natürlich mehr anfangen und er hat in diesen Wochen wirklich Unmengen an selbst gepflücktem Obst gegessen. Dann hat er auch mal mit seinen Cousins und Oma + Opa gespielt. Außerdem haben wir wieder neue Leute kennengelernt (sein Freund hatte immer noch keine Zeit). Ganz besonders hat es uns gefreut, dass David nun einen weiteren kindergartenfreien Freund gefunden hat. Er ist 4 Jahre alt, wohnt sogar ganz bei uns in der Nähe und die beiden verstehen sich wirklich super und haben viel Spaß miteinander auf Spielplätzen.

 

 

David geht inzwischen wieder alleine aufs Klo und ruft uns, wenn er Hilfe braucht. Er geht auch alleine ins Kinderzimmer, allerdings nur kurz um etwas zu holen. Alleine würde er dort jetzt nicht sitzen und etwas spielen, nur wenn ihm jemand Gesellschaft leistet. Aber solange sich jemand mit ihm im Zimmer befindet spielt er seelenruhig alleine.

Sehr überrascht war ich, als ich erfahren habe, dass David bei Oma gerne in Malbüchern gemalt hat. Denn das möchte er bei uns ja überhaupt nicht! Er sagt immer, dass er es nicht kann. Es ist ihm zu schwer...

Seit 1 Jahr schon darf ich meistens durchschlafen! Was für eine tolle Entwicklung, nachdem ich fast 4 Jahre vorher jede einzelne Nacht geweckt wurde. David ist nun auch wieder pflegeleichter als vor 1 Jahr und beschäftigt sich auch mal schön selbst. Er isst auch wesentlich besser als vor 1 Jahr. Vor allem mehr Gemüse.

Was noch rückschrittig ist:

  • will nicht, dass wir uns miteinander laut unterhalten oder laut lachen (Mama + Papa + alle anderen), ist allerdings inzwischen schon wesentlich besser geworden

  • will immer noch gefüttert werden; will vieles nicht in die Hand nehmen, weil sonst die Finger schmutzig oder nass werden könnten (z.B. Brot mit Aufstrich, da könnte man evtl mit den Fingern an den Aufstrich hinkommen)


positive Veränderungen diesen Monat:

allgemeines Verhalten:

David wollte ja nie Zähneputzen! Wirklich nie! Es wurde zwar immer besser und besser, sodass es letztendlich auch ohne schreien möglich war, aber das auch nur max 11 Sekunden lang und er hat sich dabei immer wieder weggedreht. Doch jetzt haben wir extra eine Zahnbürste gekauft, die mit einer App verbunden ist und damit Zahnputzspiele. Eigentlich halte ich von solchen strahlenabhängigen Dingen überhaupt nichts, aber das erfüllt jetzt wirklich einen guten Dienst. So kam es nun also, dass David sich mit Kauf dieser Zahnbürste von max 11 Sekunden auf 2 min Zähneputzen problemlos gesteigert hat. So macht es ihm nun total Spaß und er hat Freude dabei. Jetzt kann ich seine Zähne zum 1. Mal in seinem Leben richtig putzen. Er versteht nun auch, dass seine Zähne leider keine gute Qualität haben, aber wir freuen uns schon sehr auf die 2. Zähne, die dann hoffentlich besser sind


kognitive Entwicklung:

er macht inzwischen Puzzle mit 180 kleinen Teilen alleine (entspricht etwa einer Altersempfehlung von 8 Jahre)


grobmotorische Entwicklung:

Man merkt so gut wie nichts mehr davon, dass er früher grobmotorisch sehr weit hinten lag und als Baby nicht krabbeln konnte, spät zu laufen angefangen hat, zuerst nicht hüpfen konnte, extrem lange keine Pedale treten konnte usw. Nein wirklich, man merkt das überhaupt nicht mehr! David ist beim Kinderturnen sehr schnell, sehr geschickt und hat eigentlich keine Probleme mit den Übungen (außer, dass er nicht gerne sehr hoch hinaus möchte, schätze mal Höhenangst). Es macht ihm unglaublich viel Spaß!!!!! Er hängt sich gerne an die Ringe, klettert Bänke die an der Sprossenwand hängen hoch, balanciert, spielt mit Bällen und besonders gerne überwindet er größere Hürden.


Sprachliche Entwicklung:

David spricht nun seit 2 Jahren!!!! Ist das zu fassen?! Für mich ist es unglaublich, dass es doch schon so lange her ist, dass er zu sprechen angefangen hat, worauf wir ja so lange gewartet haben.

Und er spricht und versteht immer besser und besser! Wir haben aber heute tatsächlich immer noch manchmal Verständigungsprobleme, da David noch nicht 100 % alles versteht und sich auch gerne mal falsch ausdrückt. Er sagt z.B. „mir ist kalt“, dabei meint er, dass er schwitzt oder er will nassen Sand im Sandkasten haben, sagt aber „wo ist trockener Sand?“ usw. Aber das sind Kleinigkeiten, die nicht weiter schlimm sind. Wenn das Kind einem früher gar nichts mitteilen konnte, dann ist sowas wirklich egal. Er hat auch immer noch eine Redeflussstörung bzw Wortfindungsstörungen.

Auffällig ist aktuell, dass er wirklich immer und immer mehr Fragen stellt. Zu allem was er sieht, stellt er Fragen. Wenn wir z.B. ein Puzzle machen und darauf ist u.a. ein Hamster abgebildet, stellt er total viele Fragen dazu: „Was macht der Hamster am Wasser? Wie kann er trinken? Wie kommt er aus dem Wasser wieder raus? Was frisst der Hamster?“ usw. und das zu jedem abgebildeten Detail.

Man merkt jetzt auch, wie gut er die Sprache versteht, indem er wirklich sofort genau das tut, was andere Leute von ihm verlangen (früher hat er da überhaupt nicht reagiert). Auch bei Tiptoispielen hört er zu und macht, was gefragt wurde bzw löst die Rätsel!

Sehr toll ist auch, dass David nun wirklich sehr höflich ist. Er sagt immer: „nein danke“, „ja bitte“, „entschuldigung“ usw. Meine Mutter ist ganz begeistert darüber!

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Medical Medium Heilungsupdate nach 27 Monaten

 

Update nach 27 Monaten Ernährung nach Anthony William

  • alkoholfreie Zitronenmelissentinktur, B12, Zinksulfat, Magnesiumglycinat, Ester-C, GABA, B-komplex, Goldenseal, Brennnesseltinktur (wegen Zähnen), selbstgemachte Rotkleetinktur (Zähne), flüssiges Silizium (Zähne), celeryforce, Melatonin, selbstgemachter Holunderbeersirup und ein flüssiges Probiotikum; ganzer HMDS an 6 Tagen pro Woche (250 g Wildheidelbeeren, 40 g Koriander, 1 geh. TL Gerstengrasssaftpulver, 1 geh. TL Spirulina, 2 EL Dulseflocken)

  • David ist 4 ¼ Jahre alt

Was hat David gegessen?


Was hat David getrunken? Heißen Kinderpunsch mit Holundersaft, Zitronenwasser mit Honig, Traubensaft, Apfelsaft, frisch gepressten Ananassaft, frisch gepressten Granatapfelsaft, SELLERIESAFT!!!


Wie ist es uns ergangen?

In diesem 1 Monat gab es ganz schön viel an Brauchtum zu erleben. David hat das alles nun viel mehr wahrgenommen als letztes Jahr. Er wollte z.B. unbedingt eine Laterne, als er in seinem Herbstbuch wieder das Bild des Martinsumzuges sah (letztes Jahr hat ihn das Bild in dem selben Buch nicht wirklich interessiert). Wir haben also gemeinsam mit seinem Freund Laternen gebastelt, worauf er wirklich total heiß war und sind am Martinstag mit der Laterne gelaufen. Die Zeit von da an bis zum Advent waren wir überhaupt mehrfach mit der Laterne draußen und haben eine Fackelwanderung mit den Kindern gemacht oder uns spätnachmittags mit Laternen, Windlichtern, heißem Kinderpunsch und warmen Wildheidelbeerpancakes auf dem Spielplatz getroffen. Es wird ja schließlich schon so früh dunkel.



Dann hatten wir den Beginn des Advents. David hat sich sehr gefreut wieder die Kerzen für den Adventskranz verzieren zu dürfen und hat dann sogar den ganzen Adventskranz selbst gestaltet (weil wir dafür so ein einfaches Stecksystem haben, sodass jedes Kind ganz einfach selbst einen Adventskranz machen kann).

Mit dem Adventskalender hatten wir dieses Jahr einen besonderen Plan. Nachdem David absolut keinen Selleriesaft mehr trinken wollte, versuchte ich es mit Trinitys Idee, den Selleriesaft als Bedingung für den Adventskalender zu machen. Und als ich ihm nur davon erzählte (!) war er plötzlich dazu bereit, wieder Selleriesaft zu trinken, wenn er dafür jeden Tag ein Türchen aufmachen darf. Er spielt ja nun so schön und wir haben ihm ein Playmobil-Mitnehm-Puppenhaus gekauft. Er bekam das leere Haus und den Inhalt (also die Einrichtungsgegenstände und Puppen) verteilte ich auf 24 Säckchen. Und tatsächlich wollte er die Sachen unbedingt haben und er bat mich sogar morgens darum, jetzt Selleriesaft zu machen, damit er es trinken kann. Damit es anfangs nicht ganz so schwer wird, habe ich die Trinkmenge ganz langsam begonnen, um ihn wieder an den Geschmack zu gewöhnen. So gab es am 1. Dezember nur 10 ml, am 2. Dezember 20 ml usw. Der Anfang war natürlich ein Witz und kaum der Rede wert, aber seine Geduld ist ja nicht die größte und er sollte doch schnell Erfolg haben dürfen, damit er nicht frustriert ist und den Gefallen daran verliert. Anfangs verzog er auch immer das Gesicht. Aber je mehr es wurde und je öfter er trank, desto weniger problematisch war es.

Der Nikolaustag lief eigentlich ganz genau so ab wie letztes Jahr. Dieses Jahr bekam er einen Sack mit Mandarine, Apfel, Cashewkernen, raw bite oder lifebar Riegel, selbstgebackene Hafer-Bananen-Kekse und ein Buch. Sein absolutes Highlight waren natürlich die Cashewkerne. Letztes Jahr habe ich mir gewünscht, ihm die Geschichte des heiligen Nikolaus erzählen zu können (und er es auch versteht!) oder wir vielleicht mal richtigen Besuch vom Nikolaus bekommen. Nun, die Geschichte habe ich ihm dieses Jahr vorgelesen, was ihn allerdings nicht sonderlich begeistert hat. Und auch dieses Jahr konnten wir keinen Nikolaus live treffen. Für nächsten Advent würde ich mir wünschen, dass David mit mir gemeinsam Weihnachtslieder singen möchte, Malgeschichten vielleicht versucht selbst nachzumalen und man endlich wieder auf einen Christkindlesmarkt gehen kann und Nikoläuse umherlaufen (so wie es in seinen Bilderbüchern abgebildet ist).

Ansonsten war Davids kindergartenfreier Freund anfang des Monats leider krank, die Spielplatztreffs fanden auch nicht mehr 100 % jede Woche statt (und wenn wir waren, dann relativ kurz, weil es einfach bitterkalt war), sodass wir wieder viel alleine zu Hause waren. Aber es machte David augenscheinlich nichts aus. 2 x war sein Freund einige Stunden bei uns zu Hause und sie schaukelten, rutschten, puzzelten und spielten bei uns im warmen. 1 x waren wir den ganzen Nachmittag bis 20:30 Uhr bei ihm.

 

Seespielplatz im November



Leider gab es auch diesen Monat weiterhin starke Rückschritte:

  • unaufmerksam, übereilt, vorschnell, hört nicht zu

  • unruhig, kann nicht still sitzen, quietscht, gibt ständig Laute von sich, unstet

  • kann sich kaum eine Sekunde alleine beschäftigen, kann sich nicht alleine in einem Zimmer befinden (wenn ich kurz aufs Klo gehe, muss ich zumindest die Türen offen stehen lassen), kann sich nicht alleine auf dem Spielplatz bewegen, will weiterhin nicht alleine aufs Klo gehen... ist somit vollkommen abhängig von uns

  • Ausraster und Schreianfälle so schlimm, dass man ihn kaum noch irgendwas machen lassen kann, denn er bekommt selbst Schreianfälle, wenn er mit seinen Lieblingssachen beschäftigt ist, es aber nicht augenblicklich so klappt, wie er es gerne hätte. Noch schlimmer natürlich Dinge, die er noch nicht so gut kann (es aber will) und erst noch weiter üben muss.

  • wird augenblicklich wütend, laut, unfassbar garstig → neuerdings auch zu anderen Kindern! Das gabs bisher tatsächlich noch nie!!!!!

  • ungeduldiger geht es nicht mehr! Er kann auf rein gar nichts nichtmal ein paar Sekunden warten.

  • will draußen nicht laufen

  • will keine Jacke anziehen

  • will sich die Haare nicht schneiden lassen

  • will nicht mehr gerne malen, will nicht mehr gerne schneiden

  • wacht Nachts wieder 1 – 2 x auf, obwohl er die letzten 4 Monate durchgeschlafen hat !!!

  • unfassbar fordernd, befiehlt den ganzen Tag was man tun soll, bzw was man nicht tun soll und wenn man es nicht tut, schreit er

  • geht nicht mehr auf fremde Kinder zu, sondern ganz im Gegenteil will auf dem Spielplatz alleine sein, ohne andere Kinder. Er sagt, dass er Angst vor den Kindern hat.

  • Wenn ich ihm sage, was es zu Essen gibt, schreit er oft erstmal „bäh, ih, das mag ich nicht“, wenn er dann aber doch probiert, isst er plötzlich den ganzen Teller leer und will dann sogar noch Nachschlag. Und wehe es ist wegen seinem langen rumzetern nichts mehr übrig, dann schreit er deshalb auch wieder.

Weil das alles so schlimm war, habe ich mir wieder das Buch "Heile deine Leber" vorgenommen. Diese Wutausbrüche usw liegen nicht nur an Schwermetallen im Gehirn, sondern auch an der Leber. Eine überlastete Kinderleber kann sehr große Hitze erzeugen, vor allem dann, wenn wie bei David noch viele Schwermetalle vorhanden sind 🔜 Gereiztheit, Verärgerung, geringe Frustrationstoleranz, Wutausbrüche. Auch die Glukosespeicherung kann bei einer geschwächten Leber gestört sein und führt zu schlechter Laune, wenn der Blutzuckerspiegel absinkt.

Das Problem aktuell war auch einfach, dass er wieder Esstörungen hatte und sich nicht gerade leberfreundlich ernährt hat. Er wollte zu viel Fett, zu viel Getreide und zu viele Hülsenfrüchte (wobei es natürlich auch noch viel schlimmer sein könnte). Nebenbei deutlich zu wenig Gemüse und leider auch immer weniger Obst und Kartoffeln/Süßkartoffeln/Kürbis. Ich habe daher mehrere ernste Wörtchen mit Papa und Oma geredet, die David immerzu mit Fett und Getreide überhäufen und alles wieder mehr ausschleichen lassen. So wie noch vor 1 Jahr gibt es z.B. Reis (oder Reisnudeln) nun nur noch 1 x pro Woche. Bereits nach wenigen Tagen bemerkte ich, wie David sich darauf einstellte und plötzlich wieder problemlos und mit Freude Kartoffeln in allen Varianten gegessen hat und gar nicht mehr nach Nudeln fragte. Das Fett habe ich ausschleichen lassen und wir sind aktuell fettfrei mit 1-2 Ausnahme pro Woche. Ansonsten habe ich noch

→ lemon balm erhöht

→ Magnesium wieder erhöht

→ Melatonin in die Supplementeliste mitaufgenommen

→ Selleriesaft angefangen wieder einzuschleichen

→ seit ein paar Tagen auch Mariendisteltinktur

→ und ab und zu frisch gepressten Ananassaft (Ananas = leberreinigend und entfettend)


positive Veränderungen diesen Monat:


Selbstständigkeit:

schält sich selbst eine Banane


Spielverhalten:

Spricht nun plötzlich immer mit einem Kuscheltier und will dass es antwortet (also ich oder der Papa sollen ihn sprechen lassen). Er erzählt dem Kuscheltier dann z.B. was er alles in seinen Büchern sieht (was Tiere fressen, wie sie heißen usw...), was er erlebt hat usw. Das Kuscheltier muss außerdem überall hin mit! Er trägt ihn unter seiner Jacke z.B. beim einkaufen und das Tier schaut oben am Kragen aus der Jacke heraus. Das kennen wir so ja wirklich gar nicht! David hatte nie Interesse an Kuscheltieren. Als Baby und Kleinkind ließ er sie vollkommen links liegen und beachtete sie gar nicht, als wären sie gar nicht existent. Etwas später mit HMDSmoothie nahm er sie zwar wahr, aber so richtig spielte er dennoch nicht damit.


allg Verhalten :

Ich habe in den letzten Wochen wieder angefangen, David vermehrt Herbstlieder vorzusingen. Vor dem Martinstag habe ich ihm dann täglich mehrere Martinslieder vorgesungen und habe ihm auch Kinderliedervideos dazu gezeigt, bei dem Kinder singen. Er konnte dann verschiedene Melodien summen und zitierte auch ein paar Textstellen daraus. Und dann hat er irgendwann von selbst zum 1. Mal angefangen zu singen. Er singt nun während dem Playmobil spielen z.B. „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Serne, brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht, nur meine liebe Laterne nicht“. Aber so richtig singt er noch nicht, z.B. dann wenn die Musik läuft oder wenn ich singe. Er singt wenn dann eher zufällig alleine (weil er wohl einen Ohrwurm hat). Auch hier hat er aber wieder kleine Störungen bzw Rückschritte. Denn vor 2 Jahren durften wir ja um keinen Fall singen wegen der Geräuschempfindlichkeit. Er lag sonst schreiend am Boden. Das hat sich ja mittlerweile eigentlich behoben. Aber aktuell ist es so, dass ich nur in bestimmten Situationen singen darf.


zieht sich zum aufs Klo gehen nicht mehr komplett aus so wie früher (Unterhose, Hose, Socken = Zwangsstörung), sondern zieht sich selbst nur die Hose runter und nach dem Klo gehen selbst wieder vollständig an, ohne Hilfe.


Staubsaugen war ja auch immer ein hin und er. Mal klappte es ganz gut, dann wieder nicht, dann wieder gut, dann wieder nicht. Aktuell klappt es recht gut. Ich sauge halt möglichst nicht dort, wo er gerade spielt und er kommt dann aber auch nicht schreiend angerannt und will mich davon abhalten.


kognitive Enwicklung:

habe mit ihm allererste Rechenübungen probiert z.B. nebeneinanderliegende Perlenketten zusammenzählen


sprachliche Entwicklung:

spricht immer besser und komplexere Sätze wie z.B. „Was macht der Papa eigentlich?“ und schnappt immer weitere neue Ausdrücke und Formulierungen auf wie z.B. „von mir aus“ oder „das gibt’s doch nicht“


Dienstag, 9. November 2021

Medical Medium Heilungsupdate nach 26 Monaten

 

Update nach 26 Monaten Ernährung nach Anthony William

  • lemon balm, B12, Zinksulfat, Magnesiumglycinat, Ester-C, GABA, B-komplex, Goldenseal, Brennnesseltinktur (wegen Zähnen), selbstgemachte Rotkleetinktur (Zähne), flüssiges Silizium (Zähne), celeryforce, selbstgemachter Holunderbeersirup und flüssiges Probiotikum; 1 HMDS pro Tag

  • David ist 4 Jahre alt

 

Was hat David gegessen?


Was hat David getrunken? Zitronen-Honig-Wasser, Apfelsaft, Traubensaft, Granatapfelsaft


Wie ist es uns ergangen?


Diesen Monat ging es wieder deutlich ruhiger zu als im Sommer und wir hatten sehr viel Zeit mit David stundenlang zu spielen. Andere Kinder hat David meist 2 x pro Woche getroffen (aktuell treffen wir uns jeden Mittwoch mit Davids Freund und Freitags mit anderen alternativen Familien auf dem Spielplatz). Mit seinem Lieblingsfreund lief es immer total toll und harmonisch, die Nachbarin von Oma war auch 1 x zu Besuch. Aber dann hat David leider eine negative Erfahrung gemacht. Denn wir haben ein anderes Kind kennengelernt, ganz offensichtlich auch mit großer Schwermetallbelastung. Das Verhalten deutete eindeutig darauf hin. Jedenfalls war dieser so aggressiv, dass er David geschlagen und getreten hat, wenn ihm irgendwas nicht in den Kram passte, ihm Spielsachen wegnahm oder ihm den Weg versperrte. David hat eine posttraumatische Belastungsstörung davon getragen und ab diesem Tag selbst vor seinem besten Freund Panik, sowie allen anderen Kindern auf dem Spielplatz. Schnelle Bewegungen von anderen Kindern, auf ihn zurennen usw lösen bei ihm nun Ängste aus und er versucht sich schreiend bei mir in Sicherheit zu bringen. Dieses Kind haben wir von da an dann nicht mehr wieder getroffen.



Wegen des kälteren Wetters und der frühen Dunkelheit waren wir auch nicht mehr ganz so viel draußen wie sonst. Dafür haben wir für David aber nun ein Kinderzimmer gemacht. Er hatte bislang kein eigenes Kinderzimmer, da ein Baby und ein Kleinkind einfach kein eigenes Zimmer benötigt. Er schläft im Schlafzimmer und daran wird sich wohl so schnell auch nichts ändern. Die Spielsachen sind alle im Wohnzimmer. Das „Kinderzimmer“ war bislang eine Abstellkammer für Dinge, die sonst nirgends Platz fanden. Aber nun haben wir gedacht, schaffen wir dort noch einen zusätzlichen Raum. Wir haben alte Schränke aus dem Zimmer geräumt, frisch gestrichen, Vorhänge aufgehängt, Poster aufgehängt und gemütliche Kissen und Kuscheltiere aufs Sofa gelegt. David bekam noch eine magnetische Tafel an die Wand, auf der er etwas festpinnen oder mit Kreide malen kann. Das allerwichtigste ist allerdings, dass weiterhin sein Picklerdreieck mit Rutschbrett und das Trampolin in diesem Raum seinen Platz gefunden haben. Neu dazu kam jetzt noch eine Schaukel, die Papa in der Decke befestigt hat. So haben wir nun also eine Art Indoorspielplatz, wo David sich täglich austoben und grobmotorisch ausprobieren kann. Die allermeisten Spielsachen haben aktuell noch weiterhin ihren Platz im Wohnzimmer, wo es nun in der kalten Jahreszeit auch deutlich wärmer und gemütlicher ist.

Gesundheitlich zeigte David plötzlich wieder das selbe Verhalten wie schon im Sommer. Er war sehr heiß, appetitlos und hat unendlich viel geschlafen. Damals habe ich es aufs shedding durch die geimpften Großeltern geschoben. Diesmal bin ich mir nicht sicher, ob der kurze Kontakt mit Geimpften, den er sonst aber auch hatte, dazu ausgereicht hat. Es ist mir ein Rätsel. Nach 1,5 Tagen war er jedenfalls wieder vollkommen normal, dafür hatte ich dann 2 Tage lang Schnupfen?!

Ansonsten haben wir wieder mit extremen Rückschritten zu kämpfen. Zufälligerweise habe ich mir meinen Bericht von vor genau 1 Jahr durchgelesen und was ich da zu lesen bekam, kommt mir aktuell sehr bekannt vor. Lustigerweise hatte ich das alles schon wieder vergessen und wenn ich es nicht aufgeschrieben hätte, wüsste ich es heute schon gar nicht mehr.... Damals bekam David ca 2 Wochen lang keinen HMDS und er zeigte Verhalten wie früher. Nun ist es so, dass David von August bis September dieses Jahr gar keinen HMDS bekommen hat und wir nun seit dem mit fast denselben Rückschritten zu kämpfen haben. Essprobleme, garstig ohne Ende, will sich nicht anziehen, zerrt an mir herum.... nur wesentlich schlimmer! Das Essen ist einfach nur noch der Horror! Einmal hat er angefangen zu weinen, weil er essen wollte, aber er wusste einfach nicht, was er essen will. Er will einerseits Abwechslung und nicht immer das selbe essen, aber scheinbar schmeckt ihm einfach nichts mehr bzw er hat wieder Aversionen gegen das Essen, wenn er es nur sieht. Lehnt das Essen ab, das er früher immer gerne gegessen hat, ohne überhaupt nur davon zu probieren. Wenn er dann doch irgendwann mal probiert, merkt er aber plötzlich, dass es gut schmeckt. Das war vor AW 100 % genau das selbe! Im Grunde isst er neben Obst eigentlich hauptsächlich nur noch Kichererbsenprodukte (so wie schon einmal bei einem Rückschritt Anfang 2020). Und wenn er Obst isst, dann nimmt er gerne 1-2 Bissen und sagt dann: „und jetzt will ich was anderes essen“. Trinkt auch kaum noch. Also eine Leberrreinigung so wie vor 1 Jahr wäre aktuell vollkommen undenkbar! Ich würde ihm so gerne Selleriesaft geben, weil ich weiß, dass es ihm so helfen würde. Aber es ist einfach unmöglich zur Zeit. Das allerallerschlimmste ist allerdings seine aktuell extrem kurze Zündschnur. Er schimpft wegen Lapalien, die nicht zu ändern sind minutenlang herum z.B. auf dem Spielplatz, wenn die Rutsche nicht schnell rutscht und ist den ganzen Tag NUR am rumzetern und auch dann noch wenn man ihn sofort beschwichtigt! Er hat keinerlei Frustrationstoleranz und bekommt wegen Dingen Schreianfälle, die ihn vor ein paar Monaten überhaupt nicht interessiert hätten z.B. weil er mit einem Schlüssel eine Tür aufsperren wollte, er es aber nicht geschafft hat, den schweren Schlüssel herumzudrehen. Ich könnte den Text über die Rückschritte von „nach 4 Monaten“ fast 1:1 aktuell wieder so schreiben. Es ist so ein heftiger, krasser Rückschritt, wie wohl noch nie! Ich fühle mich fast wie in den Dezember 2019 zurückversetzt, nur mit dem Unterschied, dass David nun sprechen kann. Und das zeigt mir auch, dass seine Wut und Ausraster in keinster Weise etwas damit zu tun hatten, dass er sich nicht ausdrücken konnte und man ihm nichts erklären konnte (was ich damals gedacht habe). Denn heute ist es möglich und dennoch rastet er wegen den banalsten Dingen vollkommen aus. Und genau deshalb stehen nun die Leute bei uns vor der Tür und denken, wir würden dem Kind irgendwas antun! Wir sind also wie damals die Sklaven unseres Kindes und müssen uns den ganzen Tag so verbiegen, dass er nur bloß nicht wieder einen Ausraster bekommt. Er kann und will aktuell nichts alleine tun. Wenn er spielt, muss einer neben ihm sitzen und ihm zumindest zusehen. Wenn er aufs Klo muss, muss einer mitgehen und daneben stehen und wenn wir uns weigern, bekommt er einen Totalausraster. Ebenfalls beim anziehen von warmen Pullovern, Jacken, oder wenn er ein engeres Oberteil über den Kopf gezogen bekommt (so wie bei „nach 2 Monaten"). Lieber friert er sich draußen zu Tode, als eine Jacke anzuziehen! Außerdem hat er Abneigungen gegen bestimmte Kleidungsstücke und Stoffe, die er vorher aber problemlos angezogen hat. Dann noch die bereits erwähnten Angststörungen vor anderen Kindern. Er will auch nicht mehr rutschen, wenn andere Kinder auch gleichzeitig an der Rutsche sind und er traut sich auch nicht mehr auf Klettergerüste, die er vor ½ Jahr schon problemlos und angstfrei hochgeklettert ist. Zusätzlich ist er oft so unfassbar unruhig und quietscht die ganze Zeit herum. Man kann ihm kaum noch etwas vorlesen, er ist oft total abgelenkt. Das war schon ganz anders.

Aber es gibt auch etwas positives zu berichten. Das zappeln und quietschen im Supermarkt ist wieder vollständig verschwunden. David hatte im Sommer nämlich eine Phase, in der er so unfassbar unruhig war, dass er nichtmal in fremder Umgebung beim einkaufen ruhig sein konnte. Er saß im Einkaufswagen und zappelte darin herum und quietschte vor allem ständig, was mir furchtbar peinlich war. Er wollte außerdem monatelang NUR noch im Wagen sitzen und nie mehr selber gehen. Aber auch das hat sich jetzt wieder gelegt. Er will jetzt am Liebsten nur noch selber gehen und zwar mit einem Kindereinkaufswagen, den ich dann auch nicht anfassen darf. Er schiebt ihn ganz alleine.


 

 

positive Veränderungen diesen Monat:


Emotionale Entwicklung:

fragt mich: „Gehts dir gut?“ oder wenn ich erzähle, dass ich traurig bin sagt er: „Ich geb dir ein Bussi“ oder „keine Sorge Mami“ !!!


soziale Entwicklung:

  • hat etwas umgeschmissen und sagte sofort „entschuldigung“

  • half anderen Kindern auf dem Spielplatz beim zusammenräumen ihrer Spielsachen und gab sofort etwas zurück, was ihm nicht gehörte

  • hat einem anderen Kind versucht aufzuhelfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Will auch mir nun wieder bei allem helfen z.B. kehren, Fenster putzen, usw.

  • Hat zu mir gesagt: „kann ich dir helfen?“ und hat dann meine Schuhe und Socken ausgezogen, als ich in die Badewanne gehen wollte


Selbstständigkeit:

will seinen Pfannkuchen selbst aufrollen


Spielentwicklung:

baut mit Lego den ganzen Tag über Fahrzeuge und zwar oft exakt symmetrisch


allg Verhalten / Geräuschempfindlichkeit / Körper:

SITZT neuerdings vollständig in der Badewanne, sodass der ganze Körper nass wird!!!!!! Dreht sich dabei sogar im Kreis! Das war etwas, was seit er selbst stehen kann, vollkommen unmöglich war. Er wollte, wenn überhaupt, nur in der Badewanne stehen. Genau so im Plantschbecken. Er wollte niemals darin sitzen! Letzten Monat war es dann möglich, dass er auf einer kleinen Anhöhe saß. Aber jetzt sitzt er richtig tief am Boden!


feinmotorische Entwicklung:

  • liebt es besonders zu kleben. Das hatte er bisher alleine ja eigentlich eher nicht so gemacht, wenn dann mit viel Hilfe. Aber inzwischen benutzt er einen Klebestift vollkommen selbstständig. Außerdem arbeitet er nun gerne mit Leim und Pinsel.

  • Er wird auch etwas ausdauernder bei seinen Basteleien

  • Hat zum ersten Mal versucht zu falten (nach Anleitung)

  • letztes Jahr zu Weihnachten bekam er ein neues Fische angeln Spiel. Nicht dieses einfache, sondern eines bei dem sich die Fische im Kreis drehen und das Maul auf und zumachen. Es ist ab 3 Jahren. Dieses Spiel fand er zwar interessant, aber er mochte es nicht, weil er schnell frustriert war. Für dieses Spiel musste man sich ja anstrengen und das wollte er nicht, es war ihm zu schwer. Aber inzwischen ist dieses Spiel eine Leichtigkeit für ihn geworden. Er angelt ohne große Anstrengung einen Fisch nach dem anderen, bis keine mehr da sind.



Samstag, 9. Oktober 2021

Medical Medium Heilungsupdate nach 2 Jahren (Autismus, Zwangsstörungen) Zusammenfassung

 Update nach 2 Jahren Ernährung nach Anthony William

  • diesen Monat fast keine Supplemente und kaum HMDS

  • David ist 4 Jahre alt

 

Was hat David gegessen?


Was hat David getrunken? Maracujasaftschorle, Apfelsaft, Orangensaft, Leberheilsmoothie, Traubensaft



Wie ist es uns ergangen?

Eine wahnsinns stressige Zeit für uns! Wir hatten so viel zu tun und mussten nebenbei noch schauen, dass David auch raus an die frische Luft kommt und Kontakt mit anderen Kindern hat, dass das kochen und alles einfach sehr in dieser Zeit gelitten hat. David bekam diesen Monat zum 1. Mal fast gar keinen Smoothie, weil einfach keine Zeit dazu war. Stattdessen waren wir in unserer wenigen freien Zeit mit anderen Kindern am See, auf dem Spielplatz, im Wildpark oder bekamen zu Hause Besuch. Ansonsten waren wir auch alleine bei dem schönen Wetter draußen beim Holunder, Brombeeren usw pflücken. David hat außerdem bei Oma wieder mit der kleinen Nachbarin gespielt oder auch mal mit seinem Cousin.

Und dann war da ja auch noch sein Geburtstag!!! Es brauchte auch viel Zeit die Feier vorzubereiten. Aber es war ein wirklich super toller Geburtstag! Es ist einfach unglaublich wie schnell die Zeit vergeht! Jetzt ist David tatsächlich schon 4 Jahre alt und wir sind jetzt schon seit 2 Jahren auf dem Heilungsweg! Dieser Geburtstag war wieder total anders als der letzte Geburtstag. Vor 1 Jahr hat David seinen Geburtstag noch nicht wirklich wahrgenommen. Er sprach erst seit wenigen Wochen einzelne Wörter und da war somit kaum Verständnis für irgendwas vorhanden. Er freute sich an dem Tag einfach darüber, dass seine Cousins zum spielen da waren, dass es leckeres Essen gab und er so viele Spielsachen bekommen hat. Erstmalig jemals hat er auch selbst das Geschenkpapier geöffnet. Aber dieses Jahr war es so, dass er schon Wochen vorher immer wieder sagte, dass er dieses und jenes Spielzeug haben will. Und wir sagten dann immer, dass er sich das ja zum Geburtstag wünschen kann. Er bemerkte dann auch, dass ihn immer öfter alle möglichen Leute fragten, was er sich zum Geburtstag wünscht. Und dieses wünschen fand er ganz toll, wenn er es auch eigentlich sofort haben wollte und nicht an einem ? Geburtstag ?! Er wusste ja gar nicht, was das ist. Also kauften wir ihm ein Buch für 2-4 jährige Kinder, das ganz toll das Geburtstagsfeiern erklärte. Die Bilder zeigten z.B. einen Geburtstagskuchen mit Kerzen drauf, Geschenke usw. Und da war er dann wirklich restlos begeistert davon und fragte mich jeden Tag, ob er heute auch einen Geburtstagskuchen bekommt. Ja und als es dann endlich soweit war, war er von allem total begeistert und fasziniert. Morgens wachte er auf und bestaunte das Wohnzimmer, das mit Luftballons geschmückt war und die Geschenke schon auf dem Tisch standen. Er spielte dann gleich damit, während wir die Feier vorbereiteten. Denn nachmittags kamen seine ungeimpften und ebenfalls kindergartenfreien Freunde zum spielen. Sie waren von 14 – 20 Uhr da und haben die ganze Zeit gespielt. Auch in den Tagen danach bekam er immer wieder noch weitere Geschenke. Ja... und jetzt freut er sich schon auf Weihnachten, denn er hat schon wieder lauter Spielzeugwünsche.


Da Schwermetallentgiftung diesen Monat eigentlich kaum statt fand, habe ich auch keine wesentlichen Fortschritte zu berichten. Es ist einfach schön zu sehen wie toll David inzwischen spielen kann. Er baut alleine eine Kugelbahn (die er zum Geburtstag geschenkt bekommen hat) auf, spielt viel (auch alleine) mit Playmobil, seiner Eisenbahn und Fahrzeugen, spielt so tun als ob Spiele wie einkaufen, bezahlen oder kochen (alles imaginär, ohne Spielzeug) und hört sich auch erstmals richtig Tiptoibücher an. Dann haben wir noch bemerkt, dass David neuerdings eine Kerze auspusten kann!!!

Sein Verhalten hat sich leider wieder sehr negativ entwickelt. Davids Essverhalten ist wieder sehr rückschrittig. Also fast so wie vor 1,5 Jahren. Er will nur noch Fett und Getreide oder Hülsenfrüchte. Gemüse rührt er eigentlich gar nicht mehr an und er will auch nichts unbekanntes mehr probieren. Außerdem schreit er wegen allem los, wird sofort laut und böse. Wenn er z.B. sagt: „die Sonne scheint“ und ich dann erwidere: „nein es regnet“ ... schreit er los! Zusätzlich ist er extrem launisch und unstet, stört mich beim kochen, zwickt mich z.B. in den Po usw.

 --------------------------------------------------------------------------------

Deshalb mache ich an dieser Stelle einfach mal mit der Zusammenfassung des letzten Jahres weiter. Ganz besonders hat sich in diesem 2. Jahr etwas an seiner Spielentwicklung getan. Was hätten wir drum gegeben, wenn er letztes Jahr schon so schön gespielt hätte, als sein Spielen noch lauter Zwangsstörungen und Stereotypien unterworfen und stark entwicklungsverzögert war. Zwangsstörungen bemerken wir inzwischen eigentlich nur noch selten und in schwachen Formen.


Emotionale Entwicklung:

  • erkennt Gesichtsausdrücke in seinen Bilderbüchern. Er benennt: lachen, fröhlich, traurig, weinen, lieb und böse!

  • sagt von sich selbst, dass er lieb, fröhlich oder traurig ist

  • nennt seinen Namen und sein Alter

  • genießt die Gesellschaft anderer Kinder

  • erledigt Dinge gerne selbst und kann sich aber auch Hilfe holen

 

soziale Entwicklung:

  • verhält sich bei anderen zuhause (nach einer kurzen Aufwärmphase) vollkommen normal - so wie bei uns zu Hause auch (früher: apathisch, quengelig, schüchtern, ruhig, befangen, unbeweglich, wollte dort nicht bleiben und wieder gehen)

  • besucht die Nachbarn und andere Kinder und bleibt dort mehrere Stunden alleine

  • spricht vor anderen Menschen (selektiver Mutismus geheilt)

  • räumt auf, möchte abspülen und abtrocknen

  • er zeigt auch durch vielerlei Gesten was er meint oder was andere tun sollen (ohne Worte)!

  • liebt es einzukaufen

  • äußert Wünsche

  • spricht von sich als „ich“

  • versteht einfache Spielregeln und Abläufe

 

Selbstständigkeit:

  • isst zu ca 80 % selbstständig, wird immer geschickter im Umgang mit Gabel und Löffel (lässt sich allerdings auch weiterhin sehr gerne füttern)

  • kann alleine eine Hose, eine Strumpfhose, Socken und Schuhe anziehen (möchte aber weiterhin gerne angezogen werden)

  • kann sich Oberteile alleine ausziehen

 

Spielverhalten:

  • spielt erstmals in seinem Leben mit einem Bagger

  • spielt mit dem Grimms Regenbogen = freies Spiel

  • spielt gerne Jenga oder baut mit den Steinen

  • baut mit Magnetbausteinen erstmals komplett ohne Zwangsstörungen

  • baut mit Lego viele erkennbare Konstrukte

  • baut große Zugstrecken mit Zugbrücken

  • erzählt, was seine Spielfiguren alles tun (z.B. zum einkaufen fahren)

  • spielt mit Playmobil (erstes Rollenspiel)

  • lässt die Spielfiguren reden

  • hat Geduld mit Tiptoispielen und spielt sie gerne

  •  spielt einfache Regelspiele

  • hört Tiptoibüchern gerne eine Weile zu

  • spielt viele „so tun als ob“ Spiele

  • spielt gemeinsam mit anderen Kindern (Playmobil, Lego, Fahrzeuge)

  • spielt auch ganz alleine

 

Verhalten:

  • lebenslustiger, allgemein lebhafter, experimentierfreudiger, lauter, sehr unternehmungsfreudig

  • lässt sich länger die Zähne putzen

  • zieht gerne Handschuhe an

  • lässt sich erstmals ein Pflaster geben

  • lässt sich manchmal die Nase putzen (aber nicht gerne)

  • Geräuschempfindlichkeit beim mixen und staubsaugen ist verschwunden, jedoch nun mit Zwangsstörungen verbunden

 

kognitive Entwicklung:

  • sortiert Dinge nach Farben oder Mustern

  • macht ein geometrisches Formensteckspiel alleine

  • kann Ziffern von 0 – 10 korrekt benennen, sie in der richtigen Reihenfolge ordnen, abzählen und erkennt überall Mengen im Alltag, kann von 8 bis 0 rückwärts zählen

  • kennt Würfelbilder

  • arbeitet mit Zählkarten

  • kann einige Buchstaben benennen

  • spielt sehr gerne Zuordnungsspiele

  • spielt Puzzles mit 60 Teilen (5+)

  • entdeckt augenblicklich Puzzleteile, die in dieses Puzzle eigentlich gar nicht reingehören, sondern in ein anderes, auch wenn die Puzzles noch neu und unbekannt sind

  • kann ein ferngesteuertes Auto fahren inkl lenken

 

Wahrnehmung:

  • nimmt Tiere im Tierpark wahr und füttert sie

  • bemerkt wenn er nass oder dreckig wird und will sich sofort umziehen

  • schaut fern und kommentiert alles

 

sprachliche Entwicklung:

  • Spricht ungeformte Mehrwortsätze

  • sagt bitte und danke

  • bildet Wortneuschöpfungen für Dinge, von denen er nicht weiß, wie es heißt

  • gibt Antworten auf Fragen (sagt auch endlich JA)

  • nimmt erste sprachliche Regeln wahr und dass bestimmte Wörter im Satz angepasst werden

  • beschreibt, was er in Bilderbüchern sieht

  • erzählt mit wenigen Worten, was er erlebt hat

  • stellt Fragen

  • spricht von der Vergangenheit und von der Zukunft

  • spricht nun eigentlich alle Laute verständlich aus = keine Lautbildungsstörung! Lispelt auch nicht!

  • kann einige Mehrzahlen bilden z.B. Mäuse, Kühe

  • spricht von sich aus mit anderen Kindern

  • verwendet Wörter wie z.B.: sondern, dann, oder

  • spricht von ich, du, mir und dir

  • bittet um Hilfe

  • versteht Wörter wie klein, groß, oben, unten, neben, unter, auf,...

  • kann Handlungen in Bilderbüchern folgen

 

grobmotorische Entwicklung:

  • fährt mit dem Laufrad sicher bergab

  • kann alleine und ohne festhalten auf Hindernisse steigen und Hürden überwinden

  • kann Pedale treten (Tret-Traktor, Dreirad)

  • hängt sich an ein Reck

  • klettert Rutschen von unten nach oben hoch

  • hangelt sich einen einfachen Kletterparkur entlang

  • wippt gerne mit einer Federwippe

  • setzt sich selbst auf eine Schaukel

 

feinmotorische Entwicklung:

  • nimmt die Hände zur Hilfe, um sich Hosen und Schuhe auszuziehen

  • kann entlang einer Linie schneiden (gerade Linien oder Kreise)

  • kann einen Klebestift verwenden

  • kann große Perlen auf einen Faden ziehen

  • hämmern (Hämmerchenspiel)

  • zusammenschrauben

  • stanzen (mit Motivlochern)

  • „Straßen“ malen mit Wasserfarben und Stiften

  • malt grob Ausmalbilder aus (allerdings mit wenig Ausdauer)

  • versucht nachzuspuren

  • formt Knödel

  • kann endlich aus einem Strohhalm trinken!!!!!!!!!

  • kann eine Kerze auspusten

 

gesundheitliche Entwicklung:

  • absolut regelmäßiger perfekter Stuhlgang

  • schläft nachts durch


❌ Da ich immer mal wieder gefragt werde, möchte ich noch beschreiben, was zur vollständigen Heilung eigentlich noch fehlt

Ja, trotz der unglaublich tollen Veränderungen, die uns bereits so glücklich gemacht haben, gibt es nach 2 Jahren Ernährung nach Anthony William + Schwermetallentgiftung noch / wieder (Rückschritte) ein paar kleine Baustellen:

  • Er ist nicht hilfsbereit / emotionale Entwicklung noch nicht altersgerecht

  • es fehlt die Charakterbildung (Humor?)

  • ist manchmal immer noch etwas umständlich und kompliziert wegen seinen Routinen / Abläufen

  • Sprache muss sich noch weiter entwickeln, um mit Gleichaltrigen mithalten zu können

  • kann noch nicht singen

  • es fehlt noch mehr Selbstständigkeit beim essen und umziehen

  • möchte nicht ins Wasser, will auch absolut nicht gewaschen werden

  • kann Flüssigkeiten nicht wieder ausspucken (z.B. nach dem Zähneputzen)

  • kann keine größeren Mengen trinken, immer nur schluckweise

  • schreit und weint oder reagiert sofort extrem garstig, wenn ihm irgendwas nicht in den Kram passt, ist bestimmerisch, aufmerksamkeitsbedürftig, dramatisierend, energisch, aufbrausend, laut, hochgradig ungeduldig und hat keine Frustrationstoleranz

  • ist sehr wechselhaft

  • isst wieder weniger Lebensmittel ← Rückschritt

  • schlägt (böse gemeint), zwickt (nicht böse gemeint), kneift (nicht böse gemeint)

  • seit diesem Jahr manchmal extrem unruhig, zappelig, muss immer irgendwas rumfummeln, reißt an mir herum, haut seinen Kopf gegen mich, quietscht...

 

Hier habe ich noch die Zusammenfassung der Veränderungen in den letzten 2 Jahren als Tabelle zum Download




Donnerstag, 10. Juni 2021

Medical Medium Heilungsupdate nach 21 Monaten (Autismus, Zwangsstörungen)

 Update nach 21 Monaten Ernährung nach Anthony William

Was hat David gegessen?


Was hat David getrunken? Apfelsaft, Melonensaft, Traubensaft, Bananenmilch mit Kokoswasser, Ingwer-Thymian-Rotklee-Honig-Wasser



Wie ist es uns ergangen?

Dieses Aprilwetter im Mai war wirklich anstrengend. Es war kalt und hat ständig geregnet. Aber wenn es trocken war, sind wir oft zum Spielplatz gegangen. Wir haben neue Spielplätze entdeckt, die total toll sind! Auf einem hat David einen neuen Freund gefunden. Er ist 5 Jahre alt, aber genau so groß wie er und sie spielen nun immer am Wochenende gemeinsam auf dem Spielplatz. Auch die kleine Nachbarin von Oma kam jeden Sonntag herüber und spielte mit David. Das alles ist deshalb so toll, da unsere eigene Nachbarin ja fast nie zu sehen ist. Wir haben sie den gesamten Monat über nur ein einziges Mal für ein paar Minuten abends getroffen, dann musste sie schon wieder ins Haus. Sie sagte: „David mitkommen“ auf rumänisch, aber scheinbar ist es den Eltern noch nicht wichtig genug, dass ihr Kind Kontakt mit anderen hat und deutsch lernt. Seine Cousins und Cousinen hat David leider auch nur wenig gesehen, da sie im Urlaub waren. Dafür sind wir in der Urlaubszeit aber auch selbst einmal weggefahren. Zwischen Bergen und See hat David den halben Tag lang bis abends um 21 Uhr im Sonnenuntergang mit anderen Kindern gespielt.



 

positive Veränderungen diesen Monat:


sprachliche Entwicklung:

David sagt endlich „JA“! Das ist so eine große Erleichterung! Bisher hat er ja immer nur den Satz wiederholt, anstatt eine Antwort zu geben...aber das tut er jetzt gar nicht mehr! Er gibt nun eine eindeutige Antwort. Außerdem stellt er jetzt die ganze Zeit Fragen. Es sind zwar keine warum-Fragen, aber z.B. „Papa magst du auch noch Reis mit Sauce essen? Was machst du da? Wo sind die anderen Kinder?“ und er erzählt die ganze Zeit. Oft möchte er schneller sprechen, als er kann, denn ihm fehlen oft noch die passenden Worte. Er spricht außerdem von gestern, heute und morgen (das haben wir geübt)


soziale Entwicklung:

Hach ja, was für eine Entwicklung beim einkaufen.... vor 21 Monaten war einkaufen noch der reinste Horror. Ich konnte nichts auch nur eine Sekunde nachschauen, David musste immer getragen werden, hat geschrien, wollte aus dem Laden wieder raus, hatte keinerlei Geduld und es war Stress pur. Jetzt macht es total Spaß! Er kommentiert alles, was er sieht und so sind wir während dem einkaufen immer am sprechen. Er möchte bei allem helfen und er sagt den Kassierern immer ganz laut „auf wiedersehen“, sodass immer alle hin und weg sind von ihm. Er liebt es einzukaufen, am Liebsten würde er jeden Tag einkaufen gehen und dann in möglichst viele Geschäfte hintereinander. Es scheint ein richtiges Abenteuer für ihn zu sein. Außerdem hilft er nun auch wieder ganz viel in der Küche mit. Nicht nur schneiden, was er schon seit 1 Jahr kann.... Er möchte einfach alles machen, auch abspülen und abtrocknen.


Spielverhalten:

spielen macht immer mehr Spaß! David wird immer selbstständiger und kann nun alleine eine Zugbrücke aufbauen! 


Das wirklich allerbeste ist aber sein soziales Spiel. Ich bin so glücklich und froh darüber! Darauf haben wir wirklich endlos lange gewartet! Er spielt nach, dass das Auto zum Spielplatz, zum Erdbeeren pflücken, zum einkaufen oder ins Krankenhaus fährt oder dass ein Kind weint, weil es sich weh getan hat.

Außerdem klappt es nun mit den Tiptoispielen richtig gut! Das erste Spiel hat er ja zu seinem Geburtstag vor 9 Monaten geschenkt bekommen und es klappte zwar und begeisterte ihn auch, jedoch war er damals noch unendlich ungeduldig und er war jedes Mal extrem frustriert, wenn nicht alles in Sekundenschnelle genau so ging, wie er wollte. Der Tiptoistift redet nunmal und man muss warten.... deshalb war es damals noch recht anstrengend mit ihm zu spielen. Zu Weihnachten (vor 5 Monaten) bekam er von einer Freundin dann nochmal ein Spiel geschenkt und daran hatte er eigentlich erstmal gar kein Interesse. Der Stift redete eindeutig zu viel und es passierte zu wenig. Deshalb lagen die Spiele jetzt erstmal rum oder wir spielten ohne Stift. Doch jetzt hat sich das total verändert. Er spielt beide Spiele mit einer Engelsgeduld! Ich kann es kaum glauben! Er hört dem Stift richtig zu und macht dann was er sagt. Das ist wirklich genial!

 

grobmotorische Entwicklung:

Da wir ja so viel auf dem Spielplatz waren, hat er sich körperlich plötzlich sehr stark weiterentwickelt. Er hängt sich an ein Reck, klettert Rutschen von unten nach oben hoch, hangelt sich einen Kletterparkur entlang, wippt gerne mit einer Federwippe, balanciert, klettert über Netze und setzt sich selbst auf eine Schaukel und schaukelt! Außerdem liebt er es mit mir zusammen mit der Seilbahn zu fahren und er spielt fangen!


 

Montag, 10. Mai 2021

Medical Medium Heilungsupdate nach 20 Monaten (Autismus, Zwangsstörungen)

 Update nach 20 Monaten Ernährung nach Anthony William


Was hat David getrunken? Melonensaft, Orangensaft, Ananassaft, Bananenmilch mit Kokoswasser, Granatapfelsaft mit Kokoswasser und Honig, Ingwer-Honig-Wasser


Wie ist es uns ergangen?

Ja, es ist einfach gerade eine sehr schwierige und schmerzvolle Zeit für uns. Mein Vater ist nicht mehr da, ich kann es immer noch nicht glauben. David ist sprachlich noch nicht so weit, dass er versteht, dass sein Opa nicht mehr da ist. Ein paar Tage vor der Beerdigung sagte er, er wollte wieder ins Krankenhaus fahren... Aber ich finde es schön, dass David seinen Opa auf Fotos sofort erkennt und weiß, wer er ist. Denn das hatte ich selbst nicht. Meine beiden Großväter waren schon tot, bevor ich überhaupt auf der Welt war und ich hatte daher nie einen Bezug zu ihnen. Ich finde es so schade, dass David seinen Opa so früh verloren hat, denn er hätte von ihm viel lernen können. Er war ein ganz besonderer Mensch. An der Beerdigung war David super brav. Alle anderen konnten es kaum fassen wie ruhig so ein kleines Kind sein kann. Ohne quengeln oder sonst etwas.

Was Kinder angeht, hat David diesen Monat wieder sehr gelitten. Seine Cousins und Cousinen kamen wegen Corona (trotz dessen, dass sie weder Kindergarten, noch Schule hatten) nur noch 1 x in der Woche und das auch nur kurz und dann sind sie schon wieder abgehauen und haben David allein gelassen. Außerdem war das Wetter immer noch nicht so toll. Bis 17.04. hat es geschneit und später war es weiterhin kalt oder auch regnerisch. Unsere kleine 2-jährige Nachbarin darf ja auch immer nicht spielen. Sie ist Vormittags mal 1 Stunde draußen. Und dann kommt sie frühestens um 18 Uhr wieder raus (ich gehe davon aus, dass sie bis dahin vor dem Fernseher sitzt, da nachmittags der Fernseher lief, als ich mal dort drüben war). Um diese Uhrzeit abends gehen sie spazieren und wir sind 3 x einfach mitgelaufen und waren dabei auch immer auf einem Spielplatz, auf dem David sehr viel Spaß hatte. Die beiden Kinder liefen Händchen haltend und sind zusammen auf der Wiese rumgesprungen... Aber eines Abends war es mal wieder sehr schlimm. Als David gesehen hat, dass sie draußen sind, wollte er unbedingt um jeden Preis raus und spielen (abends um 18:30 Uhr). Mein Mann hat dann den Vater vom Fenster aus gefragt, ob David rauskommen darf zum spielen, er meinte ja. Aber nach vielleicht 20-30 min spielen, nahm die Mutter dann ihr Kind und ging mit ihr ins Haus und David blieb weinend vor der Haustür zurück, weil er noch weiter spielen wollte. Ich weiß nicht, ob das im Ausland so normal ist, dass die Kinder max 2 Stunden am Tag die Sonne sehen dürfen? Bei uns auf dem Land ist es eigentlich so, dass die Kinder den ganzen Tag draußen sind und frei spielen können wie sie wollen. Irgendeiner hat immer ein Auge auf sie, da kann man sich ja abwechseln. Ich weiß auch, dass ich die Eltern ziemlich entlasten könnte, indem das Kind mal Nachmittags zu uns käme, aber scheinbar wollen sie sich das Leben lieber schwer machen. Es ist wirklich so schade! Jetzt hätten wir es wirklich so einfach und leben direkt nebeneinander, noch nichtmal mit Zaun dazwischen und dann sowas... Dafür waren wir dann 2 x an einem Spielplatz am See, auf dem David viel Spaß hatte. Er ist dort das Klettergerüst raufgeklettert und die große Rutsche runtergerutscht, ist mit anderen Kindern in einem Schaukelboot gefahren und hat große Stöcke am See gesucht und damit im Wasser rumgestochert. Dann waren wir noch auf einem größeren Spielplatz im Nachbarort, aber es war so kalt und windig, dass man dabei kaum Spaß hatte. Zu Besuch bei Oma waren wir auch noch auf 2 Spielplätzen, wo David jeweils sehr viel Spaß hatte und gar nicht mehr wegwollte. Auf einem hat er Anschluss bei einem älteren Mädchen (ca 7-8 Jahre?) gefunden, die mit ihm die ganze Zeit Händchen haltend über den Spielplatz gelaufen ist. Und abends kam dann sogar noch die 3-jährige Nachbarin von Oma rüber in den Garten und hat mit David Lego gespielt, sie haben gemeinsam Chiapudding mit Kirschen gegessen und sind dann bis 20 Uhr laut lachend herum gerannt. Dieses deutsche Mädchen darf lustigerweise problemlos alleine zu anderen Leuten in den Garten, ohne dass es die Mutter irgendwas kümmert. Das wäre ja schön, wenn die beiden öfter mal zusammen spielen könnten, wenn wir bei Oma zu Besuch sind.



 

positive Veränderungen diesen Monat:


soziale Entwicklung:

  • er zeigt neuerdings durch vielerlei Gesten was er meint oder was andere tun sollen (ohne Worte)!

  • Immer wenn ich zu anderen (wildfremden) Menschen „hallo“, „grüß Gott“, „auf Wiedersehen“ oder sonst was sage, sagt er es auch laut und deutlich hörbar zu der anderen Person

  • ich versuche immer David Achtsamkeit beizubringen, weil es für ein natürliches und gesundes Leben so wichtig ist! Wenn wir nun z.B. über eine Wiese gehen, sagt er „Da sind schöne Blumen. Muss man aufpassen“ (damit man nicht drauf tritt)


emotionale Entwicklung:

Als wir zum spielen bei den Nachbarn waren und die kleine Nachbarin mal wieder verfrüht reinmusste, hat sie deswegen geweint. Später sagte David zu mir: „Maja ganz traurig – Maja wäh wäh“ und er versuchte nachzumachen wie sie weinte. Von all den Spieleindrücken ist ihm das wohl am meisten in Erinnerung geblieben. Ich frage mich, wie lange es wohl noch dauern wird, bis David auch mal tröstet.


sprachliche Entwicklung:

Sagt Dinge wie z.B. „Ich komm gleich wieder.“ Er realisiert immer mehr das ich und du. Er sagt zu mir z.B. öfter mal „du“ und wenn ich frage „wie heißt du?“, sagt er neuerdings „ICH“, obwohl er ganz genau weiß, dass er David heißt. Das ist wirklich ganz toll!


Verhalten:

Sein allgemeines Verhalten wird auch immer besser. Er geht nun wieder gerne und freiwillig baden, nachdem das wirklich monatelang ein rießen Problem und großes Drama war. Außerdem darf ich nun immer ohne schreien oder Gemecker staubsaugen. Einzigste Bedingung ist, dass ich ihn dabei mit der Babytrage auf dem Rücken tragen muss. Aber was tut man nicht alles, um die Wohnung sauber zu bekommen und das Kind an das Geräusch zu gewöhnen. Das Haare schneiden klappt zur Zeit auch richtig super! Ich muss zwar unglaublich schnell machen, da er nicht so viel Geduld dabei hat (deshalb geht es nur in mehreren Etappen), aber er sitzt ruhig auf einem Stuhl und lässt sich ohne abwehren die Haare schneiden. Ich hätte kein Problem damit gehabt, die Haare länger zu lassen, wenn er es so möchte, aber vorne im Gesicht haben ihn die Haare letztendlich schon extrem stark gestört und ein Klämmerchen, Haargummi o.ä. wollte er auf keinen Fall. Jetzt ist er froh und glücklich, dass er sie sich nicht mehr ständig aus dem Gesicht halten muss.


Spielverhalten:

Das Spielverhalten hat sich diesen Monat wirklich ganz toll entwickelt.

Vor etwas weniger als 2 Jahren waren wir öfter auf dem Spielplatz. David tat damals nie etwas anderes als ununterbrochen zu rutschen. Einmal beobachtete ich ein anderes Kind. Ungefähr in Davids Alter oder sogar noch etwas jünger. Die Eltern des Jungen spielten Tischtennis und der Junge beschäftigte sich ganz alleine. Schon allein das wunderte mich, denn sowas wäre mit David vollkommen unmöglich gewesen. Dieser Junge spielte alleine mit einem Bagger im Sand (davon habe ich vor ein paar Monaten schonmal berichtet). So etwas hat David damals nie getan! Er hatte kein Spielverhalten. Er war gefangen in Stereotypien und Zwangsstörungen. David fand Fahrzeuge immer interessant, aber er konnte selbst damit nichts anfangen. Wir sollten immer seine Autos anschieben. Ansonsten hat er sie höchstens in eine Reihe gestellt, was sonst?! Mit dem HMDS hat sich sein Spielverhalten bezüglich Fahrzeuge langsam verändert. Letztens waren wir wieder auf dem selben Spielplatz. Er hatte großes Interesse an einem älteren Jungen, der lauter Fahrzeuge dabei hatte und damit im Sand spielte. Und letztendlich spielten sie gemeinsam damit im Sand!!!!! Mein Mann sagte: „Was hätten wir vor 1 Jahr drum gegeben, wenn er so schön gespielt hätte!“ Und zu Hause fährt er auch mit seinem Bagger herum, setzt eine Spielfigur auf den Fahrersitz und erzählt z.B. dass der Baggerfahrer zum Türken fährt und dort Melone und Koriander einkauft. Wir sind total begeistert!!! Das ist das erste Mal, dass er etwas zu seinem Spiel „erfindet“ !!! Wenn ein Kind ansonsten immer nur dieselben motorischen Bewegungen und Abfolgen mit Spielzeug macht, ist es wirklich so befreiend diese tolle Entwicklung zu sehen!


Außerdem spielt er ja nun so gerne mit Lego. Und es wird immer besser! Er baut nun Konstrukte und sagt dazu: „Das ist eine Giraffe / Kran / Zug / ...“ und das was er gebaut hat, sieht auch tatsächlich genau so aus!!!! Wow! Das ist einfach so toll! Ja, es stimmt! Was hätten wir nur vor 1 Jahr drum gegeben, wenn er so schön gespielt hätte wie jetzt!