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Samstag, 9. Oktober 2021

Medical Medium Heilungsupdate nach 2 Jahren (Autismus, Zwangsstörungen) Zusammenfassung

 Update nach 2 Jahren Ernährung nach Anthony William

  • diesen Monat fast keine Supplemente und kaum HMDS

  • David ist 4 Jahre alt

 

Was hat David gegessen?


Was hat David getrunken? Maracujasaftschorle, Apfelsaft, Orangensaft, Leberheilsmoothie, Traubensaft



Wie ist es uns ergangen?

Eine wahnsinns stressige Zeit für uns! Wir hatten so viel zu tun und mussten nebenbei noch schauen, dass David auch raus an die frische Luft kommt und Kontakt mit anderen Kindern hat, dass das kochen und alles einfach sehr in dieser Zeit gelitten hat. David bekam diesen Monat zum 1. Mal fast gar keinen Smoothie, weil einfach keine Zeit dazu war. Stattdessen waren wir in unserer wenigen freien Zeit mit anderen Kindern am See, auf dem Spielplatz, im Wildpark oder bekamen zu Hause Besuch. Ansonsten waren wir auch alleine bei dem schönen Wetter draußen beim Holunder, Brombeeren usw pflücken. David hat außerdem bei Oma wieder mit der kleinen Nachbarin gespielt oder auch mal mit seinem Cousin.

Und dann war da ja auch noch sein Geburtstag!!! Es brauchte auch viel Zeit die Feier vorzubereiten. Aber es war ein wirklich super toller Geburtstag! Es ist einfach unglaublich wie schnell die Zeit vergeht! Jetzt ist David tatsächlich schon 4 Jahre alt und wir sind jetzt schon seit 2 Jahren auf dem Heilungsweg! Dieser Geburtstag war wieder total anders als der letzte Geburtstag. Vor 1 Jahr hat David seinen Geburtstag noch nicht wirklich wahrgenommen. Er sprach erst seit wenigen Wochen einzelne Wörter und da war somit kaum Verständnis für irgendwas vorhanden. Er freute sich an dem Tag einfach darüber, dass seine Cousins zum spielen da waren, dass es leckeres Essen gab und er so viele Spielsachen bekommen hat. Erstmalig jemals hat er auch selbst das Geschenkpapier geöffnet. Aber dieses Jahr war es so, dass er schon Wochen vorher immer wieder sagte, dass er dieses und jenes Spielzeug haben will. Und wir sagten dann immer, dass er sich das ja zum Geburtstag wünschen kann. Er bemerkte dann auch, dass ihn immer öfter alle möglichen Leute fragten, was er sich zum Geburtstag wünscht. Und dieses wünschen fand er ganz toll, wenn er es auch eigentlich sofort haben wollte und nicht an einem ? Geburtstag ?! Er wusste ja gar nicht, was das ist. Also kauften wir ihm ein Buch für 2-4 jährige Kinder, das ganz toll das Geburtstagsfeiern erklärte. Die Bilder zeigten z.B. einen Geburtstagskuchen mit Kerzen drauf, Geschenke usw. Und da war er dann wirklich restlos begeistert davon und fragte mich jeden Tag, ob er heute auch einen Geburtstagskuchen bekommt. Ja und als es dann endlich soweit war, war er von allem total begeistert und fasziniert. Morgens wachte er auf und bestaunte das Wohnzimmer, das mit Luftballons geschmückt war und die Geschenke schon auf dem Tisch standen. Er spielte dann gleich damit, während wir die Feier vorbereiteten. Denn nachmittags kamen seine ungeimpften und ebenfalls kindergartenfreien Freunde zum spielen. Sie waren von 14 – 20 Uhr da und haben die ganze Zeit gespielt. Auch in den Tagen danach bekam er immer wieder noch weitere Geschenke. Ja... und jetzt freut er sich schon auf Weihnachten, denn er hat schon wieder lauter Spielzeugwünsche.


Da Schwermetallentgiftung diesen Monat eigentlich kaum statt fand, habe ich auch keine wesentlichen Fortschritte zu berichten. Es ist einfach schön zu sehen wie toll David inzwischen spielen kann. Er baut alleine eine Kugelbahn (die er zum Geburtstag geschenkt bekommen hat) auf, spielt viel (auch alleine) mit Playmobil, seiner Eisenbahn und Fahrzeugen, spielt so tun als ob Spiele wie einkaufen, bezahlen oder kochen (alles imaginär, ohne Spielzeug) und hört sich auch erstmals richtig Tiptoibücher an. Dann haben wir noch bemerkt, dass David neuerdings eine Kerze auspusten kann!!!

Sein Verhalten hat sich leider wieder sehr negativ entwickelt. Davids Essverhalten ist wieder sehr rückschrittig. Also fast so wie vor 1,5 Jahren. Er will nur noch Fett und Getreide oder Hülsenfrüchte. Gemüse rührt er eigentlich gar nicht mehr an und er will auch nichts unbekanntes mehr probieren. Außerdem schreit er wegen allem los, wird sofort laut und böse. Wenn er z.B. sagt: „die Sonne scheint“ und ich dann erwidere: „nein es regnet“ ... schreit er los! Zusätzlich ist er extrem launisch und unstet, stört mich beim kochen, zwickt mich z.B. in den Po usw.

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Deshalb mache ich an dieser Stelle einfach mal mit der Zusammenfassung des letzten Jahres weiter. Ganz besonders hat sich in diesem 2. Jahr etwas an seiner Spielentwicklung getan. Was hätten wir drum gegeben, wenn er letztes Jahr schon so schön gespielt hätte, als sein Spielen noch lauter Zwangsstörungen und Stereotypien unterworfen und stark entwicklungsverzögert war. Zwangsstörungen bemerken wir inzwischen eigentlich nur noch selten und in schwachen Formen.


Emotionale Entwicklung:

  • erkennt Gesichtsausdrücke in seinen Bilderbüchern. Er benennt: lachen, fröhlich, traurig, weinen, lieb und böse!

  • sagt von sich selbst, dass er lieb, fröhlich oder traurig ist

  • nennt seinen Namen und sein Alter

  • genießt die Gesellschaft anderer Kinder

  • erledigt Dinge gerne selbst und kann sich aber auch Hilfe holen

 

soziale Entwicklung:

  • verhält sich bei anderen zuhause (nach einer kurzen Aufwärmphase) vollkommen normal - so wie bei uns zu Hause auch (früher: apathisch, quengelig, schüchtern, ruhig, befangen, unbeweglich, wollte dort nicht bleiben und wieder gehen)

  • besucht die Nachbarn und andere Kinder und bleibt dort mehrere Stunden alleine

  • spricht vor anderen Menschen (selektiver Mutismus geheilt)

  • räumt auf, möchte abspülen und abtrocknen

  • er zeigt auch durch vielerlei Gesten was er meint oder was andere tun sollen (ohne Worte)!

  • liebt es einzukaufen

  • äußert Wünsche

  • spricht von sich als „ich“

  • versteht einfache Spielregeln und Abläufe

 

Selbstständigkeit:

  • isst zu ca 80 % selbstständig, wird immer geschickter im Umgang mit Gabel und Löffel (lässt sich allerdings auch weiterhin sehr gerne füttern)

  • kann alleine eine Hose, eine Strumpfhose, Socken und Schuhe anziehen (möchte aber weiterhin gerne angezogen werden)

  • kann sich Oberteile alleine ausziehen

 

Spielverhalten:

  • spielt erstmals in seinem Leben mit einem Bagger

  • spielt mit dem Grimms Regenbogen = freies Spiel

  • spielt gerne Jenga oder baut mit den Steinen

  • baut mit Magnetbausteinen erstmals komplett ohne Zwangsstörungen

  • baut mit Lego viele erkennbare Konstrukte

  • baut große Zugstrecken mit Zugbrücken

  • erzählt, was seine Spielfiguren alles tun (z.B. zum einkaufen fahren)

  • spielt mit Playmobil (erstes Rollenspiel)

  • lässt die Spielfiguren reden

  • hat Geduld mit Tiptoispielen und spielt sie gerne

  •  spielt einfache Regelspiele

  • hört Tiptoibüchern gerne eine Weile zu

  • spielt viele „so tun als ob“ Spiele

  • spielt gemeinsam mit anderen Kindern (Playmobil, Lego, Fahrzeuge)

  • spielt auch ganz alleine

 

Verhalten:

  • lebenslustiger, allgemein lebhafter, experimentierfreudiger, lauter, sehr unternehmungsfreudig

  • lässt sich länger die Zähne putzen

  • zieht gerne Handschuhe an

  • lässt sich erstmals ein Pflaster geben

  • lässt sich manchmal die Nase putzen (aber nicht gerne)

  • Geräuschempfindlichkeit beim mixen und staubsaugen ist verschwunden, jedoch nun mit Zwangsstörungen verbunden

 

kognitive Entwicklung:

  • sortiert Dinge nach Farben oder Mustern

  • macht ein geometrisches Formensteckspiel alleine

  • kann Ziffern von 0 – 10 korrekt benennen, sie in der richtigen Reihenfolge ordnen, abzählen und erkennt überall Mengen im Alltag, kann von 8 bis 0 rückwärts zählen

  • kennt Würfelbilder

  • arbeitet mit Zählkarten

  • kann einige Buchstaben benennen

  • spielt sehr gerne Zuordnungsspiele

  • spielt Puzzles mit 60 Teilen (5+)

  • entdeckt augenblicklich Puzzleteile, die in dieses Puzzle eigentlich gar nicht reingehören, sondern in ein anderes, auch wenn die Puzzles noch neu und unbekannt sind

  • kann ein ferngesteuertes Auto fahren inkl lenken

 

Wahrnehmung:

  • nimmt Tiere im Tierpark wahr und füttert sie

  • bemerkt wenn er nass oder dreckig wird und will sich sofort umziehen

  • schaut fern und kommentiert alles

 

sprachliche Entwicklung:

  • Spricht ungeformte Mehrwortsätze

  • sagt bitte und danke

  • bildet Wortneuschöpfungen für Dinge, von denen er nicht weiß, wie es heißt

  • gibt Antworten auf Fragen (sagt auch endlich JA)

  • nimmt erste sprachliche Regeln wahr und dass bestimmte Wörter im Satz angepasst werden

  • beschreibt, was er in Bilderbüchern sieht

  • erzählt mit wenigen Worten, was er erlebt hat

  • stellt Fragen

  • spricht von der Vergangenheit und von der Zukunft

  • spricht nun eigentlich alle Laute verständlich aus = keine Lautbildungsstörung! Lispelt auch nicht!

  • kann einige Mehrzahlen bilden z.B. Mäuse, Kühe

  • spricht von sich aus mit anderen Kindern

  • verwendet Wörter wie z.B.: sondern, dann, oder

  • spricht von ich, du, mir und dir

  • bittet um Hilfe

  • versteht Wörter wie klein, groß, oben, unten, neben, unter, auf,...

  • kann Handlungen in Bilderbüchern folgen

 

grobmotorische Entwicklung:

  • fährt mit dem Laufrad sicher bergab

  • kann alleine und ohne festhalten auf Hindernisse steigen und Hürden überwinden

  • kann Pedale treten (Tret-Traktor, Dreirad)

  • hängt sich an ein Reck

  • klettert Rutschen von unten nach oben hoch

  • hangelt sich einen einfachen Kletterparkur entlang

  • wippt gerne mit einer Federwippe

  • setzt sich selbst auf eine Schaukel

 

feinmotorische Entwicklung:

  • nimmt die Hände zur Hilfe, um sich Hosen und Schuhe auszuziehen

  • kann entlang einer Linie schneiden (gerade Linien oder Kreise)

  • kann einen Klebestift verwenden

  • kann große Perlen auf einen Faden ziehen

  • hämmern (Hämmerchenspiel)

  • zusammenschrauben

  • stanzen (mit Motivlochern)

  • „Straßen“ malen mit Wasserfarben und Stiften

  • malt grob Ausmalbilder aus (allerdings mit wenig Ausdauer)

  • versucht nachzuspuren

  • formt Knödel

  • kann endlich aus einem Strohhalm trinken!!!!!!!!!

  • kann eine Kerze auspusten

 

gesundheitliche Entwicklung:

  • absolut regelmäßiger perfekter Stuhlgang

  • schläft nachts durch


Da ich immer mal wieder gefragt werde, möchte ich noch beschreiben, was zur vollständigen Heilung eigentlich noch fehlt

Ja, trotz der unglaublich tollen Veränderungen, die uns bereits so glücklich gemacht haben, gibt es nach 2 Jahren Ernährung nach Anthony William + Schwermetallentgiftung noch / wieder (Rückschritte) ein paar kleine Baustellen:

  • Er ist nicht hilfsbereit / emotionale Entwicklung noch nicht altersgerecht

  • es fehlt die Charakterbildung (Humor?)

  • ist manchmal immer noch etwas umständlich und kompliziert wegen seinen Routinen / Abläufen

  • Sprache muss sich noch weiter entwickeln, um mit Gleichaltrigen mithalten zu können

  • kann noch nicht singen

  • es fehlt noch mehr Selbstständigkeit beim essen und umziehen

  • möchte nicht ins Wasser, will auch absolut nicht gewaschen werden

  • kann Flüssigkeiten nicht wieder ausspucken (z.B. nach dem Zähneputzen)

  • kann keine größeren Mengen trinken, immer nur schluckweise

  • schreit und weint oder reagiert sofort extrem garstig, wenn ihm irgendwas nicht in den Kram passt, ist bestimmerisch, aufmerksamkeitsbedürftig, dramatisierend, energisch, aufbrausend, laut, hochgradig ungeduldig und hat keine Frustrationstoleranz

  • ist sehr wechselhaft

  • isst wieder weniger Lebensmittel ← Rückschritt

  • schlägt (böse gemeint), zwickt (nicht böse gemeint), kneift (nicht böse gemeint)

  • seit diesem Jahr manchmal extrem unruhig, zappelig, muss immer irgendwas rumfummeln, reißt an mir herum, haut seinen Kopf gegen mich, quietscht...

 

Hier habe ich noch die Zusammenfassung der Veränderungen in den letzten 2 Jahren als Tabelle zum Download




Montag, 10. Mai 2021

Medical Medium Heilungsupdate nach 20 Monaten (Autismus, Zwangsstörungen)

 Update nach 20 Monaten Ernährung nach Anthony William


Was hat David getrunken? Melonensaft, Orangensaft, Ananassaft, Bananenmilch mit Kokoswasser, Granatapfelsaft mit Kokoswasser und Honig, Ingwer-Honig-Wasser


Wie ist es uns ergangen?

Ja, es ist einfach gerade eine sehr schwierige und schmerzvolle Zeit für uns. Mein Vater ist nicht mehr da, ich kann es immer noch nicht glauben. David ist sprachlich noch nicht so weit, dass er versteht, dass sein Opa nicht mehr da ist. Ein paar Tage vor der Beerdigung sagte er, er wollte wieder ins Krankenhaus fahren... Aber ich finde es schön, dass David seinen Opa auf Fotos sofort erkennt und weiß, wer er ist. Denn das hatte ich selbst nicht. Meine beiden Großväter waren schon tot, bevor ich überhaupt auf der Welt war und ich hatte daher nie einen Bezug zu ihnen. Ich finde es so schade, dass David seinen Opa so früh verloren hat, denn er hätte von ihm viel lernen können. Er war ein ganz besonderer Mensch. An der Beerdigung war David super brav. Alle anderen konnten es kaum fassen wie ruhig so ein kleines Kind sein kann. Ohne quengeln oder sonst etwas.

Was Kinder angeht, hat David diesen Monat wieder sehr gelitten. Seine Cousins und Cousinen kamen wegen Corona (trotz dessen, dass sie weder Kindergarten, noch Schule hatten) nur noch 1 x in der Woche und das auch nur kurz und dann sind sie schon wieder abgehauen und haben David allein gelassen. Außerdem war das Wetter immer noch nicht so toll. Bis 17.04. hat es geschneit und später war es weiterhin kalt oder auch regnerisch. Unsere kleine 2-jährige Nachbarin darf ja auch immer nicht spielen. Sie ist Vormittags mal 1 Stunde draußen. Und dann kommt sie frühestens um 18 Uhr wieder raus (ich gehe davon aus, dass sie bis dahin vor dem Fernseher sitzt, da nachmittags der Fernseher lief, als ich mal dort drüben war). Um diese Uhrzeit abends gehen sie spazieren und wir sind 3 x einfach mitgelaufen und waren dabei auch immer auf einem Spielplatz, auf dem David sehr viel Spaß hatte. Die beiden Kinder liefen Händchen haltend und sind zusammen auf der Wiese rumgesprungen... Aber eines Abends war es mal wieder sehr schlimm. Als David gesehen hat, dass sie draußen sind, wollte er unbedingt um jeden Preis raus und spielen (abends um 18:30 Uhr). Mein Mann hat dann den Vater vom Fenster aus gefragt, ob David rauskommen darf zum spielen, er meinte ja. Aber nach vielleicht 20-30 min spielen, nahm die Mutter dann ihr Kind und ging mit ihr ins Haus und David blieb weinend vor der Haustür zurück, weil er noch weiter spielen wollte. Ich weiß nicht, ob das im Ausland so normal ist, dass die Kinder max 2 Stunden am Tag die Sonne sehen dürfen? Bei uns auf dem Land ist es eigentlich so, dass die Kinder den ganzen Tag draußen sind und frei spielen können wie sie wollen. Irgendeiner hat immer ein Auge auf sie, da kann man sich ja abwechseln. Ich weiß auch, dass ich die Eltern ziemlich entlasten könnte, indem das Kind mal Nachmittags zu uns käme, aber scheinbar wollen sie sich das Leben lieber schwer machen. Es ist wirklich so schade! Jetzt hätten wir es wirklich so einfach und leben direkt nebeneinander, noch nichtmal mit Zaun dazwischen und dann sowas... Dafür waren wir dann 2 x an einem Spielplatz am See, auf dem David viel Spaß hatte. Er ist dort das Klettergerüst raufgeklettert und die große Rutsche runtergerutscht, ist mit anderen Kindern in einem Schaukelboot gefahren und hat große Stöcke am See gesucht und damit im Wasser rumgestochert. Dann waren wir noch auf einem größeren Spielplatz im Nachbarort, aber es war so kalt und windig, dass man dabei kaum Spaß hatte. Zu Besuch bei Oma waren wir auch noch auf 2 Spielplätzen, wo David jeweils sehr viel Spaß hatte und gar nicht mehr wegwollte. Auf einem hat er Anschluss bei einem älteren Mädchen (ca 7-8 Jahre?) gefunden, die mit ihm die ganze Zeit Händchen haltend über den Spielplatz gelaufen ist. Und abends kam dann sogar noch die 3-jährige Nachbarin von Oma rüber in den Garten und hat mit David Lego gespielt, sie haben gemeinsam Chiapudding mit Kirschen gegessen und sind dann bis 20 Uhr laut lachend herum gerannt. Dieses deutsche Mädchen darf lustigerweise problemlos alleine zu anderen Leuten in den Garten, ohne dass es die Mutter irgendwas kümmert. Das wäre ja schön, wenn die beiden öfter mal zusammen spielen könnten, wenn wir bei Oma zu Besuch sind.



 

positive Veränderungen diesen Monat:


soziale Entwicklung:

  • er zeigt neuerdings durch vielerlei Gesten was er meint oder was andere tun sollen (ohne Worte)!

  • Immer wenn ich zu anderen (wildfremden) Menschen „hallo“, „grüß Gott“, „auf Wiedersehen“ oder sonst was sage, sagt er es auch laut und deutlich hörbar zu der anderen Person

  • ich versuche immer David Achtsamkeit beizubringen, weil es für ein natürliches und gesundes Leben so wichtig ist! Wenn wir nun z.B. über eine Wiese gehen, sagt er „Da sind schöne Blumen. Muss man aufpassen“ (damit man nicht drauf tritt)


emotionale Entwicklung:

Als wir zum spielen bei den Nachbarn waren und die kleine Nachbarin mal wieder verfrüht reinmusste, hat sie deswegen geweint. Später sagte David zu mir: „Maja ganz traurig – Maja wäh wäh“ und er versuchte nachzumachen wie sie weinte. Von all den Spieleindrücken ist ihm das wohl am meisten in Erinnerung geblieben. Ich frage mich, wie lange es wohl noch dauern wird, bis David auch mal tröstet.


sprachliche Entwicklung:

Sagt Dinge wie z.B. „Ich komm gleich wieder.“ Er realisiert immer mehr das ich und du. Er sagt zu mir z.B. öfter mal „du“ und wenn ich frage „wie heißt du?“, sagt er neuerdings „ICH“, obwohl er ganz genau weiß, dass er David heißt. Das ist wirklich ganz toll!


Verhalten:

Sein allgemeines Verhalten wird auch immer besser. Er geht nun wieder gerne und freiwillig baden, nachdem das wirklich monatelang ein rießen Problem und großes Drama war. Außerdem darf ich nun immer ohne schreien oder Gemecker staubsaugen. Einzigste Bedingung ist, dass ich ihn dabei mit der Babytrage auf dem Rücken tragen muss. Aber was tut man nicht alles, um die Wohnung sauber zu bekommen und das Kind an das Geräusch zu gewöhnen. Das Haare schneiden klappt zur Zeit auch richtig super! Ich muss zwar unglaublich schnell machen, da er nicht so viel Geduld dabei hat (deshalb geht es nur in mehreren Etappen), aber er sitzt ruhig auf einem Stuhl und lässt sich ohne abwehren die Haare schneiden. Ich hätte kein Problem damit gehabt, die Haare länger zu lassen, wenn er es so möchte, aber vorne im Gesicht haben ihn die Haare letztendlich schon extrem stark gestört und ein Klämmerchen, Haargummi o.ä. wollte er auf keinen Fall. Jetzt ist er froh und glücklich, dass er sie sich nicht mehr ständig aus dem Gesicht halten muss.


Spielverhalten:

Das Spielverhalten hat sich diesen Monat wirklich ganz toll entwickelt.

Vor etwas weniger als 2 Jahren waren wir öfter auf dem Spielplatz. David tat damals nie etwas anderes als ununterbrochen zu rutschen. Einmal beobachtete ich ein anderes Kind. Ungefähr in Davids Alter oder sogar noch etwas jünger. Die Eltern des Jungen spielten Tischtennis und der Junge beschäftigte sich ganz alleine. Schon allein das wunderte mich, denn sowas wäre mit David vollkommen unmöglich gewesen. Dieser Junge spielte alleine mit einem Bagger im Sand (davon habe ich vor ein paar Monaten schonmal berichtet). So etwas hat David damals nie getan! Er hatte kein Spielverhalten. Er war gefangen in Stereotypien und Zwangsstörungen. David fand Fahrzeuge immer interessant, aber er konnte selbst damit nichts anfangen. Wir sollten immer seine Autos anschieben. Ansonsten hat er sie höchstens in eine Reihe gestellt, was sonst?! Mit dem HMDS hat sich sein Spielverhalten bezüglich Fahrzeuge langsam verändert. Letztens waren wir wieder auf dem selben Spielplatz. Er hatte großes Interesse an einem älteren Jungen, der lauter Fahrzeuge dabei hatte und damit im Sand spielte. Und letztendlich spielten sie gemeinsam damit im Sand!!!!! Mein Mann sagte: „Was hätten wir vor 1 Jahr drum gegeben, wenn er so schön gespielt hätte!“ Und zu Hause fährt er auch mit seinem Bagger herum, setzt eine Spielfigur auf den Fahrersitz und erzählt z.B. dass der Baggerfahrer zum Türken fährt und dort Melone und Koriander einkauft. Wir sind total begeistert!!! Das ist das erste Mal, dass er etwas zu seinem Spiel „erfindet“ !!! Wenn ein Kind ansonsten immer nur dieselben motorischen Bewegungen und Abfolgen mit Spielzeug macht, ist es wirklich so befreiend diese tolle Entwicklung zu sehen!


Außerdem spielt er ja nun so gerne mit Lego. Und es wird immer besser! Er baut nun Konstrukte und sagt dazu: „Das ist eine Giraffe / Kran / Zug / ...“ und das was er gebaut hat, sieht auch tatsächlich genau so aus!!!! Wow! Das ist einfach so toll! Ja, es stimmt! Was hätten wir nur vor 1 Jahr drum gegeben, wenn er so schön gespielt hätte wie jetzt!

    Samstag, 9. Januar 2021

    Medical Medium Heilungs Update nach 16 Monaten (Autismus, Zwangsstörungen, Kinderleber)

    Update nach 16 Monaten Ernährung nach Anthony William

     

    Was hat David gegessen?


    Was hat David getrunken? Zitronenwasser mit Honig, Selleriesaft, Vitaminkomplex mit Wasser und Honig, Orangensaft, Apfelschorle


    Wie ist es uns ergangen?

    Wir haben das 2. Medical Medium Weihnachten gefeiert! Das lief dieses Jahr ganz unspektakulär ab. In der Adventszeit haben wir schön gebastelt und Weihnachtskarten gemacht. Ich bin so glücklich, dass dies nun alles, durch die tolle feinmotorische Entwicklung, die David in den letzten 12 Monaten gemacht hat, möglich ist. Auch dieses Jahr half David wieder beim Christbaum schmücken. Und dieses Jahr wusste er auch ganz genau, worum es sich dabei handelte. Denn er kannte es aus seinen Weihnachts-Bilderbüchern. Ich würde mich freuen, wenn er nächstes Jahr auch die Weihnachtsgeschichte versteht und wir eine Krippe aufstellen können. Zum ersten Mal verbrachten wir den Heilig Abend ganz alleine. Zum Abendessen gab es Heilbrühe mit Kichererbsenpfannkuchen in Sternform, Erbsen und Koriander. Danach Knödel mit Pilzsauce, Blaukraut und einem Bohnenbraten und zum Dessert ein veganes und glutenfreies Lebkuchentiramisu. Während dieses gemütlichen Abends hat David voller Freude und Neugier seine Geschenke ausgepackt. Am tollsten fand er natürlich ein Erweiterungsset für seinen Zug, das nun eine stabile lange Brücke beinhaltet. Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir bei Oma und Opa. Dort aß er massenhaft Oliven, vegane Kohlrouladen, Nüsse und eine Mandarine (Die Kohlrouladen fand er so toll, dass ich zu Hause ein paar Tage später auch welche gemacht habe!). David durfte dort natürlich auch noch Geschenke auspacken und es war auch hier ein neues Lieblingsteil dabei. Und zwar ein rießen großer Autostraßenteppich! Er liebt es nun täglich mit seinen Autos die Straßen entlang zu fahren. Als „Süßigkeit“ an den Weihnachtstagen habe ich ein veganes und glutenfreies Früchtebrot gebacken. Das kann ich wirklich nur empfehlen! Es ist so lecker!




    Silvester haben wir zum ersten Mal seit 11 Jahren ebenfalls komplett alleine verbracht – und waren damit sehr glücklich! Es war ein stressfreier und sehr gemütlicher Tag, genau nach unserem Geschmack und wie wir uns das so vorstellen. Diesbezüglich mussten wir uns nämlich sonst immer an die anderen anpassen und Kompromisse eingehen. Aber dafür war man halt zusammen und nicht alleine. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Aber dieses Jahr war mit Abstand das schönste Silvester seit vielen Jahren! Bei uns wurde (außer beim essen) alles nur mit Kerzen beleuchtet und wir hörten die Musik, die wir gerne mögen und sahen nicht gezwungenermaßen eine obszöne Schrottsendung im Fernsehen (so wie die letzten Jahre). Zum Abendessen gab es ein super leckeres veganes Fondü. Mein Mann meinte: „Wie konnten wir früher nur Käse essen???? Inzwischen schmeckt alles sooooo viel besser!!!!“ Zum dippen gab es rohes und gedämpftes Gemüse, selbstgebackenes glutenfreies Brot und mein Mann hat ein Rezept für vegane, glutenfreie „Käsestangen“ selbst erfunden! David war von allem auch total begeistert. Kein Wunder, er liebt ja die Hauptzutaten des Fondüs: Kartoffeln und Kichererbsen ganz besonders. Er aß es super gerne vor allem mit den Pilzen und den Käsestangen. Unglaublicherweise hatten wir dann trotz Verbot von Feuerwerksverkauf ein unfassbar schönes Feuerwerk direkt vor unserem Fenster!!!!!! Wir konnten es kaum glauben! Es war wie, als wenn unser Nachbar nur für uns das Feuerwerk gezündet hätte, um uns für ein wesentlich besseres neues Jahr Glück zu wünschen. Dieses Feuerwerk muss ihn ein Vermögen gekostet haben! Es war soooo schön (mehrere Batteriefeuerwerke hintereinander) und David war vollkommen begeistert davon! Es war das erste Jahr, in dem er das überhaupt mitbekommen hat. Die anderen Jahre zuvor, hat es ihn nicht im geringsten interessiert.

    ❗Ein komplettes Medical Medium Jahr ist für uns also nun vergangen! David machte in dieser Zeit rießengroße Fortschritte!!! Ich kann mich an so viele Highlights erinnern! Im Januar hat David erstmals in seinem Leben von sich aus körperlichen Kontakt zu anderen Menschen gesucht und hatte keine Angst mehr vor ihnen. Im Februar hatte er dann auch endlich Spaß mit anderen Kindern. Im März konnte er Trampolin hüpfen! Im April hat sich seine Wahrnehmung vollkommen verändert! Ab Mai aß David immer besser und besser und entdeckte auch andere Getränke als Wasser für sich. Im Juni wurde David trocken und begann endlich zu sprechen!!!!! Im August konnte er perfekt mit dem Laufrad fahren! Im September verbrachten wir mit einem vollkommen problemlosen Kind einen wunderschönen Tag in den Bergen. David hatte auch keine Geräuschempfindlichkeit mehr. Im Oktober verbessterte sich auch die Feinmotorik sehr stark. Im November hatte David keine Ausraster mehr. Und im Dezember sind seine Punkte insgesamt (seit 2019) um 41 gesunken!!!

     

    positive Veränderungen diesen Monat:

    kognitive Entwicklung:

    • hat zum 1. Mal ein Puzzle mit 64 Teilen alleine gemacht

    • entdeckt augenblicklich Puzzleteile, die in dieses Puzzle eigentlich gar nicht reingehören, sondern in ein anderes!!!

    soziale oder emotionale Entwicklung:

    David sah im Fernsehen einen laut schreienden Affen und er sagte: „Affe schreit. Affe ist böse.“


    sprachliche Entwicklung:

    Diesen Monat machte David täglich Fortschritte im sprechen. Ich war jeden Tag erneut darüber erstaunt, was für Wörter er nun kennt und wie er immer besser kurze Sätze bildet, anstatt nur Wörter aneinander zu reihen. Jetzt in dieser unerträglich schwierigen Zeit, wo wir niemanden sehen und nirgends hin können, bin ich tatsächlich sehr froh, dass wir einen Fernseher haben, wo wir wenigstens täglich Tiersendungen ansehen. Und das regt David unglaublich zum sprechen an!!! Er kommentiert begeistert, alles was er sieht wie z.B. „schau mal Mama“, „die schneiden ein Brot“, „schmeckt dem gut“, „flatter, flatter“, „Pferd... rennt/springt/hüpft“ oder er beschreibt ein Straußenkücken als „weich und kuschelig“! Er kennt inzwischen die Namen von sämtlichen exotischen Tieren und kann Ähnliche gut auseinander halten. Mit uns spricht er auch immer besser. Er gibt nun tatsächlich Antworten auf Fragen. Er sagt zwar niemals „ja“, sondern wiederholt oft das, was wir gefragt haben, aber wenn wir z.B. fragen, was er essen möchte, dann kommt nun tatsächlich promt „Knödel“! Und auf andere Sätze antwortet er mit „doch“, „weiter machen“, „mag nicht“ usw. Er versteht endlich das Wort „später“ und etwas „lieber“ als etwas anderes mögen. Wenn er sich in einem anderen Zimmer befindet, hören wir, wie er sagt: „Wo ist der Papa?“ oder „Wo bist du?“. Oder er schreit mir vom Wohnzimmer in die Küche „noch mehr Honig!!!“ , während ich gerade sein Zitronenwasser mit Honig zubereite. Er sagt nun auch zu allem „bitte“! David spricht jetzt schon seit ½ Jahr! Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht!


    Verhalten:

    Ich hatte ja bereits berichtet, dass Davids Geräuschempfindlichkeit der Vergangenheit angehört. Eines hatte ich allerdings noch nichtmal ausprobiert: den Staubsauger!!! Durch die lange Zeit war ich es so sehr gewöhnt mit dem Besen zu kehren, statt zu saugen, dass ich gar keinen Versuch gestartet habe, den Staubsauger wieder zu benutzen. Aber nun hat David ja den großen Teppich zu Weihnachten geschenkt bekommen und der musste nach ein paar Tagen wirklich unbedingt gesaugt werden (sonst haben wir nirgendwo Teppich). Zum draußen ausschütteln ist er zu groß.... Ich dachte, es würde kein Problem mehr darstellen. Aber als David den Staubsauger nur erblickte, rannte er schon davon und brachte sich sozuagen in Sicherheit. Dabei war er noch nichtmal eingeschaltet! Als ich ihn dann für ein paar Sekunden eingeschaltet habe, ist er wieder total ausgeflippt, so wie früher! Ich dachte, dass das jetzt nicht wahr sein kann! Der Mixer ist viel lauter und es ist kein Problem für ihn. So ging das 2 Tage lang und ich konnte nicht saugen. Er lies sich auch nicht ablenken oder sonst was. Am 3. Tag kam mir dann eine Idee. Ich schnallte mir die Trage um, in der wir David immer getragen haben, bis er ca 2 Jahre alt war (toddler size). David setzte sich sehr gerne rein und ich verschloss die Träger auf dem Rücken. Dann nahm ich mir den Staubsauger und begann zu saugen. Genau so habe ich jeden Tag gesaugt, als David noch ein Baby war. Und es war überhaupt kein Problem mehr! Er reagierte überhaupt nicht auf die Geräusche oder den Staubsauger. Ich konnte es kaum glauben! Er musste sich wohl nur einfach sicher fühlen. Als ich mit dem Teppich fertig war, saugte ich noch alle restlichen Zimmer. War das ein tolles Gefühl! Es ging so viel schneller als das kehren! Seitdem will David allerdings immer getragen werden, wenn ich sauge, weshalb ich das saugen deshalb doch nur auf den Teppich reduziere und den Rest kehre, weil er einfach zu schwer ist. Aber das wird sich mit der Zeit schon noch legen...


    Spielverhalten:

    David spielt nun inzwischen mit beweglichen Fahrzeugen so wie andere Kinder. Er fährt mit Traktor oder Bagger auf dem Boden herum und ist ständig mit aufladen und abladen von allem möglichen beschäftigt. Diese Sachen transportiert er dann in andere Zimmer. Immer hin und her.


    Autismus-Test:

    letzten Monat hatte ich es total vergessen. Schon wieder waren 3 Monate vergangen und normalerweise habe ich ja alle ¼ Jahr den Test gemacht. Ich habe das nachgeholt und Davids Punkte sind zum letzten Test nochmal um weitere 10 Punkte gesunken !!!!! Insgesamt ist David nun von April 2019 bis Dezember 2020 um 41 Punkte nach unten gesunken!


    Rückschritte:

    leider gab es auch wieder Rückschritte. Mir war fast schon klar, dass das wieder passieren würde: David flippt regelmäßig wieder aus, wenn es gerade nicht so läuft, wie er sich das vorstellt. Außerdem ist er oft extrem unruhig, muss immer mit irgendwas Krach machen, schlägt sich ans Ohr (das hat er zuletzt vor 16 Monaten getan!!!) und kratzt ständig auf sämtlichen Oberflächen herum 😏 Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass wir uns (alle) aktuell einfach in einer Extremsituation befinden, die sich ja aktuell dramatisch zuspitzt. Wir sind kaum draußen, sondern nur zu Hause und David hat somit keine Bewegung und diesen Monat auch keinen Kontakt mit anderen Kindern gehabt. Durch die ganzen Einschränkungen hatten wir in den letzten Tagen nichtmal mehr Koriander und auch eine weitere Flasche Zeolith können wir uns aktuell nicht leisten. Die letzte Flasche ist bald leer und David bekommt nur noch alle paar Tage etwas davon. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass besonders das Zeolith irgendwie beruhigend auf David wirkt, aber es ist halt einfach so teuer und aktuell in Deutschland auch schwer zu bekommen! 

    Ja, der Januar hat es dieses Jahr extrem in sich! Mal sehen, ob es diesen Blog und Instagram oder Facebook in ein paar Tagen überhaupt noch gibt... wenn nicht: ihr findet mich dann auf allen neuen und alternativen Plattformen unter dem selben Namen. Den Blog habe ich vollständig gespeichert und kann ihn jederzeit wieder neu aufbauen. Veränderungen sind zwar nicht immer schön, aber nötig, damit etwas Besseres daraus entstehen kann 💗


    Ich liebe es, etwas Sinnvolles zu tun! Gerade in dieser aktuell so düsteren Zeit, tat es mir richtig gut gleich 3 x einen sinnvollen Beitrag zur Heilung von Kindern beizutragen. Zuerst habe ich diesen Monat die Übersetzung vom amerikanischen Kinderbuch (Bilderbuch) über Selleriesaft Korrektur gelesen. Damit wird dieses tolle Buch auch bald für deutsche Kinder erhältlich sein!!!!! Und dann habe ich noch mein erstes Intervieuw über die Heilung von David gegeben, das aber erst nächsten Monat als Video im Internet veröffentlicht wird. Zu guter Letzt habe ich euch unser Heilungs-Tagebuch als Download kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich finde es wichtig, ein Tool zur Hand zu haben, bei dem man Rückschlüsse ziehen kann und letztendlich auch die „Beweise“, dass die Heilung passiert, auch wenn es keine Spontanheilung über Nacht ist, sondern Zeit braucht. Aber man sieht damit dennoch, es passiert!

     

    Montag, 9. November 2020

    Medical Medium Heilungs Update nach 14 Monaten (Autismus, Zwangsstörungen, Kinderleber)

     Update nach 14 Monaten Ernährung nach Anthony William

     

    Was hat David gegessen?

    Was hat David getrunken? frisch gepressten Orangensaft, selbstgemachten Apfelsaft von Äpfeln aus unserem Garten, Hibiskusblütentee, Chagatee, Zitronenmelissentee, Zitronenwasser mit Honig, Selleriesaft, Melonensaft, Muttermilch


    Wie ist es uns ergangen?

    Leider hat sich David Anfang des Monats beim spielen mit seinem Cousin einen Schnupfen eingefangen (der Cousin lag dann 1 Tag später wegen V.a. Lungenentzündung im Krankenhaus). Hätte ich gewusst, dass er überhaupt krank ist, wären wir niemals hingegangen. Aber dadurch dass Viren und Bakterien bei uns nicht viel zu fressen finden und sofort von uns bekämpft werden, fällt nie etwas schlimm aus. Die laufende Nase fand David wie üblich nicht so witzig, aber immerhin lies er sich nun erstmals jemals freiwillig das Gesicht von der ganzen Rotze sauber machen. Ansonsten hatte er nichts. David bekam mehr Zink und B12 als sonst, Heilbrühe, Vitamin C Shocks und er nahm sogar 2 Schlucke vom Kurkuma-Ingwer-Shot. Am 4. Tag klang alles ab und David konnte auch wieder mit freier Nase schlafen. Am 5. Tag war der Schnupfen Vergangenheit. Aber Davids Verhalten verschlechterte sich ab diesem Zeitpunkt. Nachdem es letzten Monat ganz klar 3 Schritte vorwärts ging, ging es diesen Monaten erstmal wieder 2 Schritte rückwärts und seine Entwicklung stagnierte. David hatte während der Leberreinigung Ende letzten Monats keinen HMDS bekommen und auch während der Erkältung war es nicht möglich, ihm den Smoothie zu geben. Er hat also gut 2 Wochen keinen bekommen... und ich finde, dass man das deutlich gemerkt hat. David hatte starke Zwangsstörungen. Es kam sogar mal wieder eine Neue hinzu. Auch mit dem Essen zierte er sich auf einmal wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Es war eigentlich so wie ganz am Anfang, dass er essen wollte, aber irgendeine Blockade im Kopf hatte, die ihn "nein" sagen lies. Und so war es ein ständiges hin und her zwischen essen und schreien. Schrecklich! Außerdem war er überhaupt nur noch garstig und man hörte 1000 x am Tag zu allem "NEIN!" Er wollte auch keine Mütze mehr anziehen, so wie letztes Jahr; er lies mich auch nicht mehr in Ruhe kochen, sondern zerrte die ganze Zeit an mir herum und wurde grob. Er wollte nicht angesehen werden usw. Alles Dinge, die wir eigentlich längst hinter uns hatten. Ja, solche Phasen sind immer blöd. Aber ich wusste aus der Vergangenheit, dass es nur eine Phase ist und dass es bald wieder vorwärts gehen würde. Als David wieder sehr regelmäßig seinen HMDS bekam und ich zusätzlich auch noch das Zeolith-Spray verdoppelt habe, lief es auch schon gleich wieder besser. David hatte bessere Laune und entwickelte sich dann auch wieder merklich vorwärts.

    Dann haben wir die nächste 3:6:9 gemacht. Und diesmal klappte es mit dem Selleriesaft besser als das letzte Mal! Das war wirklich fantastisch! David hat JEDEN Tag seinen Selleriesaft ausgetrunken (150 - 300 ml)! Und es gibt wieder zwei neue Lebensmittel, die er isst! 1. Grüne Erbsennudeln! Früher hat er sie nicht angerührt, keine Chance! Jetzt isst er sie mit Wonne und sagt die ganze Zeit "lecker". 2. Papaya !!! Davids Entwicklung machte während der Reinigung einen rießen Sprung!


    positive Veränderungen diesen Monat:

    sprachliche Entwicklung:

    Inzwischen ist David schon seit über 4 Monaten nicht mehr stumm. Ganz im Gegenteil! Er ist sogar richtig laut geworden. Er benutzt sein neu entdecktes Organ sehr gerne und schreit und ruft herum. Letztens waren wir im Greifvogelpark und dort war ich fast schon ein wenig peinlich berührt, über Davids lautstarke Äußerungen bei der Flugshow. Er rief in einer Tour: "Noch eine Eule, noch ein Falke, GEIER, GEIER, GEIER"... während der Leiter versuchte etwas über die Tiere zu erklären. Aber ich war darüber so glücklich, endlich ein Kind zu haben, das spricht und das jeder hören kann!!!

    David entwickelt sich sprachlich immer weiter. Inzwischen sagt er "bitte" und "danke" und auch öfter mal "meins" und "deins", auch wenn er es nicht immer von der korrekten Seite aus benutzt 😉. Außerdem sagt er nun endlich klipp und klar, was er will oder was er nicht (mehr) will. Denn das musste ich ja bis vor kurzem oft noch erraten, obwohl er schon sprechen konnte. Überhaupt spricht er einfach immer mehr und wiederholt nahezu jedes Wort. Dadurch lernt er immer noch mehr Begriffe. Man kann sich mit ihm noch nicht unterhalten, das ist klar. Aber es reicht vollkommen, um im Alltag gut miteinander zurecht zu kommen. Das ist sooo schön! Letztens überraschte mich David während dem Puzzlespiel mit folgendem Satz: "Da fehlt eins". Und irgendwann sagte er einmal plötzlich: "einkaufen". Da fragte ich: "was sollen wir denn einkaufen?" und er sagte: "Kartoffeln einkaufen" 👍😀😇👌 Er kann sich also schon recht gut verständigen.


    kognitive Entwicklung:

    David hat zu Weihnachten ein Steckspiel bekommen. Also vor über 10 Monaten. Er lernte sofort die einzelnen Teile auf die Stäbe zu drehen. Durch Versuch und Irrtum kommt man da schnell zur Lösung. Allerdings hat er die Teile dann nie wieder runter bekommen!!! Er hat es versucht, aber es endete natürlich jedes Mal in einem Zornesanfall. Dass er gleichzeitig anheben + drehen muss, hat er nicht verstanden. Inzwischen kann er es aber! Sehr geschickt und flink bewegt er seine Hände, um die einzelnen Teile problemlos von der Stange zu nehmen.


     

    Verhalten:

    Was früher vollkommen unmöglich war, klappt nun: David lässt sich sein Gesicht sauber machen!!! Außerdem lässt er sich länger die Zähne putzen. Ungefähr doppelt oder 3 x so lang wie früher.

     

    Feinmotorik:

    David ist derzeit im Bastelrausch. Er liebt es zu malen und sich kreativ zu betätigen, was ja eigentlich ganz seiner Löwedominanz entspricht (Merkur, Mars, Venus, AC in Löwe). Jeden Tag fragt er mich teilweise mehrfach nach "malen" oder "basteln". Kaum zu glauben, dass er sowas in der Vergangenheit einfach nicht tun konnte, weil ihn seine Stereotypien blockierten. Stifte legte er nur in eine Reihe und hätte ich seine Hände mit Fingerfarbe bemalt, hätte er einen Totalausraster bekommen. Überhaupt hatte er damals absolut kein Interesse daran. Aber jetzt ist es voll da und man braucht viele neue Ideen für ihn. Wenn er mich etwas schneiden sieht, möchte er auch schneiden und übt sehr fleißig. Aktuell übt er noch mit der 1. Montessori Übung, dem Papierstreifen schneiden. Ansonsten kann er neu noch Perlen auf einen Faden ziehen, fädeln allgemein, hämmern, zusammenschrauben und stanzen (mit Motivlochern). Ich habe ja mal gelesen, dass die Feinmotorik und Sprache im Gehirn eng beieinander liegen. Wird also das eine stimmuliert, klappt das andere auch besser.




     


     

    Spielverhalten:

    David hat ein neues Lieblingsspielzeug. Seinen alten Zug, den er monatelang eigentlich kaum mehr angerührt hat. Er liebt es nun die Schienen immer wieder neu anzuordnen und damit zu bauen. Er lässt den elektrischen Zug fahren und hängt neue Wagons an, hilft dem Zug den "Berg" hinauf usw. Dieses Spiel hat immer noch etwas stereotypes, denn das Zug anhängen verläuft immer in der gleichen Reihenfolge und darf nicht unterbrochen werden. Der Zug darf auch weiterhin nur vorwärts fahren und niemals rückwärts (Zwangsstörung) und dennoch ist er beim Spiel nun irgendwie freier, kreativer und vor allem selbstständiger geworden. Es ist schön zu sehen, wie er sich lange damit beschäftigen kann und wie er wenigstens die Gleise immer wieder anders aufbaut. Die 100000 fachen Wiederholungen von allem sind wirklich immer noch eine Belastung für uns bzw vor allem mein Mann ist davon sehr genervt, aber wir wissen ja, dass gerade das viel Zeit zu heilen braucht.


    soziale Entwicklung

    Vor 1/2 Jahr ist David ja liebend gerne zu Oma und Opa gegangen. Er wollte sie besuchen und bliebt dort alleine, um mit ihnen zu spielen. Aber 2-3 Monate später gab es wieder Rückschritte. David fremdelte wieder vor Opa. Er sollte ihm nicht zu nahe kommen, sonst rannte David davon. Er versteckte sich auch vor anderen Verwandten, wollte auch nicht mehr alleine bei Oma bleiben und irgendwann wollte er allgemein nicht mehr alleine mit irgendjemandem sein. Selbst zum Spiel mit seinen Cousins im Garten sollte ich ihn begleiten. Alles war zwar nicht annähernd so schlimm wie früher, als er richtige Angststörungen hatte, aber dennoch war es ein auffälliger Rückschritt. Aber diesen Monat ging es wieder eindeutig vorwärts. David möchte nun plötzlich wieder alleine Oma und Opa besuchen. Er geht sogar direkt und freiwillig auf seinen Opa zu!!! Er spielt mit ihm Autos, sitzt alleine neben ihm beim essen und prostet ihm zu! David hat keinerlei Berührungsängste mit niemandem mehr. Er spielt und tobt fröhlich mit anderen Kindern herum und er hat eine Freundin (in der Waldspielgruppe) gefunden, mit der wir uns gerade wöchentlich treffen. Auch auf fremde Kinder (auf dem Spielplatz) geht David ohne Scheu zu.

    Und noch etwas: Als David zu sprechen angefangen hat, hat er sich erstmal nicht getraut vor anderen zu sprechen. Er sprach nur, wenn wir alleine waren. Sobald jemand dabei war, war er wieder stumm. Aber auch das hat sich nun vollkommen in Luft aufgelöst. David spricht problemlos vor anderen Leuten (wie ich oben schon erklärt habe). Es kann sein, dass er in den ersten Minuten etwas ruhiger und zurückhaltender ist. Aber dann taut er auf jeden Fall auf und spricht ganz normal.

     

    Wahrnehmung

    Ich erinnere mich so gut daran, als wir damals im Zoo waren.... damals als David noch schwer autistisch war, 4 Monate vor AW. Das Geld für den Zoo war eigentlich zum Fenster rausgeworfen. David hat nichts wahrgenommen. Es war kaum zu glauben. Er schaute sich keinerlei Tiere an, es war für ihn einfach nur ein Spaziergang. Ich werde es nie vergessen. Es gab dort einen kleinen Bach und direkt hinter dem Bach standen die Zebras vor uns. Aber was tat David? Eine seiner Stereotypien. Er sammelte Steine am Boden auf und warf sie ins Wasser. Das war alles, was er gesehen hat und das war alles, was ihn interessierte. Dann später lief ein rießiges Nashorn ganz schnell immer hin und her. Direkt vor uns. Aber er hat es nicht gesehen!!!! Ich konnte es kaum fassen! Mein letzter Versuch war der Streichelzoo. Kleine Ziegen zum greifen nahe. Nein, David hatte kein Interesse daran. Er lief wieder aus dem Gehege hinaus und wollte nach Hause. Es war so enttäuschend und seit dem waren wir nie wieder im Zoo. Aber wir waren diesen Monat in einem kleinen Greifvogelpark, wie ich ja schon geschrieben habe. Und wie ihr davon wisst, hat er diesmal die Tiere wahrgenommen!!! Bereits ganz am Anfang, als es erstmal nur Tiere in ihren Volieren zu sehen gab, entdeckte er die Eulen sofort zwischen den Zweigen und schaute sie sich an. Er war auch begeistert von den Lauten, die die Geier von sich gaben. Und erst die Flugshow!!! Er war total hin und weg, wenn sich die Tiere bewegt haben. Also wenn sie geflogen oder gehüpft sind. Er war wirklich voll da! Im hier und jetzt! Und hat alles gesehen!


     
    Schaut mal, was diesen Monat noch passiert ist: Ich habe dazu beigetragen, dass die obere Buchreihe in einem Kerzengeschäft verkauft wird!!! Ich kann es kaum glauben! Nachdem ich der Besitzerin "Medical Food" geschenkt habe, war sie davon so angetan, dass sie die Ernährungsweise ausprobiert hat und nun mit Selleriesaft und Co plözlich so viel Energie hat, dass sie dieses Himmelsgeschenk auch ihren Kunden nicht vorenthalten wollte und die Bücher nun dort - neben den vielen Kerzen - ebenfalls gekauft werden können 💗

    Freitag, 9. Oktober 2020

    Medical Medium Heilungs Update nach 13 Monaten (Autismus, Zwangsstörungen, Kinderleber)

    Update nach 13 Monaten Ernährung nach Anthony William

     

    Was hat David gegessen?

    • Trauben, Himbeeren, Banane, frische Datteln, getrocknete Datteln, getrocknete Wildfeigen, Wild-Brombeeren, Kultur-Heidelbeeren, getrocknete Apfelringe, Äpfel, Mango, Birne
    • Pitaya smoothie bowl (cleanse to heal Rezept)
    • Erdbeereis
    • apple nachos
    • liver rescue smoothie
    • Selleriesticks, Gurke, Karotte
    • wild blueberry porridge (cleanse to heal Rezept)
    • selbstgebackenes glutenfreies Brot
    • selbstgekochte Gemüsebrühe mit Reiseinlage
    • vegane glutenfreie Lasagne
    • Hirse mit Tomatensauce 
    • Mac & Cheese
    • gedämpfte Kartoffeln, Pommes aus der Heißluftfritteuse, Kartoffelsalat, Kartoffelknödel mit Apfelblaukraut, Kartoffelpuffer, Kartoffelbrei mit Tomaten-Gemüse-Sauce
    • Raw bite Riegel
    • Kichererbsenchips
    • Kichererbsenpfannkuchen mit Ahornsirup
    • Gemüsesuppe nach Trinity 
    • brussel sprouts vegetable soup (cleanse to heal Rezept) 
    • Kürbissuppe (inkl. liver rescue broth)
    Was hat David getrunken? Zitronenwasser mit Honig, frisch gepressten Orangensaft, frisch gepressten Apfelsaft, Melonensaft, Selleriesaft, Hibiskusblütentee, Chaga-Tee mit Ahornsirup, Zitronenmelissentee, Blattsalat-Mango-Saft, hot spiced apple juice , Muttermilch 
     

    Wie ist es uns ergangen?

    Wir haben wieder mit geringer Dosierung ACZ zusätzlich zum HMDS begonnen und es war einfach wunderbar! David hatte extrem gute Laune!!! Ich weiß gar nicht mehr, wann er das letzte Mal durchgehend so gute Laune hatte. Als Baby?!?! Hatte er überhaupt jemals schon so gute Laune???? Denn er war auch als Baby schwer zufrieden zu stellen.... Und er spielte und beschäftigte sich so schön! Er hatte viel Energie und all die negativen Reaktionen wie beim TRS gab es nicht (Schlafprobleme, Ängste, Verstopfung und vor allem schlechte Laune, schreien, Ausraster...). Und das zeigt mir wieder deutlich, dass Anthony Williams Empfehlungen der Wahrheit entsprechen und dass es Sinn macht, darauf zu hören. Zusätzlich haben wir dann noch die vereinfachte Leberreinigung gemacht, die Davids Stimmung auch noch deutlich erhellte.

    Wir haben unseren Hochzeitstag wie (fast) jedes Jahr in den Bergen verbracht und dieses Jahr war es ein absolut wunderschöner Tag! Der schönste Tag in diesem gesamten Jahr 2020 bisher! Das war vor 1 Jahr leider (noch) nicht so. David (damals noch nonverbal) hat bei allem, was ihm nicht passte einen Aufstand gemacht und geschrien (z.B. wenn wir in eine andere Richtung gehen wollten). Außerdem ist er abgehauen und nicht bei uns geblieben, da er keinerlei Ruhe hatte und nichtmal zum Essen sitzen bleiben konnte. Deshalb waren wir an diesem Tag sehr gestresst. Aber dieses Jahr (nach 1 Jahr Schwermetallentgiftung) war es einfach ein Traum-Tag! Wir haben zuerst ein Picknick gemacht und David war soooo lieb und saß die ganze Zeit auf meinem Schoß, umarmte mich und aß unser mitgebrachtes Essen (viel Obst und Kartoffelsalat). Er fuhr mit dem Laufrad überall hin, egal wohin, er war mit allem vollkommen zufrieden. In einer Schlucht sagte er jedem, der uns entgegen kam "HALLO". Das war so süß!!! Es war ein total entspannter, friedlicher, harmonischer Tag in wunderschöner Gegend. Und auf der Rückfahrt hat David im Auto mit mir 1,5 Stunden lang gesprochen und gesungen! Er war den gesamten Tag über fröhlich, zufrieden, unkompliziert und gut gelaunt.

     

    positive Veränderungen diesen Monat

    grobmotorische Entwicklung:

    • spielt Fußball
    • fährt mit dem Laufrad nun auch bergauf und bergab

    feinmotorische Entwicklung:

    • nimmt endlich die Hände zur Hilfe, um sich Hosen auszuziehen! Früher (monatelang) hat er es nur geschafft, in dem er sich die Hose mit den Füßen abgestreift hat

    kognitive Entwicklung:

    • sortiert Dinge nach Farben oder Mustern

    soziale Entwicklung:

    • ist im Haus von Oma und Opa zum 1. Mal in seinem Leben vollkommen normal - so wie bei uns zu Hause auch (früher: apathisch, quengelig, schüchtern, ruhig, befangen, unbeweglich, wollte dort nicht bleiben und wieder gehen)
    • wenn er Menschen im Fernsehen sieht, die sich umarmen -> dann kommt er zu mir und umarmt mich auch
    • macht erstmals jemals Bewegungen vom singen oder Fingerspiel mit !!!

    Selbstständigkeit:

    • trägt leere Teller von sich aus nach dem Essen in die Küche
    • isst selber mit dem Löffel!!! Muss nicht mehr gefüttert werden
    • kann sich neuerdings auch seinen Pullover selber ausziehen

    Spielverhalten:

    • spielt erstmals in seinem Leben mit einem Bagger!!!! Wow! Er befüllt die Schaufel mit irgendwas, fährt den Bagger dann an eine andere Stelle und leert die Schaufel dort wieder aus

    gesundheitliche Entwicklung:

    • absolut regelmäßiger perfekter Stuhlgang nach der Leberreinigung

     

    sprachliche Entwicklung:

    David spricht inzwischen so viele Wörter, dass ich sie nicht mehr zählen kann! Jetzt ist die Zeit gekommen, in der er laut Logopädin so langsam beginnen sollte 2-Wort-Sätze zu sprechen, ansonsten sollte er in Therapie kommen. Aber er spricht bereits 4-Wort-Sätze 😁 Er spricht auch die Artikel zu den Substantiven dazu. Zwar nicht immer korrekt, aber das macht ja nichts. Außerdem nutzt er Wörter wie z.B. "und" oder "okay". Er beginnt gerade auch das mit dem "du" zu erkennen (z.B. du isst eine Birne). Er kennt auch viele Zustände wie z.B. dreckig oder dunkel. Er versteht "viele", benennt inzwischen weitere Farben wie rosa, schwarz, lila, beere, türkis oder dunkelblau und benennt auch die Kräuter-Duftsäckchen korrekt. Er sagt "hallo" wenn er ins Zimmer kommt und er telefonniert mit Oma. Also er spricht nicht richtig mit ihr, aber er hört gerne zu und wiederholt das, was sie sagt und lacht dabei. Dafür spricht er aber mich immer direkter an. Heute sagte er zu mir: "noch ein Pfannkuchen MAMA"

    Aber seine Aussprache ist oft noch sehr undeutlich, sodass ich genau zuhören muss und manchmal trotzdem nicht verstehe, was er gesagt hat, sondern erst nach mehreren Wiederholungen. Ich bin einfach heilfroh, dass er überhaupt endlich spricht und alles andere wird sich mit der Zeit verbessern.


    Verhalten:

    Auch Davids allgemeines Verhalten hat sich drastisch verbessert!!! Er hat viel bessere Laune, ist noch fröhlicher geworden, zufriedener und ausgeglichener. Natürlich kommen zwischendrin immer mal wieder seine "Ticks" durch, aber alles ist wirklich viel besser. Ich bin überglücklich, dass ich jetzt noch ein wenig die verpasste Kleinkindzeit nachholen kann. David kuschelt und schmust mit mir. Er sitzt ruhig auf meinem Schoß und sieht mir zu, was ich mache. Davon hatte ich immer geträumt, als ich noch kein Kind hatte.

    Die Lärmempfindlichkeit... was war das für ein rießiges belastendes Thema. Als David noch ein kleines Baby war, war er bereits schockiert vom Geschrei seiner lauten Cousins. Aber mit ca 10 Monaten ging es dann richtig los. Ich konnte den Dampfreiniger nicht mehr benutzen, weil er sonst zu schreien angefangen hat, später auch keinen Staubsauger, dann keine Küchenmaschine / Mixer mehr und an seinem 2. Geburtstag durfte ich eigentlich gar nichts mehr im Haushalt machen. Keine Salzmühle bedienen, keine Salatschleuder usw. Ich durfte ja noch nichtmal eine Zitrone mit der Handpresse auspressen, ohne dass er geschrien hat (zwischenzeitlich war auch Musik ein großes Problem). Das war alles wirklich schwierig und hat uns das Leben kompliziert und umständlich gemacht. Aber jetzt - nach 13 Monaten Schwermetallentgiftung kann ich sagen: Die Lärmempfindlichkeit ist vollständig geheilt! Es war ein auf und ab und hin und her. Es wurde in diesen 13 Monaten immer mal wieder etwas besser und dann wieder schlimmer. Aber jetzt darf ich ALLES im Haushalt benutzen und es ist okay für ihn. Er schreit nicht mehr und er hindert mich nicht mehr daran, die Dinge zu benutzen, sondern bleibt ganz entspannt. Es war eine lange Zeit! 2 1/4 Jahre lang konnte ich nicht richtig putzen, sondern musste kehren und mit einem Lappen auf dem Boden rumkriechen. Aber ich habe es überstanden, es ist vorbei und es hat mich gelehrt, dass nicht alles perfekt sein muss. Warum Strom verbrauchen, wenn es auch ohne geht. Schwieriger waren die Küchenarbeiten. Um so mehr freue ich mich, dass David nun ganz interessiert und begeistert ist, wenn ich mal wieder was gemixt habe, das er dann essen kann. Und er isst nun tatsächlich soooooo viele Sachen! Er probiert eigentlich fast alles. Die Esserei war auch wirklich ein Wahnsinn. Als David 1,5 Jahre alt war, hat er 4 Monate durchgehend absolut gar nichts zu essen angerührt. Er konnte ausschließlich nur gestillt werden! Kurz vor der Ernährungsumstellung hat er wieder zu Essen begonnen und aß dann unter der ersten leichten Schwermetallentgiftung recht gut, bis es starke Rückschritte gab. Er wurde immer wählerischer und lehnte irgendwann selbst seine Lieblingssachen ab, bis nur noch ein paar wenige Lebensmittel übrig blieben. Aber nach ein paar schwierigen Monaten ging es wieder vorwärts! Heute ist das essen (+ trinken) im Vergleich zu früher ein Traum! So Vieles, was er früher nicht einmal probieren wollte, ist heute zu seinen Lieblingslebensmitteln geworden. Und er isst heute wirklich gerne, er interessiert sich für Lebensmittel, deren Zubereitung und ist neugierig wie sie wohl schmecken. Man darf also wirklich nicht aufgeben oder verzweifeln, wenn es ernährungstechnisch nicht so gut läuft. Gerade mit dem Essen sind Autisten ja besonders schwierig. So lange das Kind aber Schwermetalle entgiftet, wird sich alles mit der Zeit legen. Davon war ich immer überzeugt (weil ich es von anderen Müttern gelesen habe) und so ist es auch eingetreten. Heilung ist kein linearer Prozess. Es sind immer 3 Schritte vor und 2 zurück.


    Zwangsstörungen:

    hatte gar nicht darüber berichtet, aber es ist im Laufe der Monate immer besser geworden. Manches ist komplett verschwunden, manches ist noch da, aber es ist bei weitem nicht mehr so schlimm wie früher.

    • er hatte z.B. die Zwangsstörung, dass er nur ein Puzzle machen kann, wenn man ihm jedes einzelne Teil in die Hand gegeben hat. Das ging über mehrere Monate. Nun ist es verschwunden und er nimmt die Puzzleteile wieder selbst.

    Sonntag, 9. August 2020

    Medical Medium Heilungs Update nach 11 Monaten (Autismus, Zwangsstörungen, Kinderleber)

    Update nach 11 Monaten Ernährung nach Anthony William

     

    Was hat David gegessen?

    • Kultur-Heidelbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Waldhimbeeren, Brombeeren, Mango, getrocknete Mango, getrocknete Wildfeigen, Melone, Banane, Apfel, Birne, Kirschen, Datteln, Trauben
    • Nicecream
    • Honig pur, Ahornsirup pur
    • raw bite Riegel (gekauft)
    • Karotten
    • gedämpfte Kartoffeln, selbstgemachte Pommes aus der Heißluftfritteuse, Kartoffelbrei, dicke Schupfnudeln
    • glutenfreies Brot mit selbstgemachtem (Kokosöl)-Aufstrich und Schnittlauch
    • Kichererbsennudeln mit Linsenbolognese oder Gemüsesauce oder Trinitys Süßkartoffelsauce
    • Kichererbsenpfannkuchen
    • Pfannkuchen aus glutenfreien Haferflocken
    • Kichererbsenchips (gekauft)
    • selbstgemachte vegane Würstchen aus Bohnen
    • Gemüsebratlinge
    • Reis mit Pfifferlingen 
    • Gemüsebrühe mit Reiseinlage
    • Gemüsesuppe nach Trinity
    Was hat David getrunken? frisch gepressten Wassermelonensaft, Orangensaft, Mangosaft, Apfelsaft, Zitronenwasser mit Honig und Selleriesaft, Muttermilch
    Das ist wirklich der Wahnsinn! Früher hat David ausschließlich nur Wasser getrunken. Es durfte nicht ein Spritzer sonst was drin sein, dann hat er es nicht mehr angerührt. Aber seit dem er vor 3 Monaten mit dem Orangensaft angefangen hat, wird er nun immer unkomplizierter. Er trinkt sogar ein paar Schlucke Selleriesaft bei mir mit!!! Bei Oma trinkt er gekauften Apfelsaft, was ich nicht so toll finde (aber wenigstens ist er ohne Zucker)

    Wie ist es uns ergangen?

    Vom TRS Zeolith bin ich nicht mehr so angetan. Anthony William sagte letztens in einem Live, dass er kein Zeolith empfiehlt, bis auf das ACZ (wenns denn unbedingt sein soll - ist aber nicht notwendig, wenn der HMDS gegessen wird). Er meinte, dass die meisten Zeolithe vergiftet sind. Bei uns haben sich mit dem TRS jedenfalls Probleme gezeigt, die wir mit dem ACZ nicht hatten. Das Geschrei letzten Monat war wirklich die Hölle, auch wenn ich es gerne in Kauf genommen habe dafür, dass David nun spricht. Schlechte Laune in den ersten Wochen ist eine bekannte "Nebenwirkung" des TRS - und ich habe es ertragen, bis es nach ca 3 oder 4 Wochen besser wurde. Aber er bekam auch Verstopfung. Es war zwar keine großartige Verstopfung (so wie früher), aber es kam tatsächlich nicht mehr so leicht wie sonst bzw nur noch alle 2-3 Tage. Die ganze Zeit hatte ich mich gewundert und gedacht, dass es vielleicht von der Umstellung von Windeln aufs Töpfchen kam. Denn David sagte sehr oft "kacka", setzte sich aufs Töpfchen, stand dann aber wieder auf, weil nichts kam und machte ein richtiges Theater daraus. Teilweise über Stunden, bis dann endlich was rauskam. Außerdem schlief er mit TRS schlechter und kürzer.
    Ich glaube es ist ein Leberproblem. Schlafprobleme, Wutanfälle, Ärger, Frustration, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, schlechte Laune, keine Frustrationstoleranz, Angstzustände, Verstopfung, Verdauungsprobleme, Appetitlosigkeit, ... Dies sind alles Symptome einer Leberschwäche. Wenn also das TRS vergiftet ist (auch wenn es immer noch gleichzeitig Schwermetalle aus dem Gehirn abtransportiert), belastet es die Leber. David hatte keine Schlafprobleme mit dem ACZ. Ganz im Gegenteil, er schlief viel besser als früher. Nun mit dem TRS geht er spät ins Bett, schläft keine 12 Stunden mehr und hat teilweise auch sehr unruhige Phasen. Er hatte mit dem ACZ auch keinen Schimmer von Angstzuständen mehr, so wie jetzt wieder. Und seine Stimmung war wesentlich besser. Vor allem als ich das ACZ sehr hoch dosierte, war er die meiste Zeit sehr zufrieden, besser gelaunt als sonst und er spielte so schön und friedlich allein. Also genau das Gegenteil zum TRS.
    Dann habe ich mitbekommen, dass amerikanische Mütter empfehlen den HMDS wegzulassen und nur noch TRS zu geben, gleichzeitig verschenken sie give aways von TRS (sehr teuer, Coseva ist eine sehr bekannte Marke)!!! Man dürfte beides nicht gemeinsam einnehmen, der Detox wäre dann zu stark. Doch dann macht das TRS für Menschen, die sich nach Anthony William ernähren und dadurch heilen, keinen Sinn! Es wäre ja höchstens schön als Zusatz, um die Entgiftung noch etwas zu beschleunigen. Es ist mir auch egal, wie positiv sich andere zum TRS äußern. Als wir vor 2 Monaten mit dem TRS begonnen haben, hat David 3-4 Wochen lang nur geschrien! Das kann nicht gut sein!!! Es ist nicht gut für seine Nebennieren, es ist nicht gut für sein Gehirn. Denn das Gehirn erhitzt sich bei Wut und Zorn und schmilzt Schwermetalle, die dann Schäden verursachen. Auch wenn das TRS Schwermetalle aus dem Gehirn herausnimmt... ...schadet es doch gleichzeitig dem Körper. Es kann also nicht gut sein!
    Und David hat auch noch die TRS Flasche in die Hände bekommen und sie aufgeschraubt, als ich nicht hingesehen habe. Er hat einiges davon auf dem Tisch verschüttet, sodass wir nun weniger TRS übrig haben. Das alles ist für mich eigentlich ein Zeichen, dass wir das TRS besser nicht nehmen sollten. Eigentlich wollte ich die Flasche noch aufbrauchen und dann wieder auf ACZ umsteigen, aber ich habe das TRS nun schon vor 2 Wochen abgesetzt und weiß noch nicht so richtig wie ich nun weiter machen soll. Ich versuchte es an 1 Tag noch einmal mit dem Spray (weil David am Vortag keinen HMDS bekommen hat), aber David war nicht zu ertragen. Er schrie ständig wie am Spieß oder er kreischte, wegen gar nichts!!! Ich bekam noch den Tipp, dass man das TRS auch auf die Fußsohlen sprühen kann, um über die Füße zu entgiften. Das versuchte ich auch 1 x aber das Ergebnis war wieder das selbe. Er kreischte und war den ganzen Tag nicht auszuhalten, während er an Tagen mit dem HMDS und ohne TRS ganz normal war (das ist ja auch nicht gerade ruhig, aber inzwischen wenigstens gut zu ertragen). Und im Moment kann ich selbst das auch einfach nicht aushalten. Ich habe aktuell in allen Lebensbereichen sehr viel Stress und muss auch auf mich und meine eigenen Nebennieren achten.
    Was natürlich sehr positiv hervorzuheben ist, ist dass David unter der Gabe von TRS angefangen hat zu sprechen! Allerdings passierte die ganze "Vorarbeit" der Sprachentwicklung unter der Einnahme von ACZ. Wenn er jetzt kein TRS bekommt, spricht er nun genau so und lernt täglich weitere neue Wörter dazu (die Schwermetalle sind ja nun genug aus dem Gehirn entfernt, um zu sprechen). Nicholas hat noch nie Zeolith bekommen und er hat nur mit dem HMDS dennoch zu sprechen angefangen. Mein Mann sagt immer zu mir: "Die Leute wollen immer eine Abkürzung nehmen. Aber im Leben gibt es keine Abkürzungen." Eine Heilung mit dem HMDS braucht Zeit. Das wissen wir. Es kann Jahre dauern. Aber er heilt. Wenn man die richtigen Zutaten verwendet, heilt er auf lange Sicht, ganz ohne Zeolith.

    positive Veränderungen diesen Monat

    grobmotorische Entwicklung:

    • öffnet die Autotüre und steigt alleine aus und ein (wir haben ein sehr hohes Auto, es ist also mehr ein klettern als ein einsteigen)
    • geht die Treppen alleine im Wechselschritt nach oben 
    • fährt nun perfekt und sehr schnell mit dem Laufrad

    feinmotorische Entwicklung: 

    • pustet sein Essen kalt
    • öffnet Glasflaschen mit Schraubverschluss und trinkt selbstständig daraus 
    • kann eine Sprühflasche bedienen (und sprüht damit gerne die Pflanzen ein)
    • formt Kugeln aus Knetmasse

    Selbstständigkeit:

    • geht mit Sitzverkleinerung aufs große Klo 
    • kann nun auch draußen ohne Töpfchen pinkeln
    • nimmt sich selbstständig seine Jacke von der Garderobe und hängt sie auch selbst wieder an den Haken
    • trinkt nach Monaten des Rückschritts endlich wieder alleine aus einem Glas!!!
    • isst auch wieder mit der Gabel 
    Kichererbsennudeln mit Gemüsesauce und Melonensaft zum Mittagessen

    sprachliche Entwicklung:

    Ich bin im 7. Himmel!!!! Er sieht ein Tier und schon kommt das passende Geräusch wie z.B. "mähhh" 💙💙💙 oh mein Gott! Wie lange haben wir darauf gewartet!!!!!!!!!!!! David kann inzwischen so gut wie jeden Tierlaut von heimischen Tieren nachahmen (sogar das röhren eines Hirschs). Er kann auch die Namen von 13 Tierarten, 8 Lebensmitteln und 11 Namen von Verwandten aussprechen. Und er schreit den ganzen Tag: "Maaaaaamaaaa, Paaaaapa" 💙💙💙 Wenn man ihm sagt: "hol mal den Papa, das Essen ist fertig", geht er zu Papa und schreit "EEEsssseeee" 💙💙💙 Außerdem zeigt er mir laut aufsagend, wo sich die ganzen Körperteile befinden. Oder er sagt "Mud" weil er den Honiglöffel in den Mund nehmen möchte. Sehr süß ist auch, dass er nun immer "auch" sagt, wenn er auch etwas haben möchte oder Mama oder Papa auch das tun sollen, was er tut. Er ist vom "tü ta" der Feuerwehr sehr begeistert, er fährt selbst auf "nos" los, wenn er aufs Klo muss, sagt er "biesi", er sagt "des da", wenn er etwas haben möchte, "das is" wenn er wissen möchte, wie etwas heißt, er spielt gerne "guckguck" und er zählt sogar bis 5!

    Wir können kaum fassen, wie schnell das nun alles ging. Es begann damit, dass David mir erstmals "quak, quak, quak" nachgesagt hat. Und nur 10 Tage später beherrschte er bereits 29 Tierlaute oder Namen und Worte! Ich weiß noch als David sich im Winter so schnell mit der Anzahl der Puzzleteile gesteigert hat. Damals sagte ich zu meinem Mann: "wenn er doch nur die Worte mal genau so schnell steigern würde"... tja, er steigert die Worte sogar noch schneller als die Puzzleteile 😉 Lustigerweise hat genau nach diesen 10 Tagen die Logopädin angerufen. Jetzt, nach 5 Monaten des wartens, hätte sie einen Platz für David frei! Den Platz habe ich aber wieder frei gegeben, den brauchen wir nicht mehr! Sie meinte allerdings, dass David bis in spätestens 3 Monaten mit 2-Wort-Sätzen beginnen sollte, ansonsten sollte er doch in Therapie kommen 😯 Ich habe aber aktuell den Eindruck, dass er jetzt schon langsam damit beginnt. Er sagt z.B. "auch Papa" oder "Auto Post".
    Wenn man die ganzen Tiergeräusche mitzählt, umfasst sein Wortschatz jetzt bereits über 100 Wörter!!!!!! Mit diesem rasanten Anstieg der Anzahl der Worte hätte ich ja nie im Leben gerechnet! Was andere Kinder in über 1/2 Jahr lernen, hat David nun innerhalb von nur 1 Monat gelernt! Ich kann es kaum glauben! Ich hatte damit gerechnet, dass sich das alles viel länger hinziehen würde. Er verschluckt etliche Buchstaben, aber das ist am Sprachbeginn ja eigentlich vollkommen normal. Und er benutzt Oberbegriffe für verschiedene Dinge. Jedes Besteck wird z.B. als "Messer" bezeichnet und auch ein Blatt ist für ihn ein "Baum". Aber er hat sich innerhalb dieses Monats bereits selbst verbessert. Am Anfang machte er bei der Kuh immer "buh". Inzwischen sagt er "muh".
    Er spricht nun ungefähr so wie ein (durchschnittliches) 20 Monate altes Kind. Von (sprachlich gesehen) einem 12 Monate alten Kind zu einem 20 Monate alten Kind, innerhalb von 36 Tagen! Wenn das so weitergeht... wahnsinn! Wie viele Worte wird er wohl in einem weiteren Monat sprechen können?!?!

    Es macht nun so viel Freude mit ihm Bilderbücher anzusehen! Er plappert mir ständig dazwischen 😉 Er wiederholt Worte oder macht die passenden Tiergeräusche oder er entdeckt plötzlich etwas oder er liest sich quasi selbst vor (die Wörter, die er schon kann). Ja es stimmt wirklich, vorlesen bzw Bilderbücher ansehen erweitert den Wortschatz wie nichts anderes!!!! Ich habe David seit er 6 Monate alt ist täglich vorgelesen, teilweise stundenlang (weil er es so gerne mag), aber es hatte nichts genützt, denn die Schwermetalle haben sein Gehirn blockiert. Da kann man noch so viel vorlesen.... Aber nun, da der Weg frei wird, steht dieser Fördermöglichkeit nichts mehr im Wege!!!

    Spielverhalten:


    funktionelles Spiel:
    • möchte sich einen Zopf mit einem Haargummi machen (so wie Mama)
    • möchte mit Schaufel und Kehrbesen arbeiten (so wie Mama)
    • antwortet seinem sprechenden Spiel-Telefon!!!

    repräsentatives Spiel I: 
    • putzt mir die Zähne

    Symbolspiel:
    • lässt seine Tierfiguren herumlaufen und macht dazu Tiergeräusche. Er lässt die Tiere von seinem Teller "fressen" oder "trinken". Seine Tiere dürfen auch Zähne putzen. Auch die Tierzeichnungen in seinen Büchern bekommen etwas zu fressen z.B. Heidelbeeren (er legt dazu die Heidelbeeren auf das Tierbild)
    • er hat erstmals jemals mit einer Playmobilfigur gespielt. Und zwar hat er sie im Wohnzimmer in die Hand genommen, dann sagte er plötzlich "biesi, biesi" und lief aus dem Zimmer. Ich bin ihm nachgegangen und er ging ins Bad und setzte die Figur auf die Toilette!!!! Als ich ihn dann fragte, ob die Figur vielleicht auch Klopapier braucht, nahm er Klopapier, putzte die Figur ab und warf den Fetzen ins Klo! Oh mein Gott!!!! Er spielt!!!!! Ich kann es kaum glauben! Endlich!!!!!
    • er spielt, dass seine Kuscheltiere Küsschen geben
    • lässt erstmals ein Spielzeugflugzeug in der Luft "fliegen" 

    Wahrnehmung: 

    • befühlt Baumstämme und blickt nach oben, um zu sehen wie groß die Bäume sind 
    • sieht jede Blume und will an Pusteblumen pusten

    Verhalten:

    Vor etwas mehr als 1 Jahr - ich weiß nicht mehr... war es kurz davor oder danach, dass ich erfahren habe, dass David autistisch ist.... waren wir auf dem Spielplatz. David war die ganze Zeit am rutschen. Er tat auf dem Spielplatz nie etwas anderes, als ununterbrochen zu rutschen. Dabei beobachtete ich ein anderes Kind. Ungefähr in Davids Alter oder sogar noch etwas jünger. Die Eltern des Jungen spielten Tischtennis und der Junge beschäftigte sich ganz alleine. Schon allein das wunderte mich. Der Junge spielte mit einem kleinen Bagger im Sand. So etwas hat David bis heute noch niemals getan.... deshalb beobachtete ich ihn dabei und war ganz fasziniert. Irgendwann stand der Junge auf und rannte zu seinen Eltern. Während dem rennen hüpfte er ein wenig. Dieses leichte hüpfen vermittelte einen fröhlichen, zufriedenen und unbeschwerten Eindruck. Und dieser Anblick hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. David konnte zum damaligen Zeitpunkt gar nicht rennen. Er hatte es noch niemals getan.... seit wir mit dem HMDS begonnen haben, kann David nun aber schon lange rennen. Er liebt es zu rennen. Er rennt oft und viel und ist ziemlich schnell, sodass es alle immer in Erstaunen versetzt. Aber es gab nie diese Leichtigkeit wie bei dem Jungen damals. Doch seit diesem Monat "rennhüpft" auch mein Kind so fröhlich-locker-leicht herum! Es ist sooo herrlich das zu sehen!!!!!
    David lässt sich nun erstmals in seinem Leben einen Sonnenhut aufsetzen und lässt ihn sogar eine ganze Weile auf, ohne ihn sofort wieder herunter zu reißen. Er lässt sich nun außerdem ein "Aua" eincremen, weil Mama es bei sich auch so macht. Er will alles "auch" machen oder haben. Er liebt es nun plötzlich seine Hände zu waschen!!!! Früher ist er abgehauen, sobald er nur ein Handtuch gesehen hat oder er hat einen Schreianfall bekommen, wenn man seine Hände nass gemacht hat. Nun kann er vom Hände waschen gar nicht genug bekommen.


    ohne schreien:
    ✔ wickeln oder umziehen: nach 2 Monaten (aktuell 100 %)
    ✔ Jacke + Mütze anziehen: nach 3 Monaten (aktuell 100 %)
    ✔ Haare kämmen: nach 6 Monaten (dann on and off, aktuell ca 50 %)
    ✔ abtrocknen: nach 7 Monaten (dann on and off, aktuell ca 100 %)
    ✔ abduschen: nach 8 Monaten (dann on and off, aktuell 100 %)
    ✔ Fingernägel schneiden: nach 9 Monaten (aktuell 100 %)
    ✔ Ohren sauber machen: nach 9 Monaten (dann on and off, aktuell ca 10 %)
    ✔ Haare schneiden: nach 9 Monaten
    ✔ Zähne putzen: nach 9 Monaten (dann on and off, aktuell ca 50 %)
    ✔ Zehennägel schneiden: nach 10 Monaten (dann on and off, aktuell ca 20 %)
    ✔ eincremen: nach 11 Monaten
    ✔ Hände waschen: nach 11 Monaten 
    ✔ Sonnenhut aufsetzen und auflassen: nach 11 Monaten
    ❌ Handschuhe anziehen (wer weiß, vielleicht nächsten Winter)
    ❌ Nase putzen lassen
    ❌ Pflaster geben lassen

    Rückschritte:
    • David fremdelt immer noch und versteckt sich vor Verwandten, die er länger nicht gesehen hat (Augen zuhalten) 
    • er möchte auch kaum mehr alleine bei anderen bleiben. Ich soll die meiste Zeit dabei bleiben
    • Zwangsstörungen sind wieder auffälliger
    ⇆ wieder vorwärts: lässt sich wieder duschen und abtrocknen