250 ml Apfelsaft, Orangensaft oder Anananssaft 2 EL Honig oder Ahornsirup 2 EL Zitronensaft 1 EL Tapiokastärke 1-2 EL Tomatenmark 1 – 3 Knoblauchzehen 1 kleines Stückchen Ingwer 1/8 – ¼ TL Cayenne-Pfeffer Salz
Alle
Zutaten in einen Mixer geben und auf höchster Stufe mixen. Danach in
einem Topf kurz aufkochen lassen, bis es eindickt. Fertig!
Wir essen diese Sauce zu Gemüse, Kartoffeln (sogar Pommes), Nudeln und Reis und lieben sie über alles. Je nachdem, was für einen Saft wir dahaben, variiert der Geschmack immer mal wieder.
David LIEBT aktuell Champignons. Er
will sie jeden Tag essen! Wenn ich ihn also frage, was er essen will, kommt zur
Zeit meistens „Pilze mit Sauce“. Wir selbst essen zusätzlich noch viel weiteres Gemüse dazu, wie
grüner Spargel, Blumenkohl, Karotten, Zucchini, Brokkoli, Paprika,
Bärlauch usw. Das Gemüse wird einfach gedämpft und zum Schluss mit der
Sauce gemischt. Dazu schmecken Kartoffeln, Reis oder Nudeln.
Früchte in Hülle und Fülle, so weit das Auge reicht. Alles zum selbst pflücken - und naschen.
Das alles findet man auf einem Obsthof.
Es ist ganz allgemein ein Vorteil sein Obst direkt vom Erzeuger zu holen. Denn selbst gepflückt und sofort mitgenommen, muss das Obst keine langen Umwege über Zwischenhändler gehen und man hat wirklich absolut frisches Obst, das dann auch länger hält und nicht sofort verdirbt. Außerdem vermeidet man Müll, wenn man seine Gefäße selbst mitbringt.
Aber auch die Kinder sehen, wo das Obst herkommt, wie es wächst und wie man es erntet. Sie lernen auch, dass das Ernten Arbeit macht und einiges an Zeit kostet. Aber es macht auch Spaß und schmeckt lecker!
Je nach Angebot des jeweiligen Obsthof kann man
Erdbeeren
Himbeeren
Brombeeren
Heidelbeeren
Johannisbeeren
Stachelbeeren
Kirschen
Äpfel
Birnen
Tomaten
Gurken
Salat
selbst pflücken
Der Obsthof in unserer Nähe ist so rießig, dass David sein Laufrad braucht, um zu den verschiedenen Stellen des Obst und Gemüses zu kommen. Außerdem gibt es einen Hofladen und einen kleinen Kinderspielplatz. Was für ein Erlebnis!
Ein Beitrag geteilt von Trinity (@medicalmediummommy) am
Hier ein Artikel von Trinity aus Kanada, die ihr Kind ebenfalls von Autismus heilt. Da wir bei David auch lange mit Verstopfung zu kämpfen hatten, möchte ich ihn gerne mit euch teilen (Übersetzung):
"Viele Mütter haben in letzter Zeit mit Verstopfungsproblemen zu tun. Selleriesaft ist mein erster Vorschlag, auch für die Kleinen. Ansonsten haben mir die Lebensmittelvorschläge und Informationen im Medicalmedium-Buch "Medical Food" geholfen. Ich würde dieses Buch allen Eltern empfehlen. (Und allen anderen 💗) Hier ist, was er über einige der Lebensmittel sagt:
🍎 "Äpfel sind der ultimative Dickdarmreiniger. Wenn sich das Pektin eines Apfels durch Ihren Darm bewegt, sammelt es Mikroben wie Bakterien, Viren, Hefe und Schimmelpilze und befreit Ihren Körper von ihnen. Es sammelt und vertreibt auch verwesendes, verfaultes, verseuchtes Protein und Rückstände, die sich in Darmtaschen versteckt und Kolonien schädlicher Bakterien wie E. coli und C. difficile gefüttert haben.
🍌 "Wenn es um Verdauungshilfen geht, geht nichts über Bananen. Sie sind ein wahrhaft krampflösendes Mittel für hyperaktive Dickdarm- und Dünndarm-Trakte"
🍒 "Kirschen schärfen den Geist, indem sie den Darm reinigen - Verstopfungen lassen sich mit ihnen besser lindern als mit Pflaumen! Sie reinigen auch die Blase und tragen dazu bei, spastische Blasen und Blasenvorfälle zu lindern. Außerdem gehören Kirschen zu den besten endokrinologischen Nahrungsmitteln - sie regen den Appetit an oder unterdrücken ihn bei Bedarf. Wenn es Ihnen um Gewichtsabnahme geht, sind Kirschen Ihr neuer bester Freund".
⭐️ "Datteln stellen auch die peristaltische Funktion im Darm wieder her, indem sie den Darmtrakt nach einer Lähmung oder Funktionsstörung neu trainieren 👍 Ich finde, der einfachste Weg, ein Kind dazu zu bringen, eine Dattel zu essen, ist, sie in einem Smoothie zu verarbeiten (z.B. 1 gefrorene Banane, 1 Cup Kirschen, 2 Datteln mit etwas gefiltertem Wasser mixen)
Die anderen Lebensmittel, von denen MM spricht, die bei Verstopfung hilfreich sein sollen, sind: Feigen, Kiwis, Mangos, Melonen, Orangen und Mandarinen, Papayas, Birnen, Spargel, Blattgrün, Koriander, Süßholzwurzel, Aloe Vera, atlantische Dulse, Klettenwurzel, Löwenzahn, Rotklee, Hagebutten. 💗 Wenn ein Baby Verstopfung hat, würde ich frische, reife Bio-Birnenpüree probieren. Ich finde das ziemlich effektiv und angenehm für Babys. Reife Früchte sind der Schlüssel. Eine Banane, die noch ziemlich grün ist, wird nicht so gut verdaut wie eine reife, und das gilt für alle Früchte. Fröhliches heilen meine Freunde 💗"
Ich möchte kurz erzählen, wie es bei uns abgelaufen ist:
David hatte 1 Jahr lang chronische Verstopfung! Die ersten Monate hatte er Probleme mit dem Stuhlgang und begann mit dem Stuhleinhalten aufgrund negativer Erfahrungen mit hartem Stuhlgang. Anfangs halfen noch täglich warme Magnesium-Sitzbäder und Abhalten, Apfelmus, Pflaumensaft und Globulis.... aber er perfektionierte das Einhalten immer mehr, sodass auch all das nichts mehr half und wir gezwungen wurden Zäpfchen zu geben, später auch Einläufe. Er hat über Monate hinweg so starke Po-Muskeln entwickelt, dass wirklich absolut nichts mehr raus kam! Wir probierten auch Schüssler-Salze und orale Magnesiumgabe, aber nichts half mehr. 1 Jahr lang haben wir viel Zeit damit verbracht David warm zu baden, ihn
abzuhalten, Zäpfchen oder Einlauf zu geben. Wir hatten viele Sorgen,
viele Kosten (Zäpfchen, Einlaufgerät, Magnesium, Schüssler Salze) und
ein unter Schmerzen leidendes Kind..... Solange bis wir auf die Informationen von Anthony William gestoßen sind.
David bekam 1 Monat lang Äpfel, Birnen, Bananen, getrocknete Feigen, Mango, Melone, Spargelsuppe und 2 Wochen lang Dulse und Koriander (im HMDS) →
und das Problem löste sich noch innerhalb dieser Zeit in Luft auf!!! Zuerst kam der Stuhlgang ca alle 2-3 Tage und das vollkommen problemlos, ohne einhalten, ohne schreien, ohne Zäpfchen, ohne Einlauf. Nach 4 Wochen kam der Stuhlgang täglich, teilweise mehrfach täglich! Seit dem hatten wir nie wieder Probleme mit Stuhleinhalten. Es gab mal ab und zu 3-4 Tage ohne Stuhlgang, aber dann kam er wieder regelmäßig. David isst inzwischen vor allem Äpfel, Datteln, Melonen und Birnen in großen Mengen ( <- täglich min. 1 davon). Den HMDS mit Koriander und Dulse bekommt er ebenfalls täglich.
David hat im Alter von 5 Monaten angefangen an einem Schnitz Apfel zu lutschen. Mit 6 Monaten hat er mir den Apfel aus dem Mund geklaut, wenn ich gerade am essen war und mit 7 Monaten hat er sich selber mit Apfelschnitzen gefüttert. Seit dem ist ein täglicher Apfel für ihn kaum mehr weg zu denken. Er spürt wohl intuitiv wie gut sie ihm tun. Äpfel sind Gehirnnahrung, regulieren den Blutzuckerspiegel und reinigen den Darm und die Leber. Aber das Wichtigste ist, dass Äpfel Schwermetalle ausleiten! Deshalb sind sie die ideale Nahrung bei Autismus, ADHS, Angststörungen, Zwangsstörungen usw.
Äpfel sind wirklich ein Wunder für unsere Gesundheit !
Kaum jemand weiss wie wertvoll diese so alltäglichen Äpfel eigentlich sind. Schon oft habe ich Apfelbäume in Gärten stehen sehen, um die sich niemand kümmert. Die Äpfel verfaulen am Boden oder werden nicht gepflückt und hängen im Dezember noch immer am Baum. Dabei sind Äpfel u.a. eine natürliche Kopfschmerztablette. Ich habe es selbst schon öfter erlebt! Eines Tages bekam ich Vormittags Kopfschmerzen und musste dann einkaufen fahren. Es entwickelte sich im Auto zu Migräne inkl Augenflimmern. Damit ich unterwegs nicht hungern muss, habe ich mir aber 3 Äpfel mitgenommen (ich habe in Medical Food gelesen, dass Äpfel bei Kopfschmerzen helfen können). Und was soll ich sagen... als ich wieder nach Hause gekommen bin, waren die Kopfschmerzen weg! Ich konnte es kaum glauben! Seit dem esse ich immer Äpfel, wenn ich Kopfschmerzen bekomme. Ich habe die sagenhafte Wirkung von Äpfeln auf das Gehirn also bereits mehrfach selbst erfahren.
Mehr Informationen zu Äpfeln und anderen hilfreichen Lebensmitteln findet ihr in Anthony Williams "Medical Food - Warum Obst und Gemüse potenter sind als jedes Medikament" und auch in englisch hier und hier
Äpfel pflücken
Wir haben das große Glück, dass wir gleich 2 große Apfelbäume im Garten haben und auch noch 4 Bäume in einem Nachbargarten, die niemand aberntet. Bereits Anfang August fallen beim 1. Baum die Äpfel herunter und David sammelt sie gerne auf. Bei einem anderen Baum hängen die Zweige so tief, dass man sie einfach wegpflücken kann. Wer keinen Apfelbaum im Garten hat, kann in den Apfelanlagen von Obsthöfen selbst Äpfel pflücken. Evtl findet sich auch ein wild gewachsener Apfelbaum in der freien Natur (bei Mundraub könnt ihr nach Apfelbäumen in eurer Nähe suchen)
Äpfel zubereiten
Da es bei uns so viele Äpfel sind, können wir sie natürlich nicht alle so schnell aufessen!
Wir verarbeiten sie zu:
1. Saft
Kleine Kinder können beim entsaften schon wunderbar mithelfen. Sie
können die Apfelschnitze in den Entsafter werfen und zusehen wie der
leckere Saft herauskommt. Wir geben dann noch ein klein wenig Honig
hinzu und mischen es mit Wasser. Das ergibt eine leckere frisch gepresste Apfelschorle
2. Apfelmus
Rohes Apfelmus ist zwar besser, aber da wir nur im Herbst so viele Äpfel haben, kochen wir sie ein. Ja, das geht ganz wunderbar auch ohne Zucker. Wir verwenden Honig und die Gläser werden zusätzlich noch im Wasserbad eingekocht, sodass sie lange halten. Dabei können die Kinder kaum helfen, aber zuschauen. David sieht immer wie die Äpfel entkernt und geschnitten werden und wenn der jeweilige Topf fertig gekocht und pürriert ist, öffnet er den Deckel und schreit "APFELMUS!!!!"
Das Apfelmus schmeckt prima zu Kichererbsenpfannkuchen, Banane-Hafer-Pfannkuchen, Schupfnudeln, Kartoffelpuffer oder Kartoffelplätzchen.
3. Apfelchips
Die heilsamere Art der Apfel-Haltbarmachung ist dörren, denn alle Nährstoffe bleiben erhalten. Und es schmeckt super lecker!!! David liebt die Apfelringe! Und er kann wunderbar mithelfen und die Apfelscheiben auf das Dörrblech legen
Apfelwunder für Kleinkinder
Es gibt ein ganz tolles Buch für Kleinkinder, das zeigt wie ein Apfel am Baum heranwächst. David schaut es sich immer wieder gerne an - und möchte dann natürlich gleich einen Apfel essen 👍😁
Der Fischerverlag gestattet das Abfotograffieren eines Buches
Das Apfelwunder von Hans Christian Schmidt und Andreas Német aus dem Sauerländer Fischerverlag.
Altersempfehlung: ab 2 Jahre
Das Buch zeigt die Entwicklung des Apfelbaums im Jahresverlauf. Auf jeder Seite gibt es bewegliche Elemente.
Im späten Winter weckt die sich drehende Sonne den Baum aus dem Winterschlaf. Dann gehen die ersten Blätter (Pop-up) und Blüten (Schieber) auf, Früchte reifen heran, die dann vom Baum fallen (Schieber). Zum Schluss sieht man einen Teller mit Messer und Apfel in realer Größe. Durch ein Klappenbild wird der Apfel geteilt und in kleine Stücke geschnitten. Das macht wirklich sofort Appetit auf einen Apfel!
4 Bananen
200 g Hafermehl glutenfrei
einige Äpfel, je nach Größe
4 Datteln
30 ml Mandelmilch
60 ml Wasser
0,5 TL Gewürzmischung aus Zimt, Vanille, Nelken, Ingwer
1 Hand voll Walnüsse
ein paar Rosinen
Die Bananen mit dem Hafermehl mixen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Anschließend die Äpfel entkernen und in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben auf den Teig legen und leicht andrücken. Bei 200 ° ca 30 min backen. Währendessen kleingeschnittenen Datteln, Mandelmilch, Wasser und Gewürzmischung in einem kleinen Personalblender mixen. Nach dem backen auf die Äpel streichen. Die Walnüsse mit einem Mörser zu kleinen Krümeln schlagen und gemeinsam mit den Rosinen über den Äpfeln verteilen.
Kartoffeln haben viel Glukose. Sie helfen dadurch die Glykogenspeicherung aufzubauen, was die Kinder vor Blutzuckerproblemen schützt (schlechte Laune). Kartoffeln enthalten außerdem viele Aminosäuren, die das Viruswachstum hemmen und sie sind eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin B6 (Nerven, Neurotransmitter, Zellbildung)
1 kg Kartoffeln mit 3 EL Kichererbsenmehl mixen und Puffer auf das Backpapier setzen. Bei 200 ° solange backen, bis sie am Rand braun und knusprig werden.
Dazu gibt es bei uns rohes Apfelmus (Äpfel mit Datteln gemixt)