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Donnerstag, 24. Juni 2021

Was David am Liebsten isst: Schupfnudeln

 

Wir haben Schupfnudeln schon immer sehr geliebt. Früher haben wir sie typisch deutsch mit Sauerkraut gegessen, heute esse ich sie mit David lieber süß mit Ahornsirup (geht auch Honig) oder mit Apfelmus. Mein Mann isst sie am Liebsten mit Süß-Sauer-Sauce. Sie schmecken auch als Beilage zu Gemüse und einer cremigen Sauce. David fand sie schon immer so toll, weil man sie ganz einfach in die Hand nehmen kann. Kann man also auch gut für unterwegs mitnehmen.

Mein Rezept funktioniert komplett ohne Getreide, ohne Hülsenfrüchte und ist fettfrei:
800 g Kartoffeln, geschält, gedämpft
90 g Maniokmehl
etwas Salz

Die Kartoffeln stampfen und anschließend mit Maniokmehl zu einem schönen Teig verkneten. Er sollte nicht kleben und gut zu verarbeiten sein.



Mit den Händen Nudeln formen und für einige Minuten in siedendes Wasser geben.



Wenn die Nudeln oben schwimmen abseihen und anschließend in einer Pfanne bei mittlerer Hitze fettfrei von allen Seiten anbraten. Man muss darauf achten, dass man genug Abstand zwischen den Nudeln lässt, damit sie nicht aneinander kleben bleiben und man sie gut wenden kann. Anschließend etwas abkühlen lassen und dippen.

 


 

Donnerstag, 29. April 2021

gesunde Chips

David liebt Chips und es gab eine Phase, da hat er außer Obst kaum mehr etwas anderes angerührt als Kichererbsenchips. Wir haben diese Tüten kartonweise gekauft!!! Das ist allerdings keine Heilnahrung und noch dazu recht fettig. Kichererbsen enthalten ja von Natur aus schon Fett und dann noch das zugesetzte Sonnenblumenöl. Aber jetzt habe ich eine wunderbare heilsame fettfreie Alternative gefunden: MM Süßkartoffelchips!
„Süßkartoffeln enthalten Verbindungen, die Phytochelatine genannt werden, die Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Kupfer und Kadmium binden und sicher durch den Körper entfernen können.“ Außerdem gleichen sie die kognitive Funktion aus, sind extrem nährstoffreich und haben wie Bananen viel Kalium. 
 

Für die Chips nehme ich eine große Süßkartoffel und schneide sie mit einem Hobel in dünne Scheiben. Diese werden zuerst 5 min in Wasser gekocht. Dann erstmal auskühlen lassen und später auf mehrere Backbleche mit Backpapier verteilen. Darüber streue ich Salz, Paprikapulver, ein klein wenig Kreuzkümmel und ganz wenig Cayennepfeffer oder Chili. Ich backe sie bei 150 ° C Umluft so ca 40-50 min. In den letzen Minuten bleibe ich neben dem Ofen, beobachte die Chips und nehme sie nach und nach heraus. Zum Schluss kann das nämlich recht schnell gehen. Für uns sind sie perfekt, wenn sie beginnen ganz leicht braun zu werden oder sie einfach hart sind und sich nicht mehr biegen lassen. David isst sie aktuell noch pur, aber wir essen dazu gerne einen leicht scharfen Avocado-Dip. Eine tolle gesunde Knabberei für abends.

Samstag, 27. März 2021

Was David am Liebsten isst: Wedges mit Blumenkohl-Zaziki


Zaziki:

½ kleinen Blumenkohl

2 EL Zitronensaft

½ Knoblauchzehe

1 TL Zwiebelpulver

Salz

ca 9 EL Garflüssigkeit


Den Blumenkohl dämpfen und anschließend die Garflüssigkeit auffangen. Dann die gegarten Röschen mit den restlichen Zutaten in einen kleiner Blender geben und zu einer geschmeidigen Creme mixen. Meine Erfahrung zeigt, dass das in einem großen Mixer eher schlecht geht und der Blumenkohl dabei immer noch recht krisselig bleibt. In einem kleinen Gefäß geht es dagegen sehr gut (oder vielleicht auch mit einem Pürrierstab). Die Wassermenge richtet sich natürlich nach der genauen Menge des Blumenkohls. Man kann immer noch mehr nachgeben, sodass es einfach eine schöne Konsistenz bekommt.

Diese Creme liebt David inzwischen total und er löffelt sie meistens schon, bevor ich mit den Kartoffeln überhaupt angefangen habe... denn nun sollte das Zaziki im Kühlschrank schön durchziehen.


Kartoffelwedges fettfrei:

Kartoffeln

getrocknete mediterrane Kräuter

Paprikapulver

Rosmarinpulver

Knoblauchpulver

Zwiebelpulver

Salz


Die Kartoffeln in Wedges schneiden, Kräuter usw darüber streuen und bei 200 ° C ca 30 min im Ofen backen.

Freitag, 19. März 2021

Gemüse mit Reis asia Style

Heute möchte ich euch eines unserer derzeit absoluten Lieblingsessen zeigen! David isst es inzwischen genau so gerne wie wir. Es ist voll mit gesundem Gemüse und fettfrei.

 


Es handelt sich um das umgewandelte Originalrezept von Anthony William „sticky sesame cauliflower“. Dazu nehme ich für 3 Personen ½ Blumenkohl und teile ihn in kleine Röschen. In eine Rührschüssel gebe ich ca ½ Cup Maniokmehl, etwas Salz und rühre so viel Wasser unter bis es eine pfannkuchenteigartige Konsistenz hat (Achtung: Wenn man es stehen lässt, dickt der Teig noch ziemlich ein, kann man mit Wasser aber wieder flüssig machen) Die Blumenkohlröschen schütte ich dann einfach dazu und mische alles mit den Händen durch. Der Teig bleibt dadurch am Blumenkohl haften. Dann gebe ich den Blumenkohl auf ein Backblech und drücke evtl übrig gebliebenen Teig noch mit den Händen auf die Röschen. Sie kommen bei 220° für etwa 20 min in den Backofen, macht aber auch nichts, wenn sie noch etwas länger drin bleiben, falls der Rest des Essens noch nicht fertig ist. Man muss den Blumenkohl übrigens nicht panieren. Man könnte ihn auch einfach gemeinsam mit dem anderen Gemüse dämpfen. Auch das ist lecker.

 

Gemüse:

  • 1 Zwiebel
  • 1 große Karotte
  • 1/4 - 1/2 Brokkoli
  • 1 – 2 Paprika
  • 1 große Zucchini
  • 250 g Champignons (toll sind auch Kräuterseitlinge)

Das ist unser Standard. Man könnte evtl auch noch Mungobohnensprossen oder Zuckerschoten zugeben.

Ich dämpfe das kleingeschnittene Gemüse gleichzeitig mit Bio-Vollkornreis (also ich beginne mit dem Reis und gebe später das Gemüse dazu)


Die Sauce ist eine Umwandlung von Trinity :

100 ml Wasser

100 ml Orangensaft

2 EL Ahornsirup

2 EL Zitronensaft

1 EL Tomatenmark

3 Knoblauchzehen

1 kleines Stück Ingwer

1 EL Tapiokastärke oder Pfeilwurzelmehl

Salz

Alle Zutaten in einem Mixer mixen. Danach in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen, bis es leicht eindickt. Zum Schluss nehme ich den Blumenkohl aus dem Ofen und das Gemüse aus dem Dampfgarer und hebe alles unter die Sauce.

Montag, 9. November 2020

fettfreie Gemüsesuppe, die Kindern schmeckt!

Heute möchte ich euch ein Rezept zeigen, dass Trinity vor einiger Zeit gepostet hat. Ich bin ihr so unglaublich dankbar für dieses Rezept, es schmeckt uns allen soooooooo gut und ich habe es in der Zwichenzeit schon x-Mal gemacht!

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Fat Free Veggie Soup💗 I want to teach you this trick I came up with to make yummy fat free broth. 👍 Soup loaded with Critical Clean Carbohydrates is such an essential part of our diet because it is something I can make a lot of and have available for my family in the fridge which takes the pressure off of me to cook every day. So for my family soup is a year round thing, even in the summer. The trick is: whatever kind of veggie soup you are going to make start with boiling onion, garlic, celery and carrots. When they are tender take about half of the veggies and water and put it in the vitamix with a handful of pitted dates (for tomato soups I add more dates because I like it a little sweet) sea salt and pepper and blend. After it’s smooth you just dump it back in the pot and then add the rest of your veggies. It’s so easy and makes a beautiful rich and flavourful broth. For this soup I then added a bottle of tomato purée and some potatoes and peas. Then I cooked it till the potatoes were tender at which point you can add more sea salt and pepper to taste. 🙌 I’m telling you this is one of the easiest things you can make and you can get so many meals out of it. We don’t eat a lot of peas which is unfortunate because they are so healing so I’m making an effort to include them in my soups. - @medicalmedium says, “Green peas are one of the most nutritious of the leguminous vegetables and are rich in antioxidants, vitamins A, C, K, and B-complex and minerals such as zinc, iron, calcium, and manganese. They are a great source of protein, fiber, and omega-3 fats in the form of alpha-linolenic acid (ALA). These essential fatty acids makes green peas an ideal food for brain and cardiovascular health and their phytosterols are vital for helping to lower cholesterol levels in the body. They are also a fantastic weight loss food since they have the ability to ward off hunger and keep you feeling satiated for long periods of time.” 💗🙏🏻 Happy Healing my friends #medicalmedium 💗

Ein Beitrag geteilt von Trinity (@medicalmediummommy) am

 

deutsche Übersetzung:

"Fettfreie Gemüsesuppe 💗 Ich möchte euch diesen Trick beibringen, den ich mir ausgedacht habe, um eine leckere fettfreie Brühe herzustellen. 👍 Eine Suppe voller essentieller sauberer Kohlenhydrate ist ein so wesentlicher Bestandteil unserer Ernährung, weil ich davon viel kochen kann und ich sie für meine Familie im Kühlschrank zur Verfügung habe, was mir den Druck nimmt, jeden Tag zu kochen. Für meine Familie ist Suppe also eine ganzjährige Angelegenheit, sogar im Sommer. Der Trick dabei ist: Welche Gemüsesuppe du auch immer zubereiten willst, beginne mit kochenden Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Möhren. Wenn sie zart sind, nimm  etwa die Hälfte des Gemüses und des Wassers und gib es zusammen mit einer Handvoll entsteinter Datteln (bei Tomatensuppen füge ich mehr Datteln hinzu, weil ich es etwas süßlich mag), Meersalz und Pfeffer in den Vitamix und mixe es. Dann schütte es einfach zurück in den Topf und fügen dann das restliche Gemüse hinzu. Das ist so einfach und ergibt eine schöne, reichhaltige und schmackhafte Brühe. Für diese Suppe habe ich dann eine Flasche Tomatenpüree und einige Kartoffeln und Erbsen hinzugefügt. Dann habe ich es so lange gekocht, bis die Kartoffeln zart sind, dann können Sie nach Belieben noch mehr Meersalz und Pfeffer hinzufügen. 🙌 Ich sage euch, dies ist eines der einfachsten Dinge, die man machen kann, und man kann so viele Mahlzeiten daraus zubereiten. Wir essen nicht viele Erbsen, was blöd ist, weil sie so heilsam sind, deshalb bemühe ich mich, sie in meine Suppen einzufügen. - @medicalmedium sagt: "Grüne Erbsen gehören zu den nahrhaftesten Hülsenfrüchten und sind reich an Antioxidantien, den Vitaminen A, C, K und dem B-Komplex sowie Mineralien wie Zink, Eisen, Kalzium und Mangan. Sie sind eine hervorragende Quelle für Protein, Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren in Form von Alpha-Linolensäure (ALA). Diese essentiellen Fettsäuren machen grüne Erbsen zu einem idealen Nahrungsmittel für die Gesundheit des Gehirns und des Herz-Kreislauf-Systems, und ihre Phytosterine sind für die Senkung des Cholesterinspiegels im Körper unerlässlich. Sie sind auch ein fantastisches Nahrungsmittel zum Abnehmen, da sie in der Lage sind, den Hunger abzuwehren und dafür zu sorgen, dass man sich lange Zeit gesättigt fühlt". 💗🙏🏻 Fröhliches Heilen meine Freunde #medicalmedium 💗"


 

 

Der Trick mit der Brühe ist wirklich einmalig! Niemals jemals wäre ich auf die Idee gekommen Datteln in eine Suppe zu geben!!!!! Aber es schmeckt so gut!!! Vielen Dank Trinity für diesen genialen Einfall! Ich habe es auch schon meiner Mutter gesagt, die ebenfalls erstmal total erstaunt war, dass sie Datteln in eine Suppe geben soll. Aber auch ihr schmeckte es hervorragend.

Ich mache unsere Suppe immer so: 

für 2 Erwachsene und 1 Kleinkind gebe ich 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 Stangen Sellerie und 1-2 Karotten mit 500 ml Wasser in meinen Thermomix. Wenn ich noch Gemüse im Haus habe, das David so eigentlich nicht isst, wie z.B. Paprika, Blumenkohl, Pilze oder Zucchini, dann gebe ich auch davon manchmal noch etwas hinzu. Ich stelle 25 min Varoma ein (kochen). Wenn die Zeit abgelaufen ist, gebe ich 6 Datteln, Salz, 1 TL Knoblauchpulver, 2 TL Zwiebelpulver und weitere 500 ml Wasser hinzu und mixe alles ca 20 Sekunden bis zur höchsten Stufe. Somit ist alles vermixt, was David in Stücken in der Suppe nicht essen würde. Dann gebe ich etliche gewürftelte Kartoffeln hinein, manchmal auch noch weitere Karottenscheiben (manchmal isst er gekochte Karotten, manchmal auch nicht), und manchmal auch noch Pilze hinein (die isst David zwar nicht und ich muss sie ihm rausfischen, aber uns schmeckt es total gut!) und stelle erneut 25 min + Linkslauf ein. Diesmal allerdings nicht Varoma, sondern nur 98 °, sonst werden die Kartoffeln auch zu Suppe. Kurz vor Schluss gebe ich noch Erbsen aus dem Glas hinzu. Das ergibt eine sämige Brühe (durch die zerkochenden Kartoffeln) mit kleinen Kartoffelstückchen und Erbsen, genau wie David es mag. Er liebt Suppen dicker und nicht so flüssig, mit besonders kleinen Kartoffelstücken drin. Und das ist auch genau das Tolle an dieser Suppe: Man kann sie in 100 verschiedenen Variationen kochen, angepasst an die individuellen Bedürfnisse und Geschmäcker und sie schmeckt immer gut!

UPDATE: Inzwischen isst David Pilze, Zucchini, Karotten und Paprika ohne Probleme in der Suppe!!! Und schon sieht das Essen gleich ganz anders aus
 

Sonntag, 4. Oktober 2020

simplified 3:6:9 Leberreinigung mit einem 3-Jährigen cheecky eater

In dieser vergifteten Welt, in der wir leben und in der wir vielen Giften auch einfach nicht entkommen können (wie z.B. Chemtrails), ist es wichtig uns regelmäßig zu reinigen, um davon nicht krank zu werden oder wenn wir bereits mit Leberträgheit zu kämpfen haben.

Genau 1 Jahr ist unsere letzte Leberreinigung (Original 3:6:9) nun schon her. Damals hat David nicht mitgemacht. Er hat zwar zum Teil unser warmes Essen ein bisschen mitgegessen wie z.B. Spargelsuppe; aber Zitronenwasser, Selleriesaft, Tee, Smoothie ... das alles hat er damals nicht angerührt.
Nun haben wir wieder eine Leberreinigung gemacht, diesmal die Einfache (simplified 3:6:9). Und nach 1 Jahr der Schwermetallentgiftung, hat David mit seinen gerade mal 3 Jahren diesmal auch mitgemacht! Kaum zu glauben! Ich war selbst ganz überrascht, wie gut es geklappt hat! Die Schwermetallentgiftung hat aus ihm nun einen nicht mehr ganz so schlimmen cheeky eater gemacht! Es ist wirklich ein Traum, wie er nun immer mehr probiert und immer mehr neue Nahrungsmittel und auch Getränke zulässt. Für David ist eine Leberreinigung besonders wichtig, da er bereits mit Leberträgheit auf die Welt kam.

Zitronenwasser: Es ist erst 4 Monate her, dass David überhaupt angefangen hat, etwas anderes als reines Wasser zu trinken. Mit Zitronenwasser hat er vor ca 3 Monaten begonnen und es schmeckt ihm sehr gut. Er trinkt es gerne. Wir machen natürlich immer Honig mit rein (es muss viel Honig sein, sonst trinkt er es nicht -> ich weiß, dass während der Reinigung nicht so viel Honig gegessen werden sollte, aber besser mehr Honig als gar kein Zitronenwasser). Leider hat er aber noch so viele Schwermetalle im Gehirn, dass er nicht richtig trinkt. Er würde niemals ein Glas in einem Zug austrinken. Er trinkt immer nur kleine Schlückchen mit Pausen dazwischen .... und das dauert. Er bekam jeweils ein kleines Glas mit ca 150 ml. Während er spielte, habe ich ihm immer wieder das Glas gegeben, damit er einen Schluck nimmt. Bis das Glas leer war, konnte aber gut 1 Stunde vergehen. Er hat nicht 100 % jeden Tag ein ganzes Glas voll getrunken, weil es einfach zu lang dauerte. Mit den Tagen wurde es allerdings immer besser und ging dann schneller.


Selleriesaft: David interessiert sich schon seit 9 Monaten für Selleriesaft. Seit dem hilft er uns nämlich beim entsaften der Selleriestangen. Bis er aber wirklich mal davon getrunken hat, dauerte es viele Monate und gerade im Sommer schmeckte der Saft wirklich nicht sehr gut. Aber wir haben ein paar Tricks herausgefunden, mit denen es gut klappt. Am allerbesten ist es, wenn wir alle 3 gemeinsam Selleriesaft trinken und uns dann danach schütteln. Das ist lustig! Auf "auf die Plätze fertig los" gehts los - und wir trinken alle gemeinsam. Auch gut ist es, wenn ein Tier oder die Puppe ebenfalls "trinkt". Oder wir sehen zur Ablenkung gemeinsam ein Buch an und er nimmt immer mal wieder einen Schluck zwischendurch. Und wenn gar nichts mehr hilft, gibt es noch folgendes: Sein Glas will David gar nicht teilen. Wenn ich also sage, dass ich dann eben sein Glas austrinke, dann trinkt er doch plötzlich noch was. Aber trotz allem.... 1 ganzes Glas hat David niemals leer getrunken und an Tag 5 und 7 hat er gar nichts getrunken! Aber etliche Schlucke ist ja auch schon etwas und besser als nichts.


Frühstück: Während der 3 haben wir Eltern das wild blueberry porridge geliebt! David hat auch ein paar Löffelchen davon mitgegessen, aber er isst tatsächlich lieber frisches Obst. Mit einer Schüssel voll Trauben 🍇 konnte man ihn super glücklich und zufrieden machen. Und mehr muss es ja gar nicht sein 😀

Während der 6 hat David vor allem gerne Datteln, getrocknete Feigen und Trauben zum Frühstück gegessen. Aber auch die pitaya smoothie bowl und der liver rescue smoothie schmeckte ihm prima! Was für ein Wunder! Denn früher wollte David niemals Pitaya essen.

Während der 9 aß David einfach nur Trauben und war damit super glücklich! An Tag 8 aß er unglaubliche 400 g Trauben über den gesamten Vormittag verteilt.

Mittagessen: Gemüse fettfrei zuzubereiten ist kein Problem. Aber salzfrei.... das finde ich schon eine Herausforderung. Wir alle sind einfach viel zu viel Salz gewöhnt. Ich entschied mich dafür, Davids Lieblingssuppe von Trinity zu kochen, damit ich sicher sein kann, dass er auch was isst. Er ist Neuem gegenüber nun zwar wesentlich aufgeschlossener, aber ob es ihm dann auch schmeckt, ist eine andere Frage. Die Suppe ist immer fettfrei, und nicht gebacken oder gebraten, also ideal. Allerdings schmeckte sie mir, so wie ich sie regulär mache, NICHT sonderlich gut ohne Salz. Ich entschied mich, es auf dem süßen Wege zu versuchen. Also kochte ich ab Tag 2 eine neue Variante davon und war richtig begeistert! David nannte sie "Ketchup Suppe":

(für 3 Portionen)

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

2 Stangen Staudensellerie

1 Karotte

1/2 Paprika

3 Champignons

1 kleines Stückchen Blumenkohl

12 Datteln

1 EL Ahornsirup

500 ml passierte Tomaten

500 ml Wasser

5 mittlere Kartoffeln

Alle (kleingeschnittenen) Zutaten bis auf die Kartoffeln gemeinsam kochen lassen, bis sie weich sind. Währenddessen die Kartoffeln in kleinen Stückchen separat dämpfen. Dann wird die Gemüsesuppe fein gemixt/pürriert und die Kartoffeln als Einlage hinein geben. David hat diese Suppe geliebt und richtig reingehauen!


Snacks: Äpfel hat David schon immer gerne gegessen. Er liebt auch Apfelsaft. Aber eine große Überraschung war, dass er als Snack nun auch Sellerie und Gurke gegessen hat!!!! Ich konnte es kaum glauben! Er wollte noch nie Gurke essen! Und schon gar keinen Sellerie! Allerdings war er bei den Snacks recht launisch. Mal wollte er unbedingt Apfel, dann wieder auf keinen Fall Apfel. Mal wollte er ganz viel Sellerie und dann wieder nicht usw. Oder er wollte lieber Birnen oder Trauben.

hot spiced apple juice hat David sehr gerne getrunken (lauwarm)

Salat/leavy greens: David würde niemals ein Salatblatt anrühren. Zumindest bis jetzt. Wir haben an Tag 1 deshalb einen Salat-Smoothie mit Banane gemacht, den er aber nichtmal probieren wollte (und ich selbst bekam heftige Bauchkrämpfe davon). Deshalb gab es ab Tag 2: entsafteten Salat mit Mango. Also sozusagen einen Blattsalat-Mango-Saft. Und das hat David getrunken!!!! Zwar nicht viel, aber immerhin


Abendessen: mit dem Abendessen haben wir die ersten 6 Tage etwas rumexperimentiert. Es gab z.B. gedämpfte "Pommes" mit Ketchup (= passierte Tomaten mit Ahornsirup), was David sehr gerne gegessen hat. Zusätzlich gab es auch mal Hirse. Dann haben wir noch Kartoffelknödel gemacht mit süß-saurem Apfelblaukraut. Und ich dachte, ich traue meinen Augen nicht! David wollte Apfelblaukraut essen!!!! Noch 3 Wochen vorher hat er es abgelehnt und nun hat er es tatsächlich gegessen! Und das auch noch ohne Salz!

Während der 9 hielt ich mich an die empfohlenen Rezepte. Ich kochte die brussel sprouts vegetable soup, pürrierte sie für David und legte noch ein paar gedämpfte Kartoffeln als Einlage hinein. David hat jede Menge davon gegessen!!!! Solange Kartoffeln dabei sind und anderes Gemüse möglichst fein oder pürriert ist, geht bei ihm inzwischen wirklich viel. Allerdings war die Spargelsuppe ein Griff ins Klo. Der Tiefkühlspargel, den ich bekommen habe, war irgendwie total bitter. Das wollte David nicht essen, trotz Kartoffeln. Er rannte zum Kühlschrank und wollte "Ketchup" (= passierte Tomaten mit Ahornsirup) zu den Kartoffeln haben, die er aus der Suppe herausgefischt hat.

Rosenkohl-Gemüse-Suppe inkl liver rescue broth mit Kartoffeln

Tee: Tee wollte David früher überhaupt nicht trinken, deswegen habe ich eigentlich auch gar nicht mehr versucht, es ihm zu geben. Aber nun stand es auf dem Plan für die Leberreinigung. Zuerst versuchte ich es mit dem Hibiskusblütentee, weil er eine schöne rote Farbe hat. Ich kochte den Tee und lies ihn vollständig abkühlen, denn David mag nichts warmes und schon gar nichts heisses trinken. Dann gab ich noch Ahornsirup hinein. Und siehe da, er hat es getrunken! Dann kam Chaga an die Reihe. David weiss, dass wir jeden Tag Chaga "Kaffee" trinken. Und jetzt hat er ihn mit uns mitgetrunken. Zuletzt versuchte ich es mit kaltem Zitronenmelissentee. Und auch das hat geklappt! Hurrah! David kennt Zitronenmelisse inzwischen ja schon sehr gut. Er gießt immer unsere Zitronenmelissepflanzen im Garten, wir haben sie getrocknet und daraus auch Duftsäckchen gemacht (er liebt die Duftsäckchen und riecht täglich daran und benennt die Kräuter)

zusätzlich: Supplemente hat David bis auf das ACZ-Zeolith in der Zeit der Reinigung nicht bekommen. Auch keinen heavy metal detox smoothie (bis auf Tag 8 ein paar Löffelchen). David hat 1 Jahr lang immer den HMDS bekommen und jetzt durfte der Fokus ruhig mal alleine auf der Leber liegen.


Reaktionen: 

Während der 3 hatte David Stimmungsschwankungen. Es ging von sehr schlecht gelaunt bis zu fröhlichem quietschen. Aber alles in allem schien er mir erstmal in seinem allgemeinem Verhalten stark rückschrittig zu sein. Die schlechte Laune kam glaube ich von Müdigkeit. David wollte am 2. Tag tagsüber unbedingt schlafen (obwohl er schon seit 5 Monaten keinen Mittagsschlaf mehr macht). Wir selbst waren aber auch etwas müde. Am 3. Tag machte er zwar keinen Mittagsschlaf, wollte dann aber abends überraschend früh ins Bett gehen. So früh, dass er noch gar kein Zitronenwasser getrunken hatte (aber Hibiskusblütentee). David vermisste seinen Riegel aus Datteln + Mandeln, seine Kichererbsenchips und auch das glutenfreie Brot, das Papa sonst immer bäckt. Aber das war auch alles. Stattdessen aß er dann Äpfel, Datteln, Banane, Mango, Trauben und das war auch okay für ihn. Denn David isst nicht nur 6 x am Tag, sondern er bekommt alle 1-2 Stunden hunger. Sein Gehirn braucht viel und ständig Glucose.
Während der 6 hatte David dann sehr gute Laune und war ganz entspannt. Er hatte sich an die neue Art zu essen gewöhnt. Auch die 9 lief super!
 

Tag 9: 

Ich dachte mir von Anfang an, dass David den Safttag nicht mitmachen würde. Aber das ist okay, man kann einfach Tag 8 wiederholen. Aber nachdem er erstmal sein Zitronenwasser und viel Selleriesaft getrunken hatte, war er ganz begeistert, dass es Melonensaft gab. Er hat den ganzen Sommer über immer gerne viel Melonensaft getrunken. Und so trank er erst 1 Glas.... und dann das 2. Glas und als ich nicht hingesehen habe, hat er von meinem Glas noch mehr Melonensaft getrunken! Gemixte Papaya wollte er nicht. Er probierte 3 Löffel davon, aber er wollte es nicht. Stattdessen trank er Orangensaft. Auch Orangensaft trinkt David allgemein (seit 4 Monaten) sehr gerne. Die Spinatsuppe rührte er natürlich nicht an, das war klar. Erst 8 Stunden nach dem aufstehen wollte er dann essen. Ich habe ihm Birne gemixt. Eigentlich liebt er Birnen, aber wohl nicht gemixt. Er aß 3 Löffel davon und wollte dann in eine andere Birne beißen. Oder irgendein anderes Obst, hauptsache beißen. So gab ich ihm dann eine Birne zum essen. Ich denke, das ist auch nicht schlecht. 9,5 Stunden nach dem aufstehen wollte er UNBEDINGT SOFORT ins Bett. Ich konnte es kaum glauben, dachte mir aber, dass der Körper eben nun einfach ausruhen möchte, nachdem er mit seinen 3 Jahren tatsächlich eine Leberreinigung mit einem Rohkost-Safttag mitgemacht hat (mit Ausnahme von 1 Birne)! Er ist also ohne Abendessen, ohne Tee und ohne Zitronenwasser ins Bett gegangen.

David hat die Reinigung nicht perfekt gemacht. Er hat manchmal nicht viel oder gar kein Zitronenwasser und Selleriesaft getrunken. Er hat auch nicht 3 x am Tag Äpfel gegessen, sondern wollte anderes Obst. Er hat nicht viel Blattgrün abbekommen und keinen Spargel gegessen ... ABER dennoch! Das was wir geschafft haben, war absolut großartig!!!! Er hat 9 Tage lang kein Fett und kein Salz gegessen und allein nur das ist bereits ein großer Detox! Tag 9 war für ihn außerdem ein Rohkost-Tag ohne gekochte Speißen, also auch wieder großer Detox! In cleanse to heal steht: "In jedem Fall - egal ob Sie die Reinigung mit einer Wiederholung von Tag 8 oder vorzeitig beendet haben - machen Sie sich keine Sorgen den Tag 9 verpasst zu haben. Jeder Tag der 3:6:9 Reinigung, den Sie abgeschlossen haben, bringt sie auf die nächste Stufe. Wie viele Tage Sie auch abgeschlossen haben, Sie haben eine unglaubliche Menge an Reinigungsarbeit geleistet und dadurch nur Vorteile erhalten." (von mir frei übersetzt)

 

1. post-cleanse Day

Natürlich gab es auch am Tag nach der Reinigung erstmal wieder Zitronenwasser und Selleriesaft in der Früh. David trank sogar problemlos 1 ganze Cappuccinotasse voll. Danach aß David Trauben und dann eine Erdbeerbowl. Er war an diesem Vormittag unglaublich entspannt, ruhig, zufrieden, unkompliziert, ausgeglichen und fröhlich. So sehr, dass es wirklich auffiehl. Zum Mittagessen habe ich mich gefreut, dass ich wieder mal den Backofen einschalten konnte. Ich habe salzfreie und fettfreie Kartoffelpuffer gemacht (Rezept aus dem Leberbuch). Denn auf Salz und Fett sollte man noch verzichten. Dazu gab es Apfelmus.
 
 
 
Zum Abendessen gab es nochmal die Ketchupsuppe, weil die ohne Salz einfach am Besten schmeckt. Dazu nutzte ich die liver resuce broth, die ich noch übrig hatte.

2. post-cleanse Day

Der 2. Tag lief essenstechnisch leider etwas schlechter. Direkt nach dem aufstehen wollte David plötzlich REIS! Wir haben noch niemals Reis zum Frühstück gegessen! Aber er wollte es so sehr, dass ich nachgab, schließlich hatte er 10 Tage lang absolut vorbildlich mitgemacht. Während der Reis kochte, gab ich ihm noch Zitronenwasser, aber Selleriesaft wollte er nicht. Im Nachhinein habe ich mich etwas geärgert, dass ich ihm den Reis so früh gegeben habe. Denn wenn überhaupt, sollte man Reis erst später im Tagesverlauf essen, vor allem direkt nach der Leberreinigung. Er bekam noch eine Erdbeerbowl und aß ein paar Trauben. Zum späten Mittagessen hat Papa eine vegane Lasagne gebacken. Die Lasagneplatten waren aus Linsen. Das Essen kann nun wieder leicht gesalzen werden und auch Fett kann man wieder ergänzen. In der Sauce war etwas Kokosmilch. Und ehe ich mich versah, hat Papa dem Kind auch seine geliebten Kichererbsenchips wieder gegeben. Das hatte er ihm versprochen. Als Ausgleich dazu bekam David von mir 1 Glas frisch gepressten Melonensaft und ansonsten gab es noch eine fettfreie Suppe und den HMDS. Davids Verhalten an diesem Tag war auch wieder super! Er war so zufrieden, ruhig und fröhlich. Es war einfach herrlich. Da sagte ich zu meinem Mann: "Weißt du noch früher ... als er die ganze Zeit geschrien hat und ich nichts tun konnte, weil er nonstop mit allem unzufrieden war?" Das alles ist Leberträgheit: Ärgerlichkeit, Frustration, geringe Frustrationstoleranz, Reizbarkeit und Stimmungslabilität

Die Reinigung hat uns allen sehr gut getan, nachdem wir in den vergangenen 5 Monaten etwas schluderig waren (viel Stress, wenig Zeit) und wir wieder viel zu viel Fett, Getreide und zu wenig Obst und Gemüse gegessen haben! David ist nun entspanner, isst mehr und hat wieder kontinuierlichen Stuhlgang (nachdem er unter der Gabe von TRS leichte Verstopfung bekommen hatte). Mein Mann fühlt sich leichter und entspannter. Ich habe in diesen 9 Tagen meinen hervorstehenden Bauch verloren (ich sah zuvor aus wie schwanger) und habe 1 kg abgenommen. Und ich habe so viel dabei gelernt und möchte für unseren normalen Alltag möglichst viel davon übernehmen:

  • Fett nur noch zum Mittagessen
  • Davids fettige Snacks reduzieren (vor allem Kichererbsenchips)
  • sparsamer salzen (ich habe auch Dulsepulver als Salzersatz gefunden, mal sehen wie das schmeckt)
  • Morgenreinigung beibehalten (Zitronenwasser, Selleriesaft, keine Troublemaker, frisches Obst)
  • so oft es geht einbringen: Pitaya, Gurken, Selleriesticks und Salat-Saft
  • Reis gegen Hirse tauschen
  • viele neue cleanse to heal Rezepte ausprobieren

Ich kann jedem eine der 3 Leberreinigungen nur empfehlen! Die deutsche Übersetzung von "cleanse to heal" ist diesen Montag erschienen und heißt: "Heile dich selbst - die Antwort auf (fast) alle Gesundheitsprobleme" 

 

Dienstag, 3. März 2020

veganer Kartoffelsalat - ohne Essig, ohne Öl (fettfrei)


Bei Kartoffelsalat scheiden sich die Geister. Es gibt so viele Varianten und Rezepte. Meine Schwiegermutter macht immer einen Kartoffelsalat, der für andere Menschen vielleicht als Matschepampe gelten würde, doch für uns in Bayern ist das ganz normal und jeder isst ihn gerne. Dieses Rezept hier ist eine gesunde leberfreundliche Abwandlung davon 😜 Wem das nicht schmeckt, kann die Kartoffeln vielleicht in gröbere Stücke oder Scheiben schneiden, dann ist es eine Art schwäbischer Kartoffelsalat.

1500 g Kartoffeln (+ aufgefangene Garflüssigkeit)
2 Zwiebeln
1 Zitrone
2 TL selbstgemachte hefefreie Gemüsebrühe oder Gemüsepaste
Salz nach Geschmack
1 TL Ahornsirup
1 Gurke (optional)
Erbsen (optional)

Die Kartoffeln schälen und anschließend in groben Stücken dämpfen bis sie gar sind. Ca 400 ml von der Garflüssigkeit aufheben und beiseite stellen. Die Zwiebeln klein schneiden und fettfrei andünsten. Anschließend die Garflüssigkeit, den Saft einer Zitrone, Gemüsebrühe, Salz und Ahornsirup dazu geben und verrühren. Das ist die Sauce. Die Kartoffeln gebe ich dann mit der Sauce für ca 5 Sekunden auf niedriger Stufe in meine Küchenmaschine, wo alles miteinander vermischt und noch weiter zerkleinert wird. Der Kartoffelsalat muss nun durchziehen (am besten über Nacht). Für noch mehr Frische und etwas Biss sorgt eine klein geschnittene Gurke, die zum Schluss noch hinzugegeben werden kann. Auch Erbsen schmecken uns immer gut im Kartoffelsalat.

 

Kartoffelsalat mit Hirsebratlingen


Wir nehmen Kartoffelsalat gerne mit, wenn wir unterwegs sind. Er geht super vorzubereiten, muss nicht erwärmt werden und macht richtig satt.


Donnerstag, 3. Oktober 2019

gesundes Kinder Fingerfood: vegane fettfreie Kartoffelpuffer

Kartoffeln haben viel Glukose. Sie helfen dadurch die Glykogenspeicherung aufzubauen, was die Kinder vor Blutzuckerproblemen schützt (schlechte Laune). Kartoffeln enthalten außerdem viele Aminosäuren, die das Viruswachstum hemmen und sie sind eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin B6 (Nerven, Neurotransmitter, Zellbildung)




1 kg Kartoffeln mit
3 EL Kichererbsenmehl
mixen und Puffer auf das Backpapier setzen. Bei 200 ° solange backen, bis sie am Rand braun und knusprig werden.

Dazu gibt es bei uns rohes Apfelmus (Äpfel mit Datteln gemixt)