Update nach 28 Monaten Ernährung nach
Anthony William
alkoholfreie Zitronenmelissentinktur, B12, Zinksulfat, Magnesiumglycinat,
Ester-C, GABA, B-komplex, Goldenseal, Brennnesseltinktur (wegen
Zähnen+Leber), selbstgemachte Rotkleetinktur (Zähne+Leber),
flüssiges Silizium (Zähne), celeryforce, Melatonin,
Mariendisteltinktur (Kinderleber), Süßholzwurzeltinktur,
selbstgemachte Pfefferminztinktur (Zähne+Leber), selbstgemachter
Holunderbeersirup und ein flüssiges Probiotikum; ganzer HMDS an 5 -
6 Tagen pro Woche (250 g Wildheidelbeeren, 40 g Koriander, etwas
Petersilie, bisschen frischer Kurkuma und Ingwer, 1 geh. TL
Gerstengrasssaftpulver, 1 geh. TL Spirulina, 1 EL Dulseflocken)
David ist 4 ¼ Jahre alt
Was hat David gegessen?
Trauben, Mandarinen, Birnen,
Bananen, Datteln, Kiwi, getrocknete Apfelringe, getrocknete und
frische Mango, Wassermelone (fettfrei)
Bananeneis (fettfrei)
Gurkenscheiben mit Süß-Sauer-Sauce
(fettfrei)
Cashewkerne
Pizzabrot (fettfrei)
Kürbisgnocchi mit Süß-Sauer-Sauce
(fettfrei)
Gnocchi mit Süß-Sauer-Sauce oder
Blumenkohlsauce (fettfrei)
Blumenkohlsuppe (fettfrei)
Blumenkohl-Kartoffel-Brei
(fettfrei)
Kartoffelknödel mit Sauce
(fettfrei)
Reiswaffeln mit Honig (fettfrei)
glutenfreie Nudeln mit
Süßkartoffel-Rosenkohl-Tomatensauce (fettfrei)
Reisnudeln mit Blumenkohlsauce
(fettfrei)
Kichererbsenpfannkuchen (fettfrei)
selbstgebackenes Brot mit
Marmelade oder Aufstrich oder vegane Butter
selbstgemachte Pommes
Linsenlasagneplatten (fettfrei)
Cashew-Erdbeer-Creme
gingerbread cookies
Was hat David getrunken? 100 %
Täglich Selleriesaft (90 – 180 ml)
Cranberrytee (kalter
Kurkuma-Ingwer-Klettenwurzel-Brennnessel-Himbeerblätter-Zitronenmelisse-Rotklee-Thymian-Tee
gemixt mit frischen Cranberries)
Zitronenwasser (kalter
Kurkuma-Ingwer-Klettenwurzel-Brennnessel-Himbeerblätter-Zitronenmelisse-Rotklee-Thymian-Tee
mit Zitronensaft und Honig)
Apfelsaft, Apfel-Mango-Saft,
Traubensaft, Bananenmilch, frisch gepresster Ananassaft, frisch
gepresster Orangensaft und frisch gepresster Melonensaft
Wie
ist es uns ergangen?
Jetzt ist es tatsächlich soweit, ab heute werden die kleinen Kinder ab 12 Monate mittels Pooltest in der
Kita getestet (kein Spucktest möglich), sodass sich nun einige
Eltern dazu entschieden haben, die Kinder aus der Kita raus zu
nehmen. Wir waren ja ziemlich einsame Vorreiter in unserer ländlichen
Gegend und haben das alles schon kommen sehen. Jetzt sind also noch
ein paar dazu gekommen, das Problem ist nur, dass diese Kinder alle
furchtbar klein sind (1 Jahr alt). Jedenfalls wurden die
Spielplatztreffs vom Herbst nun hauptsächlich auf die Zuhause
verlegt, sodass sich die kitafreien Familien noch besser kennen
lernen. Somit hatte David wieder 1 – 4 x pro Woche jemanden zum
spielen und das auch wenn sein kindergartenfreier Freund mal wieder
krank war oder keine Zeit hatte. Mal sehen, wie das alles weiter
laufen wird. Vielleicht kommen ja auch noch ein paar ältere Kinder
dazu und wir schaffen es wirklich eine richtige GeKi zu gründen.
Mit dem Selleriesaft läuft es nun
wirklich prima! Die Adventskalenderzeit brachte wieder die Gewöhnung
daran zurück und als es am 25.12. kein Türchen mehr zu öffnen gab,
trank er dennoch weiterhin den Saft, einfach weil er es nun gewöhnt
war, dass ich in dieser Zeit neben ihm sitze und gleichzeitig mit ihm
spiele. Und das gefällt ihm.
Weihnachten war übrigens ebenso
rückschrittig wie auch Davids Verhalten aktuell allgemein. Er
fremdelte seine Oma an, als sie zu Besuch kam, obwohl er sie jede
Woche min. 1 x sieht. Er wollte sie nicht ansehen, nicht von ihr
berührt werden, versteckte sich auf meinem Arm usw. Beim Abendessen
war er wieder unglaublich schwierig. Das war also alles ziemlich
anstrengend. Ich würde sagen, noch anstrengender als ganz zu Beginn
der Heilungsreise. Aber als es dann endlich Geschenke gab, war er
wieder gut zu haben. David verstand das Brauchtum dieses Jahr schon
sehr gut. Er freute sich tagelang auf den Weihnachtsbaum und wusste
auch, dass das Christkind die Geschenke bringt.
Ein weiteres Medical Medium Jahr ist
nun zu Ende gegangen. Zeit für einen Jahresrückblick:
Seit Januar kann David Pedale treten!
Seit Februar kennt David alle Zahlen von 0-10 und kann etwas
ausschneiden. Seit März kann er endlich aus einem Strohhalm trinken.
Im April änderte sich unser ganzes Leben, denn Opa ist gestorben.
Seit dem besuchen wir Oma wöchentlich. David begann im Mai endlich
mit So-tun-als-ob-Spielen und bauen mit Lego duplo. Seit Mai fällt
er nicht mehr von Schaukeln herunter. Ab Juni schlief David erstmals
die Nächte durch! Im Juli haben wir Davids neuen besten Freund
kennen gelernt, mit dem er wöchentlich spielt. Im August waren wir
einfach nur im Stress und es gab keinen HMDS. Seit September baut
David ohne Zwangsstörungen mit Magnetbausteinen und kennt
Würfelzahlen. Seit Oktober liebt David es etwas zu kleben und wird
hilfsbereit. Seit November spielt und spricht David mit
Kuscheltieren! Und seit Dezember kann David Lego city Konstruktionen
alleine nach Anleitung aufbauen. Aber die vielen, vielen Rückschritte
in diesem Jahr waren leider auch sehr anstrengend und kräfteraubend.
Ich muss sagen, dass besonders Ende des Jahres Davids Verhalten
wesentlich schlechter war als das Jahr davor.
Anthony William hat letztens in
einem live gesagt: „Wenn du anfängst die Leber zu heilen, ist es
normal, dass es mal schlimmer und besser wird. Wie ich immer sage, 3
Schritte vor, 2 zurück.“
David hat zu viel Leberhitze durch eine
geschwächte, überlastete Kinderleber und aktuell ist es wieder eine
besonders schlimme Phase, vielleicht weil wir ihm in unserer
Stressphase im Sommer zu viel Fett genehmigt haben...?!
Totalausraster wegen Banalitäten
z.B. weil Papa gerade auf dem Klo ist, er aber in dieser Sekunde
aufs Klo gehen will oder anderer Dinge, bei denen er nicht sofort
seinen Willen bekommt; er ist wie ein Mienenfeld → man weiß nicht
wann und wo, aber jederzeit kann eine Bombe hochgehen
schimpft minutenlang wegen
Lapalien herum
hat eine dauerwütende und
hochgradig gereizte Grundstimmung, den ganzen Tag nur am rumzetern,
meckern und das alles auf unverschämteste Art und Weise, stampft
10000000 x am Tag mit dem Fuß auf den Boden
duldet nichts als das was er
gerade will
macht grundsätzlich genau das
Gegenteil, von dem, was er tun soll. Wenn man z.B. sagt, dass er
bitte leise sein soll, weil es schon dunkel und spät ist, dann
lärmt er erst recht herum und je mehr man ihn bittet, leise zu
sein, desto lauter wird er.
will kaum mehr was alleine oder
selber tun, auch nicht mehr selber essen oder trinken → und dann
will er plötzlich wieder alles mögliche ALLEINE machen und wehe
ich wage es aus Gewohnheit zu helfen...
die Ungeduld kennt KEINE
Grenzen!!!!!!!
neue Angststörung:
Schlittenfahren (vor 1 Jahr noch heiß geliebt, selbst die höchsten
und steilsten Berge → jetzt hat er plötzlich Angst die
winzigsten Anhöhen runter zu fahren)
braucht maximale Aufmerksamkeit
und weiterhin:
unruhig, kann öfter mal nicht
still sitzen, braucht immer Ablenkung, quietscht, gibt ständig
Laute von sich, unstet
kann sich kaum eine Sekunde
alleine beschäftigen
kann sich nicht alleine in einem
Zimmer befinden (wenn ich kurz aufs Klo gehe, muss ich zumindest die
Türen offen stehen lassen), kann sich nicht alleine auf dem
Spielplatz bewegen, will weiterhin nicht alleine aufs Klo gehen...
ist somit vollkommen abhängig von uns
wird augenblicklich wütend, laut,
unfassbar garstig → auch zu anderen Kindern!
will draußen nicht laufen
unfassbar fordernd, befiehlt den
ganzen Tag was man tun soll, bzw was man nicht tun soll und wenn man
es nicht tut, schreit er
Wenn ich ihm sage, was es zu Essen
gibt, schreit er oft erstmal „bäh, ih, das mag ich nicht“, wenn
er dann aber doch probiert, isst er plötzlich den ganzen Teller
leer und will dann sogar noch Nachschlag. Und wehe es ist wegen
seinem langen rumzetern nichts mehr übrig, dann schreit er deshalb
auch wieder.
„Eine der Hauptursachen für eine
geschwächte Leber ist das Vorhandensein von giftigen Schwermetallen
in Ihrem System“ (AW)
Habe daher weiter im Leberbuch gelesen
und noch mehr Dinge für die Heilung der Leber ergänzt. Denn das
Verhalten ist einfach unerträglich! Süßholzwurzeltinktur
ist neu mit auf der Supplementeliste, dämpft Leberhitze und löst
Leberkrämpfe. Pfefferminztinktur hatte ich extra im Herbst
schon vorbereitet (aus Omas Garten; eigentlich wegen den Zähnen) und
nun endlich abgeseiht. Pfefferminze beruhigt und kühlt eine
verkrampfte, erhitzte Leber. Außerdem Ingwer (roh, als Tee
und im Essen) wirkt
beruhigend und reguliert Leberhitze, Kurkuma
(roh und im Tee) lässt bei einer extrem erhitzten Leber die
Schwellung abklingen, Chaga
dämpft Leberhitze und etwas Petersilie
im Smoothie schwemmt Gifte aus der Leber. Weiterhin
haben wir ja auch den Selleriesaft täglich gesteigert bis auf
180 ml. Er reinigt die Leber und
senkt ebenfalls die Leberhitze. Zu trinken bekommt David ab und zu
Ananassaft. Er
wirkt stark leberreinigend und entfettend. Cranberrywasser
wollte er letzten Monat gar nicht trinken. Er hat nichtmal
probiert. Aber diesen Monat hats geklappt. Er meinte, dass es wie
Zitronenwasser schmeckt und das trinkt er ja sehr gerne. Cranberries
beseitigen Störenfriede, die in der Familie vererbt wurden und
wirken stark leberreinigend (außerdem sind sie eine
Gedächtnisstütze). Das Cranberrywasser
habe ich mit kaltem Tee statt Wasser zubereitet, um noch einen
zusätzlichen Heilungseffekt miteinzubringen. Und zwar Tee aus
Klettenwurzel (entgiftend), Brennnessel (reduziert Leberhitze und
leitet manche vererbte und erworbene Gifte sanft aus),
Himbeerblättern (können die Leber sanft reinigen und gespeicherte
Schadstoffe ausleiten), Zitronenmelisse (leberreinigend), Rotklee
(leberreinigend), Thymian, Kurkuma und Ingwer.
Dann gab es öfter mal noch Mango
(frisch, getrocknet oder als Eis). Diese kühlt und beruhigt
eine überhitzte Leber. Und im Essen habe ich versucht ein paar
Leberheiler zu verstecken.
Pilze sind leberentgiftend und
Medizin für die Leber
Rosenkohl kann die Speicher an
vererbten und erworbenen Giftstoffen in der Leber auflösen und
ausscheiden.
Süßkartoffeln beruhigen eine
erhitzte, verärgerte, gestaute, träge Leber.
Besonders gut klappte es in einer
Süßkartoffel-Rosenkohl-Tomatensauce, die David sehr gut schmeckt.
Ansonsten haben wir weiterhin sehr auf
eine drastische Fettreduzierung geachtet. Und außer um
Weihnachten und Silvester herum, bekam David nur noch 1 x pro Woche
bei Oma etwas mit radikalem Fett. Den Rest der Woche waren wir
vollkommen fettfrei unterwegs.
Aber es gibt auch leichte
Verbesserungen zu berichten:
Gegen Ende diesen Monats hat
David meistens wieder durchgeschlafen! Er bekommt nun immer vor
dem schlafen Melatonin + Zitronenmelissentinktur. Zitronenmelisse
ist ein natürliches Beruhigungsmittel. Sie enthält eine Verbindung
namens Terpen, die Angstzustände ... und kognitive Störungen wie
Aufmerksamkeitsdefizite ... lindern kann. Sie hilft auch bei
Autismus, nervöser Unruhe, Schlaflosigkeit / Schlafstörungen und
sorgt für einen entspannten Körper und eine bessere
Schlafqualität. Zitronenmelisse vor dem Schlafengehen hilft, die
Nerven zu beruhigen und besser in den Schlaf zu finden. Außerdem
entgiftet Zitronenmelisse auch die Leber. Er bekam die
Zitronenmelissentinktur in der 2 – 4 fachen Menge zu früher und
es half vor allem unglaublich beim einschlafen. So schnell und
leicht wie aktuell, fand er noch nie in den Schlaf.
Zieht wieder ohne Geschrei seine
Jacke an
positive Veränderungen diesen Monat:
Emotionale Entwicklung:
David
hat sich unglaublich über ein Lego City Baufahrzeug gefreut, das ich
ihm einfach so gekauft habe, noch vor Weihnachten. Er spielte jeden
Tag damit und sagte dann einmal beim Spiel, wie toll er es findet und
dass es ihm so viel Spaß macht, damit zu spielen. Da habe ich
gesagt: „Ja, das war echt ganz schön lieb von mir, dass ich dir
das gekauft habe“ (noch vor Weihnachten, einfach so und obwohl er
mich immer wieder geschlagen hat, garstig und unverschämt war). Da
ist er aufgestanden, hat mich umarmt, mir ein Bussi gegeben und
gesagt: „Danke Mami!“
Ein
paar Tage später hat David nach langer Zeit einmal wieder
Wassermelone gegessen. Das freute ihn wohl so sehr, dass er plötzlich
sagte: „Vielen Dank, dass du die Wassermelone gekauft hast Mama!“
Er
entschuldigt sich nun auch, wenn er jemandem aus Versehen weh getan
hat!
Positiv
zu sehen ist tatsächlich nun auch, dass er angefangen hat, seine
Spielsachen zu verteidigen. Das ist zwar wieder mit Konflikten
verbunden, gehört jedoch einfach zur kindlichen Entwicklung dazu,
die ja bislang ausgeblieben war... besonders schlimm ist es jedoch
Gott sei Dank nicht.
Selbstständigkeit:
An Neujahr hat David eine "Kinderküche" allerdings auf Montessori-Art bekommen. Also wir haben ein bisschen umgeräumt und er hat nun in der Küche eine Arbeitsplatte und ein Regal auf seiner Höhe. Darin stehen kleine Teller, Gläser, Kinderbesteck, Schneidebretter usw. Er findet es absolut super und hilft sehr gerne. Er hat dort schon Sellerie mit einer Bürste gewaschen und geschnitten usw. Ansonsten spielt er gerne auch einfach nur so damit und macht so-tun-als-ob-Spiele.
Spielverhalten:
Davids
Symbolspiel (auch Fiktionsspiel oder So-tun-als-ob-Spiel) hat sich in
den letzten Monaten wirklich so toll entwickelt! Wir mussten ja so
lange darauf warten, deshalb ist es für uns immer noch etwas
Besonderes. Davids Adventskalender brachte jeden Tag ein neues Teil
für ein kleines Playmobil-Haus und er spielte sehr ausdauernd damit.
Die Figuren wurden ins Bett zum schlafen gelegt, auf die Toilette
gesetzt und haben gekocht und was zu trinken eingeschenkt. Er benutzt
seine Fantasie
und ahmt die alltäglichen Beobachtungen nach!
allg. Verhalten
(Geräuschempfindlichkeit / anziehen)
Ich
denke, das Staubsaugerthema sollte sich jetzt endgültig erledigt
haben. David hat ja geschrien, wenn ich gesaugt habe, seit er ein
Baby ist. Im letzten Jahr hat es sich immer weiter verbessert und ich
konnte auch mal ohne Schreianfälle saugen. Jedoch immer mit
Bedingungen verknüpft. Ich musste ihn gleichzeitig tragen, er musste
gleichzeitig in einem anderen Zimmer abgelenkt werden oder ich musste
ihn mitsaugen lassen. Das mitsaugen war allerdings etwas
problematisch, da unser Staubsauger zu groß und schwer für ihn war
und das gleichzeitige festhalten von uns beiden eben nicht ganz so
einfach und mühselig war. Nun, letztendlich hat er jetzt zu
Weihnachten einen Kinderstaubsauger geschenkt bekommen, der exakt
genau so aussieht wie unser großer Staubsauger. Und David liebt es nun, wenn
wir beide gemeinsam täglich staubsaugen. Manchmal kann er es kaum
noch abwarten und frägt selbst danach, ob wir nun endlich sauber
machen. So kann ich in aller Seelenruhe saugen und David ist auch
gleichzeitig beschäftigt und „hilft“ mir. Das Problem ist nur,
dass der Kinderstaubsauger ja nicht wirklich etwas einsaugt, was ihn
wiederum etwas frustriert. Aber da ich ja auch gleichzeitig am saugen
bin, ist es nicht so schlimm. Wir haben wieder ein sauberes Zuhause!
Und nicht nur manchmal... Juhu!!!!!!!!!!!!!!
kognitive Entwicklung:
Da
David so unfassbar toll mit dem lego city Baufahrzeug (4 + ) gespielt
hat... also es täglich selbstständig und alleine nach
Anleitung aufgebaut hat,
bekam er zu Weihnachten dann noch ein großes lego city
Autowerkstatt-Set (4 + ) und einen Lego city Traktor (5 + ). Es
bereitete ihm eine solche Freude und er wollte den ganzen Tag nichts
anderes mehr machen. Nur bauen, bauen, bauen. Wenn er ein Teil
aufgebaut hatte, spielte er ein paar Minuten damit, zerstörte alles
wieder und baute es erneut auf. Oder er baute daraus
Fantasiefahrzeuge. Immer wieder neu, immer wieder anders. Er liebt es
so sehr zu bauen!!! Das hat man schon mit Lego duplo in den letzten 9
Monaten gesehen. Und ich schätze mal, das hat nun langsam die
Puzzleliebe abgelöst. Das bauen mit Legosteinen ist ja eigentlich
auch eine Art von Puzzle. Es sind jedenfalls alles
Konstruktionsspiele wie auch Bauklötze, Magnetbausteine und
Steckspiele aller Art (auch Zugschienen). Er hatte damit
kognitiv absolut keine Probleme. Ich war extrem erstaunt, wie gut er
sich die Anleitungsbilder ansah und alles genau so nachbaute. Das
hatte ich gar nicht erwartet. Das tollste daran ist, dass diese Lego
classic Teile ja nun so klein sind und er sich damit teilweise
richtig anstrengen muss, um die winzigsten Teile zusammen zu stecken.
Das trainiert die Feinmotorik und Auge-Hand-Koordination. Und
feinmotorische Fähigkeiten sind wichtig für die
Sprachentwicklung! Denn
Sprechen ist ein feinmotorischer Ablauf. Lego Steine folgen
demselben Prinzip wie die Konstruktion von Sätzen. Mit Lego wird
auch noch die Selbstständigkeit, Frustrationstoleranz und Geduld
trainiert, die Kreativität gefördert und mit den zusätzlichen
Spielfiguren kommt es auch wieder zum Symbolspiel (David wollte immer
das Auto durch den Matsch fahren lassen, damit es anschließend durch
die Waschanlage muss; das Auto sollte außerdem im Matsch
feststecken, sodass man es mit dem Abschleppwagen rausziehen muss;
dann hat das Auto leider seine Windschutzscheibe verloren und musste
zum reparieren in die Werkstatt usw). In England hat man noch
herausgefunden: "Je besser
ein Kind mit Lego-Bausteinen umgehen kann, umso höher sind auch die
mathematischen Leistungen". Und somit haben wir natürlich noch
weitere Sets gekauft. Von Lego creator 3 in 1 haben wir zuerst 2 Sets
für 6 + Jahre gekauft und dann noch eins für 7 + Jahre Bei Davids Freund (4)
haben sie gemeinsam eines für 8 + gebaut. Wenn man den Kleinen dabei
hilft, geht es ohne Probleme. Nur das Set ab 9 + (Lego technic), das
der Freund auch dahatte, erschien mir noch etwas kompliziert. Ich bin
jetzt schon gespannt, wie sich das alles weiter entwickeln wird, denn
David trainiert diese Fähigkeiten ja nun quasi täglich von früh
bis spät.
Dann bekam er noch ein Montessori Konstruktionsspielzeug. Und zwar eine Legeplatte, auf der man mit Hilfe von versc. Stäbchen Zahlen und Buchstaben kreieren kann. Das gefällt ihm auch sehr.
sprachliche Entwicklung:
David
kann nun seit 1 ½ Jahren Wörter nachahmen und folglich
sprechen! Das würde also eigentlich einem etwa 2,5 – 3 Jahre altem
Kind entsprechen. Aber er redet jetzt wie ein etwa 3 – 3,5 Jahre
altes Kind! Er hat sich wirklich super entwickelt und spricht nun
mehrere Sätze hintereinander und verbindet Hauptsätze mit
Nebensätzen.
Folgende
Sprachentwicklungsstörungen liegen aber noch vor:
manchmal noch
Sprachverständnisstörungen z.B. verwechselt er die Fragen
„wie alt bist du und wie heißt du?“ gerne mal und antwortet auf die Frage
„wie heißt du?“ mit „4 Jahre“
stellt die Worte im Satz manchmal
nicht an die richtige Stelle
lässt manchmal einzelne Worte im Satz weg
verwendet die Artikel nicht
korrekt
Wortfindungsstörungen
ist in der Grammatik auffällig,
z.B. bildet die Mehrzahl nicht richtig
Redefluss-Störung,
weil sein Gehirn ein bisschen mehr Zeit zur Bildung der Sätze
braucht, als sein Mund, was für Kinder zwischen 1 und 4 aber
allgemein „normal“ sein kann.
Verbessert hat sich im letzten halben
Jahr, dass er nun keine klingonisch klingenden Worte mehr
sagt. Außer er möchte sich einen Fantasie-Namen für ein von ihm
gebautes Legofahrzeug ausdenken. Er wiederholt auch nichts mehr!!!
Vom selektiven Mutismus
ist auch nicht mehr viel zu spüren. Er spricht manchmal am Anfang
nicht so gerne mit anderen, oder wenn man ihn zum sprechen bestimmter
Phrasen drängt, aber letztendlich spricht
er auf jeden Fall vor anderen
Für
ein Kind, das früher nonverbal war, finde ich es eine phänomenale
Entwicklung! Wir sind glücklich und dankbar darüber, dass er nun
sprechen kann! Er kann uns mitteilen, wenn ihm etwas weh tut, was er
möchte, was er nicht möchte, kann Spielfiguren sprechen lassen, mit
anderen Kindern kommunizieren usw. Es ist Gold wert! Und dass er
(noch) nicht perfekt spricht, ist uns wirklich vollkommen egal. Ich
weiß inzwischen aus der Erfahrung heraus, dass sich auch das alles
mit der Zeit ausheilen wird.
Feinmotorik:
Die
Feinmotorik haben wir beim Weihnachtsbasteln auch wieder trainiert.
Und zwar habe ich diesmal eine Prickelnadel besorgt, da Kinder in
diesem Alter anscheinend so gerne prickeln. Also man nimmt die
Prickelnadel und sticht damit viele Löcher durchs Papier, was
letztendlich ein Motiv ergibt. Ich habe mich für einen simplen
Weihnachtsbaum entschieden. Bestehend aus nur 2 geraden Linien. David
konnte wunderbar damit umgehen, … jedoch entwickelte er dafür
keine Begeisterung und keine Ausdauer. Aber dann zog ich einen dünnen
Faden durch die entstandenen Löcher und verband eine größere
Nähnadel damit. Und das fand David schon viel besser. Er
fädelte damit Perlen auf. Selbst winzig kleine Miniperlen.
Und so haben wir gemeinsam die diesjährigen Weihnachtskarten
gebastelt. Als kleine Geschenke hat David diesmal Bienenwachskerzen
aus Bienenwachsplatten gerollt. Dazu muss man nur den Docht auflegen
und aufrollen, der Rest haftet von selbst. Aber man muss genau
arbeiten und darf nicht schief werden. Das hat er sehr gut gemacht!
