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Montag, 14. Dezember 2020

Puzzles sind einfach so toll ! ! !

Denn sie trainieren:
  • Frustrationstoleranz
  • Durchhaltevermögen
  • Geduld
  • Feinmotorik
  • Auge-Hand-Koordination
  • Erinnerungsvermögen
  • Konzentration
  • logisches Denken
  • Strategievermögen
  • Struktur
  • Farbwahrnehmung + Formenwahrnehmung (je nach Puzzleart auch die Größenwahrnehmung)

 

Was gibt es für Puzzles? Und für welches Alter sind sie ungefähr geeignet?


1. Greifpuzzles / Steckpuzzles = Holzpuzzles (für 1 - 2 Jährige) in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

  • z.B. mit besonders großen Knöpfen und dann später mit kleineren Knöpfen (zum Üben des 3-Finger-Griffs) 
  • schlichte Motive mit wenigen Details und wenigen Farben für den Anfang (z.B. 1 Banane + 1 Apfel + 1 Birne), was man dann auf etwas mehr Details und buntere Farben steigern kann (z.B. verschiedene Fahrzeuge)
  • Rundungen oder gerade Linien für den Anfang, die dann auf etwas mehr Eckchen und Wellenlinien gesteigert werden können
  • unterlegt mit Hintergrundbild oder ohne
  • einzelne verschiedene Motive (1-teilige Puzzles) und später 1 Motiv bestehend aus mehreren Teilen (2 - 11 teilige Puzzles) 

ab ca 12 Monate: 1-teilige Puzzles
man steigert langsam von 1 - 3 Motiven pro Puzzlebrett (um nicht zu überfordern) auf 4 - 9 Motive pro Puzzlebrett
ab ca 18 Monate: 2 - 6 teilige Motive (aus geraden oder gerundeten Puzzleteilen)
ab ca 24 Monate: 6 - 11 teilige Motive (aus geraden oder gerundeten Puzzleteilen)
 

Dies hängt natürlich davon ab, wie gerne und oft das Kind puzzelt. Bei Vielpuzzlern kann man also evtl auch schon etwas früher eine höhere Puzzleanzahl anbieten und bei puzzlefaulen Kindern eben etwas später. Es bringt absolut nichts das Kind zu überfordern, denn dann hat es keinen Spaß am Spiel. Ich habe bemerkt, dass verschiedene Kinder gerade die leichteren Puzzles besonders gerne mögen, da man schnell ein Ergebnis sieht und das stärkt das Selbstvertrauen. Aber natürlich sollte auch irgendwann eine neue Herausforderung da sein, denn Langeweile ist genau so schädlich für das Spiel.

2. Einlegepuzzles aus Holz (für 1 - 4 Jährige) ähnlich den Steckpuzzles, nur OHNE Knopf

 

ab ca 1 Jahr: 1-teilige Puzzles z.B. einfache Formen (Formenpuzzles)

ab ca 1 1/2 Jahre: 4 - 6 teilige Motive (aus geraden oder gerundeten Puzzleteilen)

ab ca 2 Jahre: 6 - 15 teilige Motive (aus geraden oder gerundeten Puzzleteilen oder in richter Puzzleform)

ab ca 3 Jahre: 24 - 36 teilige Motive (in Puzzleform nur aus Holz oder Legespiele wie z.B. Mandalas)
ab ca 4 Jahre: 52-teilige Motive (detailreiche Bilder oder Lernpuzzles wie z.B. Landkarte oder größere Legespiele)

3. Würfelpuzzles (für 2 - 4 Jährige)

2  - 4 Würfel für (2-Jährige), 6 - 9 Würfel (für 3-Jährige) oder 12 Würfel (für 4-Jährige)

Dazu müssen die Würfel auf die richtige Seite gedreht und dadurch das Bild vervollständigt werden. Also eine Nummer komplizierter als ein normales Puzzle! Es können somit 6 verschiedene Bilder entstehen, da ein Würfel 6 Seiten hat. 


4. Papp-Puzzles (ab 2 Jahre)

 

Puzzlebücher 

diese Bücher gibt es für verschiedene Altersklassen und vereinen ein klassisches Bilderbuch oder Vorlesebuch mit einem Puzzle. 
 
Ab 12 Monate wird jeweils 1 Puzzleteil pro Seite ins Bilderbuch eingesetzt. Die Vorlesetexte sind kurz und einfach.
Ab 18 Monaten bis zu 3 Puzzleteile
Ab 2 Jahren steigert es sich auf ca 6-9 Puzzleteile. Der Text wird schon etwas mehr.
Ab 3 Jahren ca 12-20 Teile und es kann schon richtige Geschichten dazu geben. Das heißt, die Mama liest eine Geschichte vor und das Kind kann das dazu passende Bild zusammen puzzlen. Diese Bücher sind bereits angegeben bis zu einem Alter von 6 Jahren. Puzzlebücher mit höherer Puzzleanzahl habe ich noch nicht gesehen.

Einlegepuzzles 

ähnlich den Greifpuzzles / Steckpuzzles, nur eben aus Pappe und ohne Greif-Knopf
selbes Prinzip wie in den Puzzlebücher. Die Puzzleteile werden durch klopfen auf die Rückseite gelöst und fallen heraus. Das muss das Kind aber auch erstmal können, weshalb solche Puzzles noch nicht ab 12 Monaten angeboten werden.

  • einzelne verschiedene Motive (1-teilige Puzzles) ab ca 2 Jahre
  • oder 1 Motiv bestehend aus mehreren Teilen

Rahmenpuzzles 

ähnlich den normalen Puzzles, nur dass man die einzelnen Puzzleteile auf ein Pappbrett legt, statt direkt auf den Tisch. Auf diesem Pappbrett sieht man die Umrisse der Puzzleteile, die dort hingehören.

  • 15 - 48 Teile für 3 - 4 Jährige


 

    normale Papp-Puzzles

    Die Altersangabe ist von den Puzzleherstellern. Sie hängt aber natürlich davon ab, wie gerne und oft das Kind puzzlet. Bei Vielpuzzlern kann man also evtl auch schon etwas früher eine höhere Puzzleanzahl anbieten und bei puzzlefaulen Kindern eben etwas später. Es bringt absolut nichts das Kind zu überfordern, denn dann hat es keinen Spaß am Spiel. Ich habe bemerkt, dass verschiedene Kinder gerade die leichteren Puzzles besonders gerne mögen, da man schnell ein Ergebnis sieht und das stärkt das Selbstvertrauen. Aber natürlich sollte auch irgendwann eine neue Herausforderung da sein, denn Langeweile ist genau so schädlich für das Spiel.

    ab ca 24 Monate: 2 - 4 teilige Puzzles



    ab ca 30 Monate: 6 - 8 teilige Puzzles


    ab ca 3 Jahre: 12 - 18 teilige Puzzles

     
    ab ca 4 Jahre: 24 - 46 teilige Puzzles

     
    ab ca 5 Jahre: 48 / 49 - 60 teilige Puzzles
     
     
    ab ca 6 Jahre: 100 teilige Puzzles
    ab ca 7 Jahre: 150 teilige Puzzles
    ab ca 8 Jahre: 200 - 500 teilige Puzzles
    ab ca 9 Jahre: 300 - 500 teilige Puzzles
    ab ca 10 Jahre: 500 teilige Puzzles
    ab ca 12 Jahre: 600 - 900 teilige Puzzles
    ab ca 14 Jahre: 1000 < Erwachsenenpuzzles

    Samstag, 7. November 2020

    9 kreative Ideen zum basteln, malen und die Feinmotorik trainieren für Kleinkinder im Herbst

    1. Fensterdeko Aquarell-Herbstblätter
    2. Herbstbaum tupfen (mit Wattestäbchen)
    3. selbstgemachtes Fädelspiel für die Feinmotorik
    4. Halloween Apfeldruck
    5. Fensterdeko Baum (aus echten gepressten Blättern)
    6. Herbstbaum mit ausgestanzten Blättern
    7. Fensterdeko mit Transparentpapier (Herbstblätter)
    8. Deko-Pilze aus Walnussschalen
    9. herbstliches Schüttelglas


     1. Fensterdeko Aquarell-Herbstblätter


    Dazu braucht ihr:
    • weisse Kaffeefilter (oder auch weisses Küchenpapier)
    • Wasserfarben
    • Wasser
    • Pinsel

    Ja, wir haben tatsächlich (noch) Kaffeefilter im Haus. Und zwar weisse. Daraus habe ich Herbstblätter ausgeschnitten und Wasserfarben bereit gestellt. Kaffeefilter saugen Wasser sofort auf. Und wenn man mehrere Farben nebeneinander setzt, fliesen sie ineinander und es entsteht ein wunderschöner Effekt. Dazu muss der Pinsel recht nass sein. Es wird je 1 Klecks Farbe auf alle Blätter gegeben. Dann kommt die nächste Farbe dran. So lange bis die Blätter voller Farbe sind. Das können die Kleinkinder wunderbar selbst machen und sich künstlerisch so richtig austoben. Es macht auch nichts, wenn die Farben übereinander landen. Es sieht alles toll aus!


    Anschließend müssen die Blätter trocknen. Und dann können sie mit Tesafilm an die Fensterscheibe geklebt werden. Ein herrlich stimmungsvoller Anblick, besonders wenn die Sonne ins Fenster scheint. David hat es großen Spaß gemacht und war ganz begeistert von den Blättern!


     
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    2. Herbstbaum tupfen

    Dazu braucht ihr:
    • Papier mit Baumstammzeichnung oder Grafik
    • Wasserfarben
    • Wasser
    • Wattestäbchen (es gehen aber auch die Finger, Korken für größere Punkte o.ä.)

    Ich habe ganz einfach und schnell eine Baumstammgrafik ausgedruckt. Man kann es natürlich auch selbst zeichnen. Dann werden die Wasserfarben befeuchtet und Wattestäbchen hinein getaucht. Diese tupft man dann aufs Papier und schon entsteht ein bunter Herbstbaum, an dem das Kind sich wieder frei ausleben kann. David hat es so viel Spaß gemacht, dass er abends nochmal unbedingt mit Wasserfarben tupfen wollte.


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    3. selbstgemachtes Fädelspiel für die Feinmotorik 

    Dazu braucht ihr:
    • dicken, festen Karton
    • Akkuschrauber, Kastanienbohrer o.ä.
    • 1 Bändel zum schnüren z.B. Schuhbändel
    David kann nun dicke Perlen auffädeln und seine Freude am fädeln wollte ich mit einem neuen Fädelspiel befriedigen. Aus einem sehr festen Karton habe ich einfach ein Herbstblatt ausgeschnitten und dann mit dem Akkuschrauber Löcher hinein gebohrt. Das geht sicherlich auch mit einem Kastanienbohrer oder vielleicht auch mit einer sehr spitzen Schere. Dann braucht man nur noch einen geeigneten Bändel (mit verstärkten Enden) und schon kann der Fädelspaß beginnen.
     

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    4. Halloween Apfeldruck 


    Dazu braucht ihr:
    • Papier
    • Wasserfarbe oder andere orange Farbe
    • Pinsel
    • schwarzen Stift
    • Nadel und Faden
    Wir hatten leider noch ein paar schrumpelige Äpfel übrig, die 6-8 Wochen vorher vom Baum gefallen sind. Davon nahm ich einen, da ich es sonst eigentlich viel zu Schade finde, ein Lebensmittel NICHT zu essen (die andere Hälfte haben wir dennoch gegessen). David hat die Apfelhälfte dann mit oranger Farbe angemalt. Dabei habe ich ihm auch etwas geholfen.
     
     
    Dann drückte er den Apfel ganz selbstständig aufs Papier und hob ihn wieder an. Diese orangenen Flecken haben wir trocknen lassen.
     
     
    Danach habe ich sie ausgeschnitten. David wollte auch schneiden, aber er kann natürlich noch nicht an einer Linie entlang schneiden. Das macht ja nichts, dennoch hat er schön geübt. Anschließend habe ich schnell mit einem schwarzen Stift ein Halloween-Gesicht aufgemalt. Zum Schluss habe ich mit einer Nadel einen dünnen Faden eingezogen, einen Knoten gemacht und die Kürbisse an Zweige gehängt. Was für eine schöne Deko. Sie drehen sich bei jedem Windhauch.


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    5. Fensterdeko Baum 

     
    Dazu braucht ihr:
    • Blätter aus der Natur
    • Küchenrolle
    • Bücher
    • Tesafilm
    • Fingerfarbe oder Fensterfarbe in braun
    Während einem Herbstspaziergang mit Davids Spielfreundin haben wir schöne Blätter gesammelt. Diese habe ich zu Hause sofort zwischen Küchenpapier in Bücher gelegt, beschwert und somit gepresst und trocknen lassen. Das dauert ein paar Tage bis Wochen (damit es schneller geht, habe ich die Bücher in ein Dörrgerät gelegt). Als die Blätter dann getrocknet waren, haben wir mit Fingerfarbe einen Baumstamm ans Fenster gemalt.
     
     
    Die Farbe muss dann auch wieder erstmal einige Zeit trocknen. Also nichts für Ungeduldige 😉 Aber dann kanns losgehen und die schönen Herbstblätter können mit Tesafilm ans Fenster geklebt werden.
     

    Unten auf den Boden habe ich noch Davids Blätterigel geklebt (denn inzwischen war ein neues Thema aktuell und wir haben umdekoriert), der nun Winterschlaf hält
     
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    6. Herbstbaum mit ausgestanzten Blättern 

     
     
    Dazu braucht ihr:
    • 1 weißes Blatt Papier
    • 1 Blatt Papier mit Baumstammzeichnung oder Grafik
    • Wasserfarben
    • Wasser
    • Stanzer in Blätterform
    • Kleber
    Zuerst hat David ein weißes Blatt Papier nach Lust und Laune in Herbstfarben bemalt.
     

    Nach kurzem antrocknen haben wir aus diesem Papier dann Blätter ausgestanzt. Anstatt ein Papier selbst zu bemalen, könnte man natürlich auch bereits farbiges Papier verwenden. Aber David liebt es zu malen!
    Kleinen Kindern macht es Spaß auf die Stanzer zu drücken und am Ende kommt ein fertiges Blatt heraus. Faszinierend!
     

    Zum Schluss habe ich David ein Papier mit einem kahlen Baumstamm gegeben, auf das er nun die Blätter kleben konnte. Ich habe dazu die einzelnen Blätter mit Klebestift eingestrichen und sie ihm gegeben, damit er sie aufkleben kann.
     

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    7.  Fensterdeko mit Transparentpapier


    Dazu braucht ihr:
    • normales Papier oder auch farbiges Kartonpapier
    • Stift
    • Schere
    • durchsichtiges Klebeband oder selbstklebende Klarsichtfolie
    • Transparentpapier
    Bei dieser Technik habe ich mich an Altbewährtes gehalten. Denn damit haben wir schon Sterne und Tannenbäume gemacht. Aber David ist inzwischen ein paar Monate älter geworden und hat das schneiden für sich entdeckt. Das war also eine ideale Bastelei für ihn. Denn man braucht kleine Fetzen vom Transparentpapier. Einfach nur Fetzen, nichts akurates. Mal kleiner und mal größer, ganz egal. Er schnitt das Transparentpapier also in kleine Stückchen und das was mit 1 Schnitt noch nicht durch war, riss er einfach in Zwei. Die Kinder, die noch nicht schneiden können, können natürlich alles mit den Händen in Fetzen reißen.
     

    Ja und dann wäre es gut, wenn die Mama schonmal vorgearbeitet hat. Denn nun werden Herbstblätter aus durchsichtigem Klebeband benötigt. Dazu werden Herbstblätter auf Papier vorgezeichnet. Mir reicht da einfach Druckerpapier, aber noch schöner wird es mit farbigem Kartonpapier. Anschließend schneidet man INNEN mit 2-3 mm Abstand der Linie entlang, sodass man das Innenleben des Blattes heraustrennen kann und man ein "Loch" hat. Dieses Loch wird nun mit durchsichtigem Klebeband wieder geschlossen. 
     
     
    Und dann kann der Klebespaß auch schon beginnen. Die Transparentpapierfetzen müssen einfach nur auf das Herbstblatt gelegt werden (natürlich auf der richtigen Seite) und bleiben einfach von selbst haften. Wenn alles ausgefüllt ist, kann die Mama dann entsprechend der vorgezeichneten Linie das Herbstblatt noch vollständig ausschneiden, sodass vom Druckerpapier oder farbigem Tonpapier quasi nur eine "Umrandung" für das Transparentpapier übrig bleibt.
    Ans Fenster geklebt leuchten die Farben des Transparentpapiers herrlich
     
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    8.  Deko-Pilze aus Walnussschalen


    Dazu braucht ihr:
    • festen Karton
    • Äste
    • Walnussschalen
    • Wasserfarben + Fingermalfarben oder andere Farben
    • Heißklebepistole
    • evtl Wattestäbchen 
    • Moos
    Auch hier ist Vorbereitung alles. Ich habe aus festem Kartonpapier kleine Kreise als Boden ausgeschnitten. Darauf habe ich mit Heißkleber kurze Stückchen von Ästen aufgeklebt und auf diese wiederum dann Walnussschalen. So kann stabil gemalt werden. David die Walnussschalen mit roter Wasserfarbe angemalt.
     

    Nach kurzem trocknen hat er noch weisse Punkte aus Fingermalfarbe mit einem Wattestäbchen aufgetupt. Natürlich könnte man dazu auch die Finger nehmen, aber mit dem Wattestäbchen werden die Punkte kleiner
     
     
    Den Kartonboden kann man dann noch mit Moos bekleben. Das ergibt eine hübsche Herbst-Deko
     
    🌲🌳🌿🍁🍂🍃🌲🌳🌿🍁🍂🍃🌲🌳🌿🍁🍂🍃🌲🌳🌿🍁🍂🍃 
     

    9.  herbstliches Schüttelglas


    Dazu braucht ihr:
    • Marmeladenglas
    • kleinen Ast
    • kleine Herbstblätter z.B. von einer Beerenpflanze
    • Heißklebepistole
    Das ist für die Kinder nun keine großartige Bastelei, aber eine schöne Beschäftigung. Beim Herbstspaziergang kann man besonders kleine Blättchen sammeln, die am Besten auch schon schön bunt gefärbt sind. Außerdem braucht man noch ein kurzes Stückchen von einem Ast. Zu Hause muss die Mama diesen Ast nur schnell mit der Heißklebepistole in den Deckel des Marmeladenglas kleben. Das Glas wird bis zum Rand mit Wasser und den Herbstblättern gefüllt, zugeschraubt und fertig ist das Schüttelglas. Durch kräftiges schütteln fliegen die Blätter im Glas umher und es ist eine Freude dem zuzusehen und immer wieder erneut zu schütteln.
     


    Donnerstag, 17. September 2020

    Duftsäckchen Sinnesmaterial (Kleinkinder) erstes Kräuter kennen lernen

    In der Waldspielgruppe haben wir einmal Duftsäckchen mit getrockneter Zitronenmelisse gemacht. Da David vor ein paar Wochen das RIECHEN für sich entdeckt hat, riecht er zu Hause nun immer und immer wieder daran und liebt es!


    Deshalb habe ich mir gedacht: Machen wir doch ein paar mehr Duftsäckchen mit verschiedenen Düften! Das regt die Sinne an!

    Wir sind also in den Garten gegangen und haben
    blühenden Lavendel
    Pfefferminze
    Rosmarin
    Salbei
    Thymian
    Rosenblüten
    und nochmal Zitronenmelisse gepflückt.
    Am Feldrand haben wir noch Kamille gefunden.
     
    Das riecht ja schon so herrlich beim pflücken! David hat inzwischen gelernt auch direkt an den Pflanzen zu schnuppern und mit den Fingern daran zu reiben, da wir den ganzen Sommer über schon viele Kräuter, Wildkräuter und Blüten gesammelt und für Tee (für die Winterzeit) getrocknet haben....


     
    Nachdem die Kräuter getrocknet sind (wir benutzen einen schnellen Dörrautomat), haben wir die Blätter gemeinsam von den Stilen gezupft. Es ist wichtig die Stile zu entfernen, sie bohren sich ansonsten durch das feine Säckchen durch. Es ist auch eine gute Übung für die Feinmotorik!


    David hat die Blätter (oder Blüten) dann in Teefilter gefüllt und ich habe sie mit hübschen Schleifchen fest verschlossen.


    Damit er hinterher auch weiß, welche Kräuter im Säckchen sind, habe ich noch kleine Fotos der Pflanze dran gehängt (laminiert).


    So kann David nun immer an den Kräutern riechen (ja auch Rosenblüten haben heilende Wirkungen, deshalb bezeichne ich sie auch als Kräuter) und lernt sie dadurch besser kennen. Sollte der Duft der Kräuter irgendwann verflogen sein, können wir daraus noch leckeren Tee machen.
     
    Nachtrag: Nach 3 Wochen konnte David alle Duftsäckchen korrekt benennen

    Sonntag, 13. September 2020

    🐌 erstes Schnecken kennen lernen (Kleinkind)

    In der Waldspielgruppe haben wir eine Schnecken-Vase gebastelt. David war davon so begeistert, dass unser nächstes Monats-Thema fest stand: 🐌 Schnecken !


    Für die Vase haben wir einfach einen Fimo-Strang aufgerollt. Mit einem Zahnstocher habe ich Augen hinein gepiekst und dann die beiden Spitzen abgebrochen und als Fühler hinein gesteckt. Das Glas-Röhrchen war einmal ein Globuli-Röhrchen und gibt es in der Apotheke. Dieses haben wir auch einfach nur hinein gedrückt. Schon fertig. David ist gleich losgestapft und konnte gar nicht genug davon bekommen, immer mehr Blüten zu pflücken und hinein zu stecken.


    Inzwischen ist es Spätsommer. Die ersten Äpfel fallen vom Baum und auch die 🐌 Schnecken dürfen auf unserem Jahreszeitentisch nicht fehlen!

    "Der Obstgarten" aus esslinger: mein großes Natur-Wimmelbuch (siehe Buchtipps unten)


    Natürlich haben wir die 🐌 Tiere in der Natur beobachtet.
    Nach Regentagen findet man Schnecken eigentlich überall!

    Gleich 3 Schnecken fressen an einer heruntergefallenen Herbst-Himbeere
    Diese 1 cm Mini-Schnecke haben wir auf einer Holunderbeere gefunden und mit der Becherlupe betrachtet

    Ich singe derzeit für David wieder oft das 🐌 Schnecken-Lied, das er schon kennt, seit er ein Baby ist. Aber jetzt bekommt es eine ganz neue Bedeutung für ihn, da er die Schnecken wirklich richtig kennen lernt.



     
    David lernt gerade Kreise bzw Spiralen zu malen und nicht mehr nur kritzikratzi. Da kommt die 🐌 Schnecke mit ihrem spiralfömigen Haus gerade recht. Ich gab ihm Schneckenkörper-Vorlagen und er konnte das Haus selbst dazu malen. Eine prima Übung für die Feinmotorik!


    Die Vorlage habe ich hier für euch. Einfach abspeichern und ausdrucken:


    Im Pro-Kita-Verlag habe ich noch ein 🐌Fingerspiel gefunden, aber eigentlich spielt David am Liebsten mit seiner Schnecken-Figur, die er neu für den Jahreszeitentisch bekommen hat.


    frische Blumen vom Feld; eine Bucheckern-Girlande haben wir auch noch gebastelt

    David kennt Schnecken nun sehr gut. Sobald er irgendwo eine erblickt, schreit er sofort "Oh, eine Necke!" 🐌 und ist ganz aus dem Häuschen. Er achtet auch sehr darauf, dass er dann nicht auf sie tritt, sondern mit Abstand an ihr vorbei läuft.
    💗 Es ist herrlich mit Kindern die Natur zu entdecken 💗

    Lernen aus Bilderbüchern

    🐌 Schnecken findet ihr in folgenden Büchern für Kleinkinder (Stand 2020):
    unbezahlte Werbung

    ab 18 Monaten:
    wunderschöne, naturgetreue, schlichte Zeichnungen (nicht überladen) von Tieren im Garten. Jedes Bild zeigt einen kleinen Ausschnitt aus einem Garten mit Dingen, die die Kinder kennen, wie z.B. Schaufel, Sandspielzeug usw. und dazu dann Vögel, Maulwurf, Katzen, Schnecken und Igel. Auf jeder Seite gibt es 3 - 5 informative Sätze zu jedem Tier. Es sind verschiedene Schneckenarten zu sehen, die an Erdbeerpflanzen fressen.
    Wir lieben alle 4 Bücher dieser Reihe "Wer wohnt ... ?" LEIDER werden diese Bücher nicht mehr neu gedruckt. Ihr findet sie für 1-3 € pro Stück noch in den Kleinanzeigen oder bei Gebrauchtbuchhändlern 💗
    David stellt immer gerne seine Tierfiguren auf die passenden Bilder
    Dieses Buch mit realistischen Zeichnungen lenkt den Fokus erstmal ganz auf die Schnecke allein. Nach und nach sieht man dann immer mehr von der Umgebung, in der sich die Schnecke befindet. Man sieht Pflanzen und weitere Tiere. Das heißt, die Schnecke wird dann immer kleiner abgebildet, aber man kann sie trotzdem noch finden. Dieses nette Buch findet ihr neu noch bei Online-Buchhändlern mit Restbestand oder für etwa 2-3 € in den Kleinanzeigen (wird nicht mehr neu gedruckt, obwohl es erst 3 Jahre alt ist)


    ab 2 Jahren: 
     
    💗 Ravensburger Verlag, Irmgard Eberhard (2010): wieso? weshalb? warum? Was kriecht und krabbelt da ?
    In diesem Buch sieht man Tiere bei Regen und bei Sonnenschein, Marienkäfer, Regenwürmer, Schmetterlinge, Spinnen, Hummeln, Insekten am Teich und 1 Doppelseite über "Wann kommt die Schnecke aus ihrem Haus?" Es gibt eine Nacktschnecke und eine Weinbergschnecke, die aus ihrem Haus heraus kommt (Klappe), außerdem sieht man wie eine Schnecke ihre Eier in ein Erdloch unter einem Löwenzahn legt. Daraus schlüpfen dann Baby-Schnecken, die an der (inzwischen) Pusteblume hochkriechen (Klappe). Dieses Buch ist mit den vielen Klappen und schönen naturgetreuen Zeichnungen wirklich ganz toll gemacht. Wir lieben es 💗


    Ravensburger Verlag, Anne Möller (2012): wieso? weshalb? warum? Wo die Tiere wohnen
    Dieses Buch beleuchtet die Fragen: Wer lebt in einem Haus? Warum bauen Vögel Nester? Wo wohnt das Eichhörnchen? Wer lebt unter der Erde? Wie wohnt der Biber? Wo wohnen die Bienen? Wohnen wilde Tiere auch in unseren Häusern? Wo verstecken sich die Tiere? Und wer hat sein Haus immer dabei? Weinbergschnecken und Schnirkelschnecken (auch eine Nacktschnecke ist abgebildet, um zu erklären, dass sie kein Haus hat)
     
    Thomas Müller, Gerstenberg Verlag (2019): Tiere im Garten
    David liebt bereits das Buch "Tiere im Wald" und bekam zum Geburtstag nun auch noch die "Tiere im Garten". In diesen Büchern ist jedes Tier erstmal ganz groß und für sich alleine dargestellt. Klappt man die Seite auf, sieht man weitere schöne Zeichnungen zu diesem Tier z.B. in seiner liebsten Umgebung, was es frisst, wie es schläft, wie die Jungen leben usw. Dazu gibt es jeweils einen längeren Sachtext. Im Garten findet man Rotkehlchen, Schnecken, Frösche im Gartenteich, Siebenschläfer, Schmetterlinge, Wespen und Igel. Es sind verschiedene Schneckenarten abgebildet, außerdem wie die Schnecke ihre Eier in ein Erdloch legt. Dazu wird beschrieben, dass die Weinbergschnecke ihr Haus im Winter mit einem Kalkdeckel verschließt und so überwintert 💗


    Zeichnungen von Tieren in ihren Höhlen unter der Erde. Eine Nacktschnecke ist in ihrem Erdloch abgebildet. Zusätzlich lernt man noch etwas über: Röhrenspinne, Regenwurm, Ameisen, Hummel, Maus, Maulwurf, Hase, Fuchs und Dachs. Zu jedem Tier gibt es einen vierzeiligen Reim. Auf der letzten Seite finden die Kinder einen Edelstein. Das Buch wurde ohne Giftstoffe produziert (c2c, greenprint)

    Nachträgliches UPDATE
    Im nachfolgenden Winter wurde noch das Buch Guck mal tief in die Nacht (2021) veröffentlicht. Auch hier kommt eine Schnecke vor, zusätzlich zu Glühwürmchen, Schönbär, Dachs, Igel, Uhu, Laubfrosch, Katze und Nachtigall
     
    evtl noch ab 3 Jahre:

    In diesem Buch sind die 4 Lebensräume Wald, Feld-Wiese, Hecke-Garten und Bach-Teich in 1 dicken Buch zusammengefasst. Im gesamten Buch findet man auf vielen Seiten Schnecken, denn sie leben ja überall. Im Wald, auf der Wiese, im Garten und sogar im Wasser.
    Aber Achtung: die Seiten sind ziemlich überladen und kann kleine Kinder noch schnell überfordern.