Und schon wieder ist ein Jahr vergangen! Davids Feinmotorik hat sich in diesem Jahr sehr schön weiter entwickelt! Letztes Jahr war es gerade möglich, dass er kleine Papierschnipsel für die Weihnachtskarten auf ein Klebeband drückt. Mehr nicht... Aber jetzt liebt er es zu malen, er liebt es mit einer Schere kleine Schnipsel zu schneiden und er liebt es Motivlocher zu benutzen! So haben wir einfach alles miteinander vereint und diese tollen Schüttelkarten gebastelt.
Man braucht dazu:
weißes Druckerpapier
Wasserfarben (oder andere Farben)
Pinsel
Schere
Kleber
Klarsichtfolie (durchsichtige Geschenkfolie)
Transparentpapier oder andere bunte Papierreste
losen Glitter
evtl Motivlocher oder Streudeko
also wahrscheinlich alles, was man eigentlich sowieso immer zu Hause hat bzw wenn nicht, dann super günstig!
1. malen
Ich gab David einfach ein weißes Blatt Papier und habe ihn kreativ sein lassen. Er malte mit 2 verschiedenen blauen Wasserfarben schöne Bilder.
Nach dem Trocknen habe ich die DIN A 4 Seiten halbiert und zu kleinen Karten gefaltet (Vorderseite und Rückseite der Karte sind somit bemalt). Anschließend habe ich auf die Frontseiten mit einer vorbereiteten Schablone einen Stern aufgezeichnet, diesen ausgeschnitten und ein Stückchen Klarsichtfolie hinter das "Loch" geklebt.
Alternativ könnte man das Papier auch einfach reißen. Und statt Transparentpapier könnte man natürlich auch irgendwelche anderen bunten Papierreste verwenden. Falls gar nichts buntes zu finden wäre, würde ich einfach weißes Papier mit Wasserfarben bunt anmalen.
Diese Schnipsel legte ich von der Innenseite her auf die Klarsichtfolie. Zusätzlich gab ich noch Glitterpulver dazu, welches ich bei meinen alten Bastelsachen gefunden habe (Kosten pro Döschen etwa 0,50 - 1 €). Außerdem ein paar kleine Deko-Sterne in gold, die ich ebenfalls zufällig gefunden hatte (Kosten etwa 1-2 €) . Alternativ könnte man mit Lochern / Stanzern (falls vorhanden) auch selbst kleine Motive wie Sterne, Punkte oder sonstiges ausstanzen oder die Streuteile einfach weglassen und es nur bei den Schnipseln belassen.
Ich bestrich dann die gesamte Innenseite, bis auf das Sternenloch (Klarsichtfolie), mit Kleber und drückte ein weiteres weißes Blatt Papier an. Im Grunde ist die Karte somit schon fertig. Wenn alles schön getrocknet ist, kann man die Karte hin und herschütteln und die Dekoteile bewegen sie sich frei im Stern herum und funkeln schön.
3. stanzen / lochen
Da
David es so sehr liebt zu stanzen, haben wir noch ein paar
zusätzliche Sterne gemacht. Motivstanzer mit allen möglichen Motiven
habe ich nämlich immer zu Hause. Zuerst hat David ein Blatt Papier komplett gelb angemalt und nach dem trocknen Sterne ausgestanzt.
Ich habe sie ihm mit Kleber eingestrichen und dann hat er sie aufgeklebt.
Zum Schluss habe ich die Karten von innen natürlich noch beschriftet und ein Foto von David eingeklebt. Was für ein schöner Weihnachtsgruß an Oma, Opa und sonstige Verwandte. Jede Karte ein Unikat!
1. Fensterdeko Aquarell-Herbstblätter 2. Herbstbaum tupfen (mit Wattestäbchen) 3. selbstgemachtes Fädelspiel für die Feinmotorik 4. Halloween Apfeldruck 5. Fensterdeko Baum (aus echten gepressten Blättern) 6. Herbstbaum mit ausgestanzten Blättern 7. Fensterdeko mit Transparentpapier (Herbstblätter) 8. Deko-Pilze aus Walnussschalen 9. herbstliches Schüttelglas
1. Fensterdeko Aquarell-Herbstblätter
Dazu braucht ihr:
weisse Kaffeefilter (oder auch weisses Küchenpapier)
Wasserfarben
Wasser
Pinsel
Ja, wir haben tatsächlich (noch) Kaffeefilter im Haus. Und zwar weisse. Daraus habe ich Herbstblätter ausgeschnitten und Wasserfarben bereit gestellt. Kaffeefilter saugen Wasser sofort auf. Und wenn man mehrere Farben nebeneinander setzt, fliesen sie ineinander und es entsteht ein wunderschöner Effekt. Dazu muss der Pinsel recht nass sein. Es wird je 1 Klecks Farbe auf alle Blätter gegeben. Dann kommt die nächste Farbe dran. So lange bis die Blätter voller Farbe sind. Das können die Kleinkinder wunderbar selbst machen und sich künstlerisch so richtig austoben. Es macht auch nichts, wenn die Farben übereinander landen. Es sieht alles toll aus!
Anschließend müssen die Blätter trocknen. Und dann können sie mit Tesafilm an die Fensterscheibe geklebt werden. Ein herrlich stimmungsvoller Anblick, besonders wenn die Sonne ins Fenster scheint. David hat es großen Spaß gemacht und war ganz begeistert von den Blättern!
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2. Herbstbaum tupfen
Dazu braucht ihr:
Papier mit Baumstammzeichnung oder Grafik
Wasserfarben
Wasser
Wattestäbchen (es gehen aber auch die Finger, Korken für größere Punkte o.ä.)
Ich habe ganz einfach und schnell eine Baumstammgrafik ausgedruckt. Man kann es natürlich auch selbst zeichnen. Dann werden die Wasserfarben befeuchtet und Wattestäbchen hinein getaucht. Diese tupft man dann aufs Papier und schon entsteht ein bunter Herbstbaum, an dem das Kind sich wieder frei ausleben kann. David hat es so viel Spaß gemacht, dass er abends nochmal unbedingt mit Wasserfarben tupfen wollte.
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3. selbstgemachtes Fädelspiel für die Feinmotorik
Dazu braucht ihr:
dicken, festen Karton
Akkuschrauber, Kastanienbohrer o.ä.
1 Bändel zum schnüren z.B. Schuhbändel
David kann nun dicke Perlen auffädeln und seine Freude am fädeln wollte ich mit einem neuen Fädelspiel befriedigen. Aus einem sehr festen Karton habe ich einfach ein Herbstblatt ausgeschnitten und dann mit dem Akkuschrauber Löcher hinein gebohrt. Das geht sicherlich auch mit einem Kastanienbohrer oder vielleicht auch mit einer sehr spitzen Schere. Dann braucht man nur noch einen geeigneten Bändel (mit verstärkten Enden) und schon kann der Fädelspaß beginnen.
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4. Halloween Apfeldruck
Dazu braucht ihr:
Papier
Wasserfarbe oder andere orange Farbe
Pinsel
schwarzen Stift
Nadel und Faden
Wir hatten leider noch ein paar schrumpelige Äpfel übrig, die 6-8 Wochen vorher vom Baum gefallen sind. Davon nahm ich einen, da ich es sonst eigentlich viel zu Schade finde, ein Lebensmittel NICHT zu essen (die andere Hälfte haben wir dennoch gegessen). David hat die Apfelhälfte dann mit oranger Farbe angemalt. Dabei habe ich ihm auch etwas geholfen.
Dann drückte er den Apfel ganz selbstständig aufs Papier und hob ihn wieder an. Diese orangenen Flecken haben wir trocknen lassen.
Danach habe ich sie ausgeschnitten. David wollte auch schneiden, aber er kann natürlich noch nicht an einer Linie entlang schneiden. Das macht ja nichts, dennoch hat er schön geübt. Anschließend habe ich schnell mit einem schwarzen Stift ein Halloween-Gesicht aufgemalt. Zum Schluss habe ich mit einer Nadel einen dünnen Faden eingezogen, einen Knoten gemacht und die Kürbisse an Zweige gehängt. Was für eine schöne Deko. Sie drehen sich bei jedem Windhauch.
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5. Fensterdeko Baum
Dazu braucht ihr:
Blätter aus der Natur
Küchenrolle
Bücher
Tesafilm
Fingerfarbe oder Fensterfarbe in braun
Während einem Herbstspaziergang mit Davids Spielfreundin haben wir schöne Blätter gesammelt. Diese habe ich zu Hause sofort zwischen Küchenpapier in Bücher gelegt, beschwert und somit gepresst und trocknen lassen. Das dauert ein paar Tage bis Wochen (damit es schneller geht, habe ich die Bücher in ein Dörrgerät gelegt). Als die Blätter dann getrocknet waren, haben wir mit Fingerfarbe einen Baumstamm ans Fenster gemalt.
Die Farbe muss dann auch wieder erstmal einige Zeit trocknen. Also nichts für Ungeduldige 😉 Aber dann kanns losgehen und die schönen Herbstblätter können mit Tesafilm ans Fenster geklebt werden.
Unten auf den Boden habe ich noch Davids Blätterigel geklebt (denn inzwischen war ein neues Thema aktuell und wir haben umdekoriert), der nun Winterschlaf hält
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6. Herbstbaum mit ausgestanzten Blättern
Dazu braucht ihr:
1 weißes Blatt Papier
1 Blatt Papier mit Baumstammzeichnung oder Grafik
Wasserfarben
Wasser
Stanzer in Blätterform
Kleber
Zuerst hat David ein weißes Blatt Papier nach Lust und Laune in Herbstfarben bemalt.
Nach kurzem antrocknen haben wir aus diesem Papier dann Blätter ausgestanzt. Anstatt ein Papier selbst zu bemalen, könnte man natürlich auch bereits farbiges Papier verwenden. Aber David liebt es zu malen!
Kleinen Kindern macht es Spaß auf die Stanzer zu drücken und am Ende kommt ein fertiges Blatt heraus. Faszinierend!
Zum Schluss habe ich David ein Papier mit einem kahlen Baumstamm gegeben, auf das er nun die Blätter kleben konnte. Ich habe dazu die einzelnen Blätter mit Klebestift eingestrichen und sie ihm gegeben, damit er sie aufkleben kann.
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7. Fensterdeko mit Transparentpapier
Dazu braucht ihr:
normales Papier oder auch farbiges Kartonpapier
Stift
Schere
durchsichtiges Klebeband oder selbstklebende Klarsichtfolie
Transparentpapier
Bei dieser Technik habe ich mich an Altbewährtes gehalten. Denn damit haben wir schon Sterne und Tannenbäume gemacht. Aber David ist inzwischen ein paar Monate älter geworden und hat das schneiden für sich entdeckt. Das war also eine ideale Bastelei für ihn. Denn man braucht kleine Fetzen vom Transparentpapier. Einfach nur Fetzen, nichts akurates. Mal kleiner und mal größer, ganz egal. Er schnitt das Transparentpapier also in kleine Stückchen und das was mit 1 Schnitt noch nicht durch war, riss er einfach in Zwei. Die Kinder, die noch nicht schneiden können, können natürlich alles mit den Händen in Fetzen reißen.
Ja und dann wäre es gut, wenn die Mama schonmal vorgearbeitet hat. Denn nun werden Herbstblätter aus durchsichtigem Klebeband benötigt. Dazu werden Herbstblätter auf Papier vorgezeichnet. Mir reicht da einfach Druckerpapier, aber noch schöner wird es mit farbigem Kartonpapier. Anschließend schneidet man INNEN mit 2-3 mm Abstand der Linie entlang, sodass man das Innenleben des Blattes heraustrennen kann und man ein "Loch" hat. Dieses Loch wird nun mit durchsichtigem Klebeband wieder geschlossen.
Und dann kann der Klebespaß auch schon beginnen. Die Transparentpapierfetzen müssen einfach nur auf das Herbstblatt gelegt werden (natürlich auf der richtigen Seite) und bleiben einfach von selbst haften. Wenn alles ausgefüllt ist, kann die Mama dann entsprechend der vorgezeichneten Linie das Herbstblatt noch vollständig ausschneiden, sodass vom Druckerpapier oder farbigem Tonpapier quasi nur eine "Umrandung" für das Transparentpapier übrig bleibt.
Ans Fenster geklebt leuchten die Farben des Transparentpapiers herrlich
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8. Deko-Pilze aus Walnussschalen
Dazu braucht ihr:
festen Karton
Äste
Walnussschalen
Wasserfarben + Fingermalfarben oder andere Farben
Heißklebepistole
evtl Wattestäbchen
Moos
Auch hier ist Vorbereitung alles. Ich habe aus festem Kartonpapier kleine Kreise als Boden ausgeschnitten. Darauf habe ich mit Heißkleber kurze Stückchen von Ästen aufgeklebt und auf diese wiederum dann Walnussschalen. So kann stabil gemalt werden. David die Walnussschalen mit roter Wasserfarbe angemalt.
Nach kurzem trocknen hat er noch weisse Punkte aus Fingermalfarbe mit einem Wattestäbchen aufgetupt. Natürlich könnte man dazu auch die Finger nehmen, aber mit dem Wattestäbchen werden die Punkte kleiner
Den Kartonboden kann man dann noch mit Moos bekleben. Das ergibt eine hübsche Herbst-Deko
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9. herbstliches Schüttelglas
Dazu braucht ihr:
Marmeladenglas
kleinen Ast
kleine Herbstblätter z.B. von einer Beerenpflanze
Heißklebepistole
Das ist für die Kinder nun keine großartige Bastelei, aber eine schöne Beschäftigung. Beim Herbstspaziergang kann man besonders kleine Blättchen sammeln, die am Besten auch schon schön bunt gefärbt sind. Außerdem braucht man noch ein kurzes Stückchen von einem Ast. Zu Hause muss die Mama diesen Ast nur schnell mit der Heißklebepistole in den Deckel des Marmeladenglas kleben. Das Glas wird bis zum Rand mit Wasser und den Herbstblättern gefüllt, zugeschraubt und fertig ist das Schüttelglas. Durch kräftiges schütteln fliegen die Blätter im Glas umher und es ist eine Freude dem zuzusehen und immer wieder erneut zu schütteln.
Im Wald und auch auf dem Herbst-Himbeerfeld haben wir in letzter Zeit viele kleine Löcher im Boden entdeckt.... Ich sagte David, dass es wahrscheinlich 🐁 Mauselöcher sind. Doch er kannte Mäuse noch gar nicht so richtig.
Leider ist es schwierig, echte Mäuse in der Natur zu beobachten. Ich habe zwar immer wieder mal am Feldrand eine Maus huschen sehen und auch im Wald bei den Brombeersträuchern hat sich eine versteckt, aber bis ich David sagen konnte, dass er mal dorthin schauen soll.... sind sie schon wieder versteckt gewesen. Deshalb habe ich David 🐁 Videos gezeigt. Von dieser Waldmaus mit Walnuss war er besonders begeistert. Er hat sich kaputt gelacht.
Aber auch dieses Video fand er toll! Es ist ein langer Film über das Leben der Haselmaus. Die Haselmaus ist eigentlich gar keine richtige Maus, sondern ein mausähnliches Nagetier so wie ein Siebenschläfer. Sie sieht aber ein bisschen aus wie ein Zwerghamster und baut ihr Nest in Sträuchern oder schläft in anderen meist oberirdischen Höhlen. Für David ist das (noch) alles das selbe. Diese kleinen Nagetiere heißen bei ihm alle "Maus". Aber im Video kommen auch noch viele andere Waldbewohner vor. David holte gleich alle Wald-Bücher aus dem Regal und schlug sofort jedes Tier nach, wenn er wieder eines davon im Film entdeckt hat. Natürlich können die Kinder nicht den gesamten Film anschauen. Nach ein paar Minuten ist auch wieder genug. Jedenfalls sehen sie in solchen Videos wie flink die Mäuse sich bewegen und dass sie auch ganz toll an Ästen herum klettern können.
Als wir wieder im Wald waren, haben wir etwas für die Mäuse zu fressen gesammelt. Das haben wir dann vor das nächste 🐁 Erdloch gelegt, damit die nächste Maus gleich was zu fressen hat, wenn sie heraus kommt. Als wir 1 Woche später wieder in den Wald gekommen sind.... waren die Nüsse aufgeknackt 😀
Wenn David nun irgendwo ein Loch im Boden sieht, ruft er gleich "oh, eine Maus!"
💗 Es ist herrlich mit Kindern die Natur zu entdecken 💗
Für zu Hause habe ich bei Kinderklacks ein tolles herbstliches 🐁Fingerspiel gefunden! Allerdings mag David Fingerspiele nicht so gerne, ich lasse stattdessen immer richtige Tierfiguren zum Text bewegen statt die Finger.
David mag dieses Spiel sehr gerne und macht selbst mit. Zum Wind pusten wir uns an. Wir lassen Dekoblätter herumsegeln und dann nimmt er die Maus und stupst sie gegen einen Igel und ruft laut "autsch". Den Igel legt er danach weg und die Maus unter das Dekotuch. Sie liegt nun in ihrer Höhle und macht Winterschlaf "Gute Nacht"
Buch auf unserem Jahreszeitentisch: "Wer wohnt in der Wiese" Ravensburger Verlag - siehe Buchtipps unten
Die ersten heruntergefallenen Walnüsse haben wir gleich genutzt und 🐁Mäuse daraus gebastelt. Das geht ganz einfach und schnell.
David schneidet nun gerne mit der Schere Bänder ab (das hat er in der Waldspielgruppe gelernt). Und so konnte er mir helfen eine Juteschnur in kleine Stücke für Schnurrhaare und Schwanz zu schneiden. Das ist für den Anfang viel leichter als Papier zu schneiden.
Diese müssen nur an die Walnusschale geklebt werden, dann werden Augen aufgemalt und kleine Ohren angeklebt - schon fertig
Lernen aus Bilderbüchern
🐁 Die verschiedensten Mäusearten findet ihr in folgenden Büchern für Kleinkinder (Stand 2020):
wunderschöne,
naturgetreue, schlichte Zeichnungen (nicht überladen) von Tieren auf großen freien Wiesen (nicht Garten). Mäuse, Füchse, Bienen, Hasen und Falken.
Dazu
gibt es auf jeder Seite 3 - 5 informative Sätze. Es sind 3 Feldmäuse auf der Wiese zu sehen, da sie in Gruppen zusammen leben. Wir lieben
alle 4 Bücher dieser Reihe "Wer wohnt ... ?" LEIDER werden diese Bücher
nicht mehr neu gedruckt. Ihr findet sie für 1-3 € pro Stück noch in den
Kleinanzeigen oder bei Gebrauchtbuchhändlern 💗
Dieses Buch ist von Steffen Walentowitz
gezeichnet. Wir finden all seine Illustrationen einfach wunderschön, auch "Wer wohnt in der Wiese" ist von ihm. Man findet in diesem Buch Eichhörnchen, Vögel, Katzen, Bienen, Hummeln, Wespen, Schnecken, Regenwürmer, Asseln, Ameisen, Eidechse, Heuschrecke, Igel, Spinnen, Fliege, Ohrenkneifer, Maulwurf, Marienkäfer und eine Doppelseite zu "Wer ist im Schuppen zu Hause? Waldmäuse haben im Schuppen Nüsse versteckt. Aber auch im Komposthaufen findet man Zwergmäuse, die nach Futter suchen.
In diesem Buch findet man Eichhörnchen, Hase, Fuchs, Wildschwein, Eule, Reh und die Waldmaus. Jedes Tier ist erstmal ganz groß und für
sich alleine dargestellt. Klappt man die Seite auf, sieht man weitere
schöne Zeichnungen zu diesem Tier z.B. in seiner liebsten Umgebung, was
es frisst, wie es schläft, wie die Jungen leben usw. Dazu gibt es
jeweils einen längeren Sachtext. Bei der Waldmaus sieht man vor allem, was sie so alles frisst und David zählt all das immer wieder gern auf. Zusätzlich wird erklärt, dass die Maus ihr Nest unter der Erde hat. David liebt dieses Buch 💗
Wie die Haselmaus klingt, kann man sich in diesem Buch neben Eichelhäher, Eichhörnchen, Fuchs, Hirsch und Wildschwein anhören. Man sieht die Haselmaus und ihr rundes Nest zwischen Haselnussstrauch, Brombeeren und Himbeeren.
Zeichnungen von Tieren in ihren Höhlen unter der Erde. Eine Waldmaus ist in ihrem Erdloch mit Haselnüssen, Bucheckern, Eicheln, Körnern und einer Kastanie abgebildet, die sie gesammelt hat. Zusätzlich
lernt man noch etwas über: Röhrenspinne, Regenwurm, Ameisen, Hummel, Schnecke, Maulwurf, Hase, Fuchs und Dachs. Zu jedem Tier gibt es einen
vierzeiligen Reim. Auf der letzten Seite finden die Kinder einen
Edelstein. Das Buch wurde ohne Giftstoffe produziert (c2c, greenprint)
Im gesamten Buch findet man auf den meisten Seiten die verschiedensten Mäusearten (Waldmaus, Spitzmaus, Haselmaus, Wühlmaus, Feldmaus, Zwergmaus, Wasserspitzmaus) in verschiedenen Situationen z.B. in ihren unterirdischen Gängen, mit ihren säugenden Babys, mit ihren gesammelten Vorräten usw. Ein sehr schönes Bilderbuch auch schon
für jüngere Kinder, allerdings sind die Seiten sehr überladen, was
schnell überfordern kann.