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Dienstag, 15. Dezember 2020

4 kreative Ideen zum malen, basteln und die Feinmotorik trainieren im Advent für Kleinkinder

1. Adventskranzkerzen verzieren
2. Fensterbild Handabdruck-Weihnachtsbaum
3. Weihnachtsbaum aus Farnabdruck (auch als selbstgemachte Weihnachtskarte oder Geschenkpapier geeignet!)
4. Salzteig Christbaumanhänger

1. Adventskranzkerzen verzieren

 

Dazu braucht ihr:
  • 4 Adventskranz Kerzen
  • weihnachtliche / winterliche Wachsmotive 

Wunderschöne selbstverzierte Kerzen im Adventskranz ... so bekommt diese Tradition beim Kleinkind gleich noch einen besonderen Stellenwert. Im Kerzenfachhandel oder im Internet kann man die verschiedensten Wachsmotive in den unterschiedlichsten Farben kaufen. Und diese haften auf den Kerzen OHNE Kleber! Einfacher gehts also kaum noch. Man muss die Motive einfach nur mit den Fingern auf die Kerze drücken.

 
Ich habe mich dieses Jahr für matt braune Hirsche entschieden, die ich selbst auf den Kerzen angebracht habe. David konnte dann rundherum noch viele weiss glitzernde Schneeflocken und Sterne andrücken
 
🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄

2. Fensterbild Handabdruck-Weihnachtsbaum

 

 
Dazu braucht ihr:
  • grüne + braune Fingerfarbe 
  • Wasserfarben
  • weisses Papier
  • Motivlocher oder Schere
  • Klebepunkte, doppelseitiges Klebeband oder Tesafilm

Zuerst wird die Hand des Kindes mit grüner Fingerfarbe bemalt und immer wieder in Reihen ans Fenster gedrückt, nach oben immer weniger werdend, sodass eine Tannenbaum-Silhoutte entsteht. Das macht richtig Spaß 😁 Die Mama kann dann noch einen braunen Baumstamm dazu malen.

 
Bis die Fingerfarbe getrocknet ist, dauert es leider immer ziemlich lange... in der Zwischenzeit hat David ein Blatt Papier mit bunten Wasserfarben bemalt. Ein weiteres Papier nur in gelb. Diese Blätter müssen dann auch erstmal trocknen.

Nach dem Trocknen habe ich aus dem bunten Papier lauter runde Kreise ausgeschnitten = Christbaumkugeln
Aus dem gelben Papier hat David mit Motivlochern Sterne ausgestanzt. Solche Sterne haben wir auch für die selbstgebastelten Weihnachtskarten benutzt. Falls kein Stanzer vorhanden ist, könnte die Mama die Sterne natürlich auch vorzeichnen und mit einer Schere ausschneiden. Alternativ könnte man auch fertige Dekosterne oder Sticker verwenden.
Ich habe die Kreise und Sterne dann mit Klebestreifen versehen, sodass David sie beliebig ans Fenster drücken konnte.

 
Daraus entstand dann wirklich eine wunderschöne stimmungsvolle Fensterdeko. Wenn die Sonne scheint, leuchtet alles noch herrlicher und die bunten Christbaumkugeln und Sterne kommen sehr gut zur Geltung!

🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄

3. Weihnachtsbaum aus Farnabdruck

 
 
Dazu braucht ihr:
  • 1 Farnblatt
  • Wasserfarben
  • Wattestäbchen
  • Dekosterne (Streudeko)
  • Kleber
  • Papier

Bei einem schönen Waldspaziergang haben wir Farnblätter am Wegrand gefunden und welche mit nach Hause genommen. Im Grunde reicht eines vollkommen aus! Dieses haben wir auf einem Stückchen Küchenrolle von beiden Seiten mit grüner Wasserfarbe bepinselt
 
 
Eine DIN A 4 Seite habe ich in der Mitte einmal vorgefaltet. Wir haben den bepinselten Farn dann auf die rechte Blattseite gelegt und die andere Hälfte darüber geklappt und angedrückt, so wie bei einem Klatschbild. Man bekommt dann gleich 2 Baumabdrücke und macht sich dabei die Hände nicht schmutzig.
 

 
David hat die Seite danach wieder aufgeklappt und das Farnblatt entfernt

 
Und tadaaaaaa. Schon hatten wir 2 wunderschöne Tannenbäume!

Die beiden Bäume habe ich dann auseinander geschnitten und David hat mit Wattestäbchen kleine bunte Punkte auf die Tannen getupft.

Zum Schluss haben wir noch funkelnde Dekosterne aufgeklebt.
 
Dieses Motiv eignet sich auch super als selbstgemachte Weihnachtskarte oder als selbstgemachtes Geschenkpapier!!!! David konnte nämlich gar nicht genug vom Farndruck bekommen....
 
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4. Salzteig Christbaumanhänger

 
selbstgemachter Weihnachtsstern + Christbaumkugel mit Handbabdruck vom Weihnachten 2 Jahre zuvor

Dazu braucht ihr:
  • 1 Cup Mehl (wir haben seit letztem Jahr nur für Salzteig eine Billigtüte Weizenauszugsmehl zu Hause)
  • 1/2 Cup Wasser
  • 1/2 Cup Salz (wir haben seit letztem Jahr nur für Salzteig eine Billigpackung Jodsalz zu Hause)
  • weihnachtliche Keksausstecher
  • Schaschlikstäbchen oder anderes Stäbchen (z.B. dünner Pinsel)
  • Wasserfarben und Pinsel
  • evtl losen Glitter und Kleber
  • Bändel zum aufhängen
Kleinkinder, die bereits beim Plätzchen backen helfen können, können genau so auch bereits Salzteig Christbaumanhänger machen. Denn es ist exakt das selbe, nur dass anschließend keine Plätzchen gegessen werden. Mehl, Salz und Wasser werden einfach zu einem Teig geknetet und auf bemehlter Arbeitsplatte mit einem Nudelholz ausgerollt. Dann kann das Ausstechen auch schon losgehen. Sollte der Teig zu weich sein, einfach noch Mehl zugeben, sollte der Teig zu trocken sein, einfach noch Wasser zugeben.
 
Die ausgestochenen Plätzchen werden auf ein Backblech oder Backmatte gelegt. Die Löcher für die Aufhänger darf man auf keinen Fall vergessen. Diese habe ich mit einem Schaschlikstab hinein gemacht.

Dann werden sie im Backofen, im Dörrgerät oder an der Luft getrocknet. Ich habe mich für schonendes trocknen bei 50° entschieden, denn bei höheren Temperaturen gehen die Plätzchen auf und bekommen Risse. Bis sie vollständig hart und getrocknet sind, dauert es ein paar Stunden! Kommt drauf an, wie dick der Teig ist. Das Lufttrocknen dauert natürlich entsprechend sehr viel länger.
Nach dem trocknen gehts ans verzieren. Mit Pinsel und Wasserfarbe können die Anhänger bemalt werden
 
Anschließend habe ich die Sterne noch mit Glitterkleber versehen und David hat Glitter drauf gestreut. Damit werden kleine Risse oder Fingerabdrücke gut kaschiert. Danach aber kräftig Hände waschen, damit nichts davon zufällig im Mund landet.



Sonntag, 13. Dezember 2020

Weihnachtskarten basteln mit Kleinkind - low budget Schüttelkarte

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen! Davids Feinmotorik hat sich in diesem Jahr sehr schön weiter entwickelt! Letztes Jahr war es gerade möglich, dass er kleine Papierschnipsel für die Weihnachtskarten auf ein Klebeband drückt. Mehr nicht... Aber jetzt liebt er es zu malen, er liebt es mit einer Schere kleine Schnipsel zu schneiden und er liebt es Motivlocher zu benutzen! So haben wir einfach alles miteinander vereint und diese tollen Schüttelkarten gebastelt.


Man braucht dazu:
  • weißes Druckerpapier
  • Wasserfarben (oder andere Farben)
  • Pinsel
  • Schere
  • Kleber
  • Klarsichtfolie (durchsichtige Geschenkfolie)
  • Transparentpapier oder andere bunte Papierreste
  • losen Glitter
  • evtl Motivlocher oder Streudeko
  • also wahrscheinlich alles, was man eigentlich sowieso immer zu Hause hat bzw wenn nicht, dann super günstig!


1. malen
Ich gab David einfach ein weißes Blatt Papier und habe ihn kreativ sein lassen. Er malte mit 2 verschiedenen blauen Wasserfarben schöne Bilder.

Nach dem Trocknen habe ich die DIN A 4 Seiten halbiert und zu kleinen Karten gefaltet (Vorderseite und Rückseite der Karte sind somit bemalt). Anschließend habe ich auf die Frontseiten mit einer vorbereiteten Schablone einen Stern aufgezeichnet, diesen ausgeschnitten und ein Stückchen Klarsichtfolie hinter das "Loch" geklebt. 

 
2. schneiden
Vom Laternenbasteln letztes Jahr hatte ich noch Transparentpapier übrig (die Kosten dafür waren 0,89 €), aus dem wir auch schon die letzten Weihnachtskarten, Weihnachts-Fensterdeko und Herbstdeko gebastelt haben. Ich bereitete daraus schmale Streifen für David vor. So war er das schneiden mit seiner 1. Montessori Übung bereits gewöhnt. Er schnitt die Streifen in kleine Schnipsel.

Alternativ könnte man das Papier auch einfach reißen. Und statt Transparentpapier könnte man natürlich auch irgendwelche anderen bunten Papierreste verwenden. Falls gar nichts buntes zu finden wäre, würde ich einfach weißes Papier mit Wasserfarben bunt anmalen.
Diese Schnipsel legte ich von der Innenseite her auf die Klarsichtfolie. Zusätzlich gab ich noch Glitterpulver dazu, welches ich bei meinen alten Bastelsachen gefunden habe (Kosten pro Döschen etwa 0,50 - 1 €). Außerdem ein paar kleine Deko-Sterne in gold, die ich ebenfalls zufällig gefunden hatte (Kosten etwa 1-2 €) . Alternativ könnte man mit Lochern / Stanzern (falls vorhanden) auch selbst kleine Motive wie Sterne, Punkte oder sonstiges ausstanzen oder die Streuteile einfach weglassen und es nur bei den Schnipseln belassen.
 
Ich bestrich dann die gesamte Innenseite, bis auf das Sternenloch (Klarsichtfolie), mit Kleber und drückte ein weiteres weißes Blatt Papier an. Im Grunde ist die Karte somit schon fertig. Wenn alles schön getrocknet ist, kann man die Karte hin und herschütteln und die Dekoteile bewegen sie sich frei im Stern herum und funkeln schön. 

3. stanzen / lochen
Da David es so sehr liebt zu stanzen, haben wir noch ein paar zusätzliche Sterne gemacht. Motivstanzer mit allen möglichen Motiven habe ich nämlich immer zu Hause. Zuerst hat David ein Blatt Papier komplett gelb angemalt und nach dem trocknen Sterne ausgestanzt.

Ich habe sie ihm mit Kleber eingestrichen und dann hat er sie aufgeklebt.

Zum Schluss habe ich die Karten von innen natürlich noch beschriftet und ein Foto von David eingeklebt. Was für ein schöner Weihnachtsgruß an Oma, Opa und sonstige Verwandte. Jede Karte ein Unikat!


Samstag, 21. Dezember 2019

allererstes Weihnachtsbasteln für Kleinkinder

Super einfaches erstes Kleben mit Hilfe einer klaren Kleberolle


Ich habe weihnachtliche Motive als Umrisse ausgeschnitten (normales Druckerpapier, geht natürlich auch aus farbigem Kartonpapier) und auf ein Stück klare Kleberolle geklebt.

Aus Transparentpapier werden dann kleine Schnipsel gerissen und mit viel Fingerspitzengefühl (ja das ist wirklich eine super Übung für die Feinmotorik!) auf das Motiv gedrückt. Es ist sehr faszinierend, dass es dort kleben bleibt 😀


So entsteht dann ganz einfach z.B. eine schöne weihnachtliche Fensterdeko

Ich war so begeistert darüber, wie gut das geklappt hat, dass ich die Motive dazu verwendet habe, sie in selbstgebastelte Weihnachtskarten einzuarbeiten. Man könnte dazu vielleicht auch in Fetzen gerissenes Glanzpapier verwenden. Da sind der Fantasie ja keine Grenzen gesetzt.

 Die Karten habe ich dann an die Weihnachtsgeschenke gehängt.