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Samstag, 7. November 2020

9 kreative Ideen zum basteln, malen und die Feinmotorik trainieren für Kleinkinder im Herbst

1. Fensterdeko Aquarell-Herbstblätter
2. Herbstbaum tupfen (mit Wattestäbchen)
3. selbstgemachtes Fädelspiel für die Feinmotorik
4. Halloween Apfeldruck
5. Fensterdeko Baum (aus echten gepressten Blättern)
6. Herbstbaum mit ausgestanzten Blättern
7. Fensterdeko mit Transparentpapier (Herbstblätter)
8. Deko-Pilze aus Walnussschalen
9. herbstliches Schüttelglas


 1. Fensterdeko Aquarell-Herbstblätter


Dazu braucht ihr:
  • weisse Kaffeefilter (oder auch weisses Küchenpapier)
  • Wasserfarben
  • Wasser
  • Pinsel

Ja, wir haben tatsächlich (noch) Kaffeefilter im Haus. Und zwar weisse. Daraus habe ich Herbstblätter ausgeschnitten und Wasserfarben bereit gestellt. Kaffeefilter saugen Wasser sofort auf. Und wenn man mehrere Farben nebeneinander setzt, fliesen sie ineinander und es entsteht ein wunderschöner Effekt. Dazu muss der Pinsel recht nass sein. Es wird je 1 Klecks Farbe auf alle Blätter gegeben. Dann kommt die nächste Farbe dran. So lange bis die Blätter voller Farbe sind. Das können die Kleinkinder wunderbar selbst machen und sich künstlerisch so richtig austoben. Es macht auch nichts, wenn die Farben übereinander landen. Es sieht alles toll aus!


Anschließend müssen die Blätter trocknen. Und dann können sie mit Tesafilm an die Fensterscheibe geklebt werden. Ein herrlich stimmungsvoller Anblick, besonders wenn die Sonne ins Fenster scheint. David hat es großen Spaß gemacht und war ganz begeistert von den Blättern!


 
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2. Herbstbaum tupfen

Dazu braucht ihr:
  • Papier mit Baumstammzeichnung oder Grafik
  • Wasserfarben
  • Wasser
  • Wattestäbchen (es gehen aber auch die Finger, Korken für größere Punkte o.ä.)

Ich habe ganz einfach und schnell eine Baumstammgrafik ausgedruckt. Man kann es natürlich auch selbst zeichnen. Dann werden die Wasserfarben befeuchtet und Wattestäbchen hinein getaucht. Diese tupft man dann aufs Papier und schon entsteht ein bunter Herbstbaum, an dem das Kind sich wieder frei ausleben kann. David hat es so viel Spaß gemacht, dass er abends nochmal unbedingt mit Wasserfarben tupfen wollte.


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3. selbstgemachtes Fädelspiel für die Feinmotorik 

Dazu braucht ihr:
  • dicken, festen Karton
  • Akkuschrauber, Kastanienbohrer o.ä.
  • 1 Bändel zum schnüren z.B. Schuhbändel
David kann nun dicke Perlen auffädeln und seine Freude am fädeln wollte ich mit einem neuen Fädelspiel befriedigen. Aus einem sehr festen Karton habe ich einfach ein Herbstblatt ausgeschnitten und dann mit dem Akkuschrauber Löcher hinein gebohrt. Das geht sicherlich auch mit einem Kastanienbohrer oder vielleicht auch mit einer sehr spitzen Schere. Dann braucht man nur noch einen geeigneten Bändel (mit verstärkten Enden) und schon kann der Fädelspaß beginnen.
 

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4. Halloween Apfeldruck 


Dazu braucht ihr:
  • Papier
  • Wasserfarbe oder andere orange Farbe
  • Pinsel
  • schwarzen Stift
  • Nadel und Faden
Wir hatten leider noch ein paar schrumpelige Äpfel übrig, die 6-8 Wochen vorher vom Baum gefallen sind. Davon nahm ich einen, da ich es sonst eigentlich viel zu Schade finde, ein Lebensmittel NICHT zu essen (die andere Hälfte haben wir dennoch gegessen). David hat die Apfelhälfte dann mit oranger Farbe angemalt. Dabei habe ich ihm auch etwas geholfen.
 
 
Dann drückte er den Apfel ganz selbstständig aufs Papier und hob ihn wieder an. Diese orangenen Flecken haben wir trocknen lassen.
 
 
Danach habe ich sie ausgeschnitten. David wollte auch schneiden, aber er kann natürlich noch nicht an einer Linie entlang schneiden. Das macht ja nichts, dennoch hat er schön geübt. Anschließend habe ich schnell mit einem schwarzen Stift ein Halloween-Gesicht aufgemalt. Zum Schluss habe ich mit einer Nadel einen dünnen Faden eingezogen, einen Knoten gemacht und die Kürbisse an Zweige gehängt. Was für eine schöne Deko. Sie drehen sich bei jedem Windhauch.


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5. Fensterdeko Baum 

 
Dazu braucht ihr:
  • Blätter aus der Natur
  • Küchenrolle
  • Bücher
  • Tesafilm
  • Fingerfarbe oder Fensterfarbe in braun
Während einem Herbstspaziergang mit Davids Spielfreundin haben wir schöne Blätter gesammelt. Diese habe ich zu Hause sofort zwischen Küchenpapier in Bücher gelegt, beschwert und somit gepresst und trocknen lassen. Das dauert ein paar Tage bis Wochen (damit es schneller geht, habe ich die Bücher in ein Dörrgerät gelegt). Als die Blätter dann getrocknet waren, haben wir mit Fingerfarbe einen Baumstamm ans Fenster gemalt.
 
 
Die Farbe muss dann auch wieder erstmal einige Zeit trocknen. Also nichts für Ungeduldige 😉 Aber dann kanns losgehen und die schönen Herbstblätter können mit Tesafilm ans Fenster geklebt werden.
 

Unten auf den Boden habe ich noch Davids Blätterigel geklebt (denn inzwischen war ein neues Thema aktuell und wir haben umdekoriert), der nun Winterschlaf hält
 
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6. Herbstbaum mit ausgestanzten Blättern 

 
 
Dazu braucht ihr:
  • 1 weißes Blatt Papier
  • 1 Blatt Papier mit Baumstammzeichnung oder Grafik
  • Wasserfarben
  • Wasser
  • Stanzer in Blätterform
  • Kleber
Zuerst hat David ein weißes Blatt Papier nach Lust und Laune in Herbstfarben bemalt.
 

Nach kurzem antrocknen haben wir aus diesem Papier dann Blätter ausgestanzt. Anstatt ein Papier selbst zu bemalen, könnte man natürlich auch bereits farbiges Papier verwenden. Aber David liebt es zu malen!
Kleinen Kindern macht es Spaß auf die Stanzer zu drücken und am Ende kommt ein fertiges Blatt heraus. Faszinierend!
 

Zum Schluss habe ich David ein Papier mit einem kahlen Baumstamm gegeben, auf das er nun die Blätter kleben konnte. Ich habe dazu die einzelnen Blätter mit Klebestift eingestrichen und sie ihm gegeben, damit er sie aufkleben kann.
 

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7.  Fensterdeko mit Transparentpapier


Dazu braucht ihr:
  • normales Papier oder auch farbiges Kartonpapier
  • Stift
  • Schere
  • durchsichtiges Klebeband oder selbstklebende Klarsichtfolie
  • Transparentpapier
Bei dieser Technik habe ich mich an Altbewährtes gehalten. Denn damit haben wir schon Sterne und Tannenbäume gemacht. Aber David ist inzwischen ein paar Monate älter geworden und hat das schneiden für sich entdeckt. Das war also eine ideale Bastelei für ihn. Denn man braucht kleine Fetzen vom Transparentpapier. Einfach nur Fetzen, nichts akurates. Mal kleiner und mal größer, ganz egal. Er schnitt das Transparentpapier also in kleine Stückchen und das was mit 1 Schnitt noch nicht durch war, riss er einfach in Zwei. Die Kinder, die noch nicht schneiden können, können natürlich alles mit den Händen in Fetzen reißen.
 

Ja und dann wäre es gut, wenn die Mama schonmal vorgearbeitet hat. Denn nun werden Herbstblätter aus durchsichtigem Klebeband benötigt. Dazu werden Herbstblätter auf Papier vorgezeichnet. Mir reicht da einfach Druckerpapier, aber noch schöner wird es mit farbigem Kartonpapier. Anschließend schneidet man INNEN mit 2-3 mm Abstand der Linie entlang, sodass man das Innenleben des Blattes heraustrennen kann und man ein "Loch" hat. Dieses Loch wird nun mit durchsichtigem Klebeband wieder geschlossen. 
 
 
Und dann kann der Klebespaß auch schon beginnen. Die Transparentpapierfetzen müssen einfach nur auf das Herbstblatt gelegt werden (natürlich auf der richtigen Seite) und bleiben einfach von selbst haften. Wenn alles ausgefüllt ist, kann die Mama dann entsprechend der vorgezeichneten Linie das Herbstblatt noch vollständig ausschneiden, sodass vom Druckerpapier oder farbigem Tonpapier quasi nur eine "Umrandung" für das Transparentpapier übrig bleibt.
Ans Fenster geklebt leuchten die Farben des Transparentpapiers herrlich
 
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8.  Deko-Pilze aus Walnussschalen


Dazu braucht ihr:
  • festen Karton
  • Äste
  • Walnussschalen
  • Wasserfarben + Fingermalfarben oder andere Farben
  • Heißklebepistole
  • evtl Wattestäbchen 
  • Moos
Auch hier ist Vorbereitung alles. Ich habe aus festem Kartonpapier kleine Kreise als Boden ausgeschnitten. Darauf habe ich mit Heißkleber kurze Stückchen von Ästen aufgeklebt und auf diese wiederum dann Walnussschalen. So kann stabil gemalt werden. David die Walnussschalen mit roter Wasserfarbe angemalt.
 

Nach kurzem trocknen hat er noch weisse Punkte aus Fingermalfarbe mit einem Wattestäbchen aufgetupt. Natürlich könnte man dazu auch die Finger nehmen, aber mit dem Wattestäbchen werden die Punkte kleiner
 
 
Den Kartonboden kann man dann noch mit Moos bekleben. Das ergibt eine hübsche Herbst-Deko
 
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9.  herbstliches Schüttelglas


Dazu braucht ihr:
  • Marmeladenglas
  • kleinen Ast
  • kleine Herbstblätter z.B. von einer Beerenpflanze
  • Heißklebepistole
Das ist für die Kinder nun keine großartige Bastelei, aber eine schöne Beschäftigung. Beim Herbstspaziergang kann man besonders kleine Blättchen sammeln, die am Besten auch schon schön bunt gefärbt sind. Außerdem braucht man noch ein kurzes Stückchen von einem Ast. Zu Hause muss die Mama diesen Ast nur schnell mit der Heißklebepistole in den Deckel des Marmeladenglas kleben. Das Glas wird bis zum Rand mit Wasser und den Herbstblättern gefüllt, zugeschraubt und fertig ist das Schüttelglas. Durch kräftiges schütteln fliegen die Blätter im Glas umher und es ist eine Freude dem zuzusehen und immer wieder erneut zu schütteln.
 


Montag, 26. Oktober 2020

erstes Igel kennen lernen (Kleinkind)

Der Herbst ist pefekt zum Igel kennen lernen. Denn egal in welchem Kleinkindbuch... zum Thema Igel kommt meistens der Herbst ins Gespräch, da er sich im Herbst einen Winterspeck anfrisst und dann ab November Winterschlaf hält.

"Hör mal rein, wer kann das sein? In der Natur" (ArsEdition) siehe Buchtipps unten

Anfang Oktober kamen wir nach einem Verwandtenbesuch erst um 21 Uhr zurück nach Hause. Es war also schon lange dunkel. Und wen konnten wir dann in unserem Garten sehen? Einen Igel, der Katzenfutter fraß! Bei uns auf dem Land gibt es nämlich viele streunende Katzen, die gefüttert werden. Und Igel fressen auch gerne Katzenfutter. Aber als er uns gesehen hat, hat er sich schnell unter dem Efeu versteckt.

Als es dann mal wieder schöne warme 18° hatte und die Sonne das heruntergefallene Laub getrocknet hat, haben wir dem Igel daraus im Garten einen Unterschlupf gebaut.

Zuerst haben wir das Laub vom Apfelbaum und Walnussbaum zusammen gerecht. David hilft immer sehr gerne mit (es gibt kleine Kinder-Laubbesen zu kaufen, die genau so wie normale Besen ab einem Alter von 2 Jahren genutzt werden können)


Dann hat er es mit einer Kinder-Schubkarre an den dafür vorgesehenen Platz gefahren (hinter unsere Zitronenmelissepflanzen).

Gemäß den Empfehlungen haben wir den Blätterhaufen noch mit Ästen beschwert, mit einer Plastikfolie abgedeckt und zum Schluss nochmal alles zugedeckt.

Außerdem haben wir eine Schale mit Wasser aufgestellt.
Insgesamt haben wir 3 Winterunterkünfte gebaut 😁 Das ist noch eines in einem Tontopf:

Übrigens: nicht nur Igel brauchen das Laub für den Winter. Auch Käfer wie z.B. Marienkäfer, Asseln, Spinnen, Florfliegen, Raupen, Hummeln, Kröten, Ringelnattern, Siebenschläfer, Wildhamster und die Haselmaus (wir haben einen Haselnussbaum im Garten und meine Schwiegermutter hat dort im Sommer eine Haselmaus gesichtet) verkriechen sich dort im Winter. Man sollte das Laub also niemals entsorgen, sondern immer im Garten belassen (dort wo es eben nicht stört, z.B. unter den Sträuchern und Hecken).
 
Damit David auch wirklich versteht, wozu wir die Laubhaufen gemacht haben, habe ich ihm Ausmalbilder von den Tieren gegeben, die er dann angemalt und benannt hat. Ich habe sie danach ausgeschnitten und wir haben sie auf ein Papier-Haus geklebt und einlaminiert.

Er kann nun gar nicht genug davon bekommen, die Blätterhaufen täglich immer noch größer zu machen 
💗 Es ist herrlich mit Kindern die Natur zu entdecken 💗
 
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David mag sehr gerne Massagegeschichten! Bei Mawi-Spiele habe ich eine zum Thema Igel gefunden. Dazu habe ich einen Igelball benutzt, wie passend 😁 David findet es total lustig, weil es ihn ein wenig kitzelt.


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Bei einem Herbstspaziergang am See haben wir schöne spitze Blätter gesammelt. Die hat David dann anschließend auf einen Papp-Igel geklebt, den ich ihm vorbereitet habe.
 
 
Er hatte sehr viel Spaß dabei und hat die Blätter erstaunlicherweise sogar sehr ordentlich aufgeklebt. Dazu habe ich ihm die Blätter mit einem Klebestift eingestrichen und er hat sie dann aufgesetzt.
 
 
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David hat immer noch kein Interesse an Fingerspielen, aber er liebt weiterhin das herbstliche Spiel von letztem Monat mit dem Igel und unseren selbstgebastelten Mäusen

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Absolut perfekt in diese Jahreszeit passen Obstigel! Nicht nur, dass es Igel sind.... sie werden auch noch aus Herbstfrüchten gezaubert. Die Körper bestehen aus Birnenhälften und auf die Zahnstocher wurden Trauben gepiekst.


Lernen aus Bilderbüchern

Igel findet ihr in folgenden Büchern für Kleinkinder (Stand 2020):
unbezahlte Werbung

ab 12-18 Monaten:
wunderschöne, naturgetreue, schlichte Zeichnungen (nicht überladen) von Tieren im Garten. Jedes Bild zeigt einen kleinen Ausschnitt aus einem Garten mit Dingen, die die Kinder kennen, wie z.B. Schaufel, Sandspielzeug usw. und dazu dann Vögel, Maulwurf, Katzen, Schnecken und Igel. Auf jeder Seite gibt es 3 - 5 informative Sätze zu jedem Tier. Man sieht eine Igelmutter mit 3 Jungen in der Wiese am Gartenteich (Sommer)
Wir lieben alle 4 Bücher dieser Reihe "Wer wohnt ... ?" LEIDER werden diese Bücher nicht mehr neu gedruckt. Ihr findet sie für 1-3 € pro Stück noch in den Kleinanzeigen oder bei Gebrauchtbuchhändlern. 💗
 
nachträgliches UPDATE:
mit Uhu, Glühwürmchen, Schönbär, Dachs, Igel, Schnecke, Laubfrosch, Katze und Nachtigall
mit Kranich, Zaunkönig, Schaf, Libelle, Fledermaus, Igel, Sumpfschildkröte, Schwan und Hermelin
Im nachfolgenden Winter hat der Kosmos Verlag nochmal 2 Bücher veröffentlicht, die beide Igel beinhalten. Sie werden ab 2 Jahren empfohlen.... wir besitzen jedoch schon 2 andere Bücher aus dieser Reihe und ich finde sie sind schon wesentlich früher geeignet. Jede Doppelseite beinhaltet immer nur einen 4-zeiligen Reim, also genau das was 1-Jährige lieben. Die Zeichnungen sind auch sehr schlicht gehalten.
 
💗 arsEdition (2016): Hör mal rein wer kann das sein - in der Natur
Soundbücher sind immer toll, um Tiere kennen zu lernen, die Geräusche von sich geben. Ich mag die gesamte Buchreihe sehr gerne, da es Fotoabbildungen sind, die die Tiere in verschiedenen Situationen zeigen, jeweils erwachsene Tiere sowie Tierkinder. Nur bei den Insekten sind anstatt Tierkinder + Eltern immer verschiedene Insektenarten auf 1 Seite abgebildet (in diesem Band ist es Libelle, Marienkäfer, Hummel, Schmetterling und eine Heuschrecke). Das Besondere ist, dass man die Tiere auch fühlen kann! Je nach Tier ist das mal ein kuscheliges weiches Fell oder aber auch nur eine rauhe glitzernde Folie bei der Libelle. Bei berühren dieses Fühlbereichs ertönt dann die Stimme des Tieres. Es spricht also gleich 3 Sinne an. Sehen - fühlen - höhren. David liebt diese Bücher! "In der Natur" findet man neben den Insekten noch Enten, Frösche, Rotkehlchen und Igel. Das Geräusch der Igel ist natürlich sowohl in der Natur, als auch im Buch etwas komisch, aber so höhren sie sich nunmal an 💗
 
Dieses Buch ist von Steffen Walentowitz gezeichnet. Wir finden all seine Illustrationen einfach wunderschön, auch "Wer wohnt im Garten?" ist von ihm. Man findet in diesem Buch Eichhörnchen, Vögel, Katzen, Bienen, Hummeln, Wespen, Schnecken, Regenwürmer, Asseln, Ameisen, Eidechse, Heuschrecke, Spinnen, Fliege, Ohrenkneifer, Maulwurf, Marienkäfer, Mäuse und die Seite "Was macht der Igel im Garten?" Man sieht eine Igelmama mit ihren Kindern im Herbstlaub und wie sich der Igel bei Gefahr zu einer Kugel zusammen rollt (Klappe). Es wird erklärt, dass sich die Igel im Herbst einen Winterspeck anfressen.

Thomas Müller, Gerstenberg Verlag (2019): Tiere im Garten
David liebt bereits das Buch "Tiere im Wald" und bekam zum Geburtstag nun auch noch die "Tiere im Garten". In diesen Büchern ist jedes Tier erstmal ganz groß und für sich alleine dargestellt. Klappt man die Seite auf, sieht man weitere schöne Zeichnungen zu diesem Tier z.B. in seiner liebsten Umgebung, was es frisst, wie es schläft, wie die Jungen leben usw. Dazu gibt es jeweils einen längeren Sachtext. Im Garten findet man Rotkehlchen, Schnecken, Frösche im Gartenteich, Siebenschläfer, Schmetterlinge, Wespen und Igel. Man sieht, was Igel fressen und wie sie sich zu einer Kugel zusammen rollen. Natürlich wird auch der Winterschlaf erwähnt.
  
Das ist wirklich ein schönes Buch, um das Leben der Igel ganz genau kennen zu lernen. Leider wird es nicht mehr verkauft, und man kann es nur noch gebraucht finden.
Die Igelmama hat 4 Junge bekommen, die sie im Garten unter der Hecke stillt (Aufklappseite). Die Igel fressen ansonsten Regenwürmer, Asseln, Schnecken und Käfer (Klappe). Es wird gezeigt wie sich der Igel vor einem Fuchs zusammen rollt und dass ein Auto bremsen muss, damit die Igel sicher über die Straße kommen (Schieber). Natürlich wird dann auch der Herbst mit seinen vielen bunten Blättern ein Thema und die Igel suchen sich ein Versteck für den Winterschlaf (Pop up)
 
ab 3 Jahren: 
Auf der Seite "der Obstgarten" sieht man Igel, die sich unter einem zusammengerechten Blätterhaufen verstecken. Und auf den Seiten "der Winterwald", "im Winter" (Feld und Wiese) und "die Hecke im Winter" sieht man Igel in ihren Blätterhaufen/Ästehaufen unter der Schneedecke schlafen. Natürlich findet man die Igel im gesamten Buch auch auf vielen anderen Seiten in allen möglichen Situationen z.B. beim Würmer fressen, mit ihren Jungen usw. Ein sehr schönes Bilderbuch auch schon für jüngere Kinder, allerdings sind die Seiten sehr überladen, was schnell überfordern kann.