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Mittwoch, 18. November 2020

Die gesündeste und leckerste Pizza der Welt - glutenfrei, vegan, hefefrei, AW konform (mit Thermomix-Angaben)


Heute möchte ich euch wieder ein fantastisches Rezept zeigen. Ich habe es bei Kalee gefunden. Sie lebt in Amerika, hat einen kleinen Sohn und war 15 Jahre lang krank. Nun heilt sie mit Anthony Williams Informationen und hat dabei diesen tollen Pizzateig kreiert!

 
 
deutsche Übersetzung:
"Pizza - clean und superleicht 🍕🍕🍕🍕

Wie versprochen, hier ist meine bisher größte Erfindung!!!

Inhaltsstoffe:
🥔 Kartoffeln
🥔 Glutenfreies Mehl (ich mag Maniok- oder Hafermehl)
🥔 Pergamentpapier

🍕 Ofen auf 220 Grad vorheizen
🍕 4-5 goldene Kartoffeln oder 2-3 rostrote Kartoffeln (ergibt 1 Pizza) dämpfen, bis sie weich sind
🍕 Mischen Sie mit einem Handrührgerät oder Ihren Händen die gedünsteten Kartoffeln und fügen Sie nach und nach Mehl (glutenfrei - ich mag Maniok) und Gewürze (ich mag Basilikum, Oregano, Zwiebel- und Knoblauchpulver) zu einer Teigkonsistenz hinzu und fügen Sie nach Bedarf mehr Mehl hinzu
🍕 Zu einem handflächengroßen Ball rollen, auf Pergamentpapier legen und mit den Händen flachdrücken
🍕 15 Minuten backen
🍕 umdrehen
🍕 weitere 10 Minuten backen
🍕 aus dem Ofen nehmen und mit Marinara, Käse (Miyoko's Mozzarella ist ein sauberer Käse auf Pflanzenbasis, Gemüse, gehackte Knoblauchkräuter usw.) belegen
🍕 zurück in den Ofen auf ein Rost legen (kein Backblech) und 10-15 Minuten backen (bis der Käse geschmolzen ist - bei Bedarf ein paar Minuten grillen)

Schneiden und genießen!!!
Sie können mir später danken"
 

Ich hatte mich schon öfter mal an der Kartoffelpizza versucht, die in der deutschen Facebookgruppe recht bekannt ist. Aber ich kam damit nicht klar. Ich fand weder die Zubereitung gut, noch hat sie uns sonderlich geschmeckt. Also habe ich es irgendwann aufgegeben und dann keine Pizza mehr gemacht. Solange bis ich Kalees Rezept entdeckt habe. Aber ich hatte kein Maniokmehl. Ich habe schon soooo viel von Maniokmehl gelesen und Rezepte gefunden, aber nirgends habe ich Maniokmehl bekommen. Nicht mal im großen Biosupermarkt. Und da ist mir wirklich lange Zeit etwas entgangen! Denn Maniokmehl ist fettfrei, ganz im Gegensatz zu Kichererbsenmehl, das ich oft verwendet habe. Irgendwann habe ich also endlich 1 Tüte davon bestellt und habe die Pizza damit ausprobiert. Und es war gigantisch!!!!! Ein Traum! Super einfache Verarbeitung und der Geschmack haute uns alle um! Ich liebe es, mein Mann war überwältigt vor Begeisterung und David hat gar nicht mehr aufgehört zu essen! Oh mein Gott! Ein veganer glutenfreier und hefefreier Pizzatraum ist wahr geworden, nachdem wir so lange auf Pizza verzichtet hatten. Meinem Mann kamen gleich lauter Ideen, was man aus dem Teig noch so alles zaubern könnte.
Ich möchte euch nun erzählen, wie genau ich unsere Gemüse-Pizzen nun immer zubereite.

Dauer: ca 105 Minuten
Arbeitszeit: ca 60 Minuten
 
🍕🍕 Für 2 Pizzen nehme ich:
  • 750 g geschälte klein geschnittene Kartoffeln und dämpfe sie (25 min / Varoma / St 1); nach ca 30 Minuten auskühlen lassen, fülle ich sie in meinen Thermomix und gebe
  • 300 g Maniokmehl (= ca 2 Cups)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Knoblauchpulver 
  • und 2 TL Zwiebelpulver hinzu.
Ich wähle die Teigknetstufe und lasse es 3 min durchkneten.
Anschließend hat der Teig eine super tolle Konsistenz. Man kann ihn mit der Hand schön zu 2 Kugeln formen. Diese Kugeln drücke ich auf Backpapier mit den Händen flach und auseinander bis 2 schöne runde Pizzen entstanden sind.
Ich gebe beide Bleche bei 220 ° Ober-Unterhitze in den Backofen (erstmal für 15 min)

🍅🍅 In der Zwischenzeit mache ich die Pizzasauce.
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
im Thermomix zerkleinern (5 sek / St. 5) und mit 1 EL Wasser "anbraten" (3 min / Varoma / Stufe 1,5)
  • 350 ml passierte Tomaten
  • 100 ml Wildheidelbeersaft (ich nehme immer den Saft von aufgetauten Wildheidelbeeren)
  • 1 TL italienische Pizzakräuter
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Knoblauchpulver
zugeben und alles auf höchster Stufe mixen. Anschließend gieße ich die Sauce in einen Topf und lasse sie dort köcheln und einreduzieren, bis die Pizzen fertig vorgebacken sind. 
In der Zwischenzeit werden sie ja gewendet und für weitere 10 min gebacken.
 
🍆🍆 In diesen 10 Minuten kümmere ich mich um das Gemüse, das bei uns immer auf eine Pizza kommt. 
 
  • 1/4 Brokkoli
  • 1 Zucchini
  • 1 Paprika
  • 200 g Champignons
Ich schneide alles klein und lasse es in der Pfanne kurz anbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

🍕🍕 So, nun sind die Pizzen fast fertig und ich nehme sie aus dem Ofen. Ich lege sie auf den Rost und gebe die Pizzasauce drauf und verteile das Gemüse. Dann wandern die Pizzen wieder zurück in den Backofen (für ca 10 - 15 min). In dieser Zeit bereite ich den "Käse" vor. Ich kaufe niemals veganen Käse, da ich in der Regel mit den Inhaltsstoffen nicht einverstanden bin. Ich mache selbst eine Art Käsesauce, die absolut clean ist und super schnell und einfach gemacht. Außerdem habe ich die 3 Inhaltsstoffe immer zu Hause. Das Originalrezept dazu habe ich von ElaVegan. Allerdings gebe ich keine bakterienfütternden Hefeflocken hinzu. Uns schmeckt es ohne alles auch hervorragend. Das heißt, ich nehme nur:
  • 180 ml Kokosmilch
  • 1 geh. EL Tapiokastärke
  • 1 TL Salz
mische es und gebe es in eine Pfanne oder kleinen Topf und erhitze es kurz, bis es eingedickt ist. Wenn die Pizzen aus dem Ofen kommen, gebe ich diese Sauce einfach noch drüber - FERTIG!
Für eine fettfreie Variante kann der "Käse" natürlich auch weggelassen werden.
 
 
Die beiden Pizzen teilen mein Mann und ich uns mit David. Er liebt die Pizza genau so wie wir und es ist wieder eine super Möglichkeit zusätzlich noch viel Gemüse zu essen. Natürlich kann man mit den Gemüsesorten variieren - ganz nach Geschmack.



Montag, 1. Juni 2020

gesundes Kinderessen: Nudeln mit Linsenbolognese


für 2 - 3 Portionen:
1 Zwiebel
1 große Karotte oder 2 kleine Karotten
2 Stangen Staudensellerie
125 g Champignons
100 g rote Linsen
ca 300 ml passierte Tomaten
700 ml Gemüsebrühe
1 EL Honig oder Ahornsirup
2-3 Portionen Kichererbsennudeln oder andere glutenfreie Nudeln

1 Zwiebel klein schneiden und in einer Pfanne mit etwas Kokosöl glasig dünsten. Die Karotten und den Sellerie in wirklich klitzekleine Stückchen schneiden (ich nutze dafür einen Gemüseteiler mit ganz feinem Gitter, evtl kann man sie auch einfach grob raspeln oder in einer Küchenmaschine schreddern) und mitbraten. Die Champignons ebenfalls sehr klein schneiden und zugeben, zum Schluss noch die Linsen dazu eben. Anschließend mit 700 ml Gemüsebrühe ablöschen und kochen lassen, bis die gesamte Flüssigkeit komplett verdampft ist. Dann sollten die Karotten und Linsen weich sein.

Nun die passierten Tomaten zugeben und ebenfalls noch kurz etwas einreduzieren lassen, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat. Zum Schluss noch salzen und den Honig oder Ahornsirup zugeben. Es schmeckt dann etwas wie Ketchup und Kinder lieben ja süß. Fertig.


Alternativ, wenn das Kind kein stückiges Gemüse isst: die Sauce pürrieren und dann über die Nudeln geben.

Sonntag, 31. Mai 2020

gesundes Kinderessen: Nudeln mit Gemüsesauce



für 1 Portion:
1 Zwiebel
1 große dicke Karotte oder 2 kleine Karotten
ca 125 g Champignons
200 - 300 ml passierte Tomaten
1 geh. TL Honig
300 ml Gemüsebrühe
Salz
1 Portion Kichererbsennudeln oder andere glutenfreie Nudeln z.B. Reisnudeln, Quinoanudeln, Linsennudeln, Erbsennudeln o.ä.

1 Zwiebel klein schneiden und in einer Pfanne mit etwas Kokosöl glasig dünsten. Die Karotten in wirklich klitzekleine Stückchen schneiden (ich nutze dafür einen Gemüseteiler mit ganz feinem Gitter, evtl kann man sie auch einfach grob raspeln oder in einer Küchenmaschine schreddern) und mitbraten

Anschließend mit 300 ml Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit komplett verdampft ist. Dann sollten die Karotten weich sein. Die Champignons ebenfalls sehr klein schneiden und zugeben. Nun die passierten Tomaten zugeben und ebenfalls etwas einreduzieren lassen. Zum Schluss noch salzen und den Honig zugeben. Es schmeckt dann etwas wie Ketchup und Kinder lieben ja süß.

Die bereits nach Packungsanweisung gar gekochten Nudeln mit in die Pfanne geben und gut vermischen. Fertig.


Alternativ, wenn das Kind kein stückiges Gemüse isst: die Sauce pürrieren und dann über die Nudeln geben.

Samstag, 30. Mai 2020

Was David am Liebsten isst: Kichererbsenpfannkuchen aus nur 2 Zutaten (vegan und glutenfrei)

Das Rezept habe ich bei ElaVegan für Kichererbsen-Tortillas entdeckt und seit dem ist es bei uns nicht mehr weg zu denken!

Diese Pfannkuchen sind einfach nur genial, super simpel und einfach zuzubereiten! Sie beinhalten kein Gluten, keine Milch, kein Ei und sind trotzdem ganz genau so flexibel einrollbar wie übliche Pfannkuchen.

Die Formel ist ganz einfach:

Kichererbsenmehl und Tapiokastärke im Verhältnis 2:1

und dann so viel Wasser zugeben, bis die Konsistenz optimal ist. Je mehr Wasser man verwendet, umso dünner werden die Pfannkuchen (Crepes). Ich nehme für 10 Pfannkuchen meistens 200 g Kichererbsenmehl, 100 g Tapiokastärke mit 500 ml Wasser.

Es ist wichtig ganz feines Kichererbsenmehl zu haben. Wenn man selbst Kichererbsen zu Mehl verarbeitet, wird es leider oft nicht fein genug und der Pfannkuchen etwas krisselig.


Ich brate den Teig in etwas Kokosöl auf Stufe 6 oder 7 (von 9) sehr kurz von beiden Seiten an. Der Teig ist wirklich sofort durch und man muss nicht lange warten. Pro großen Pfannkuchen nehme ich eine Suppenkelle voll Teig.


Oft mache ich für die Kinder aber auch 4 kleine Pfannkuchen gleichzeitig in der Pfanne. Dann können sie sie besser in den kleinen Händen halten. Diese Pfannkuchen schmecken nämlich auch Davids Cousin, der ansonsten nur Weizen, Fleisch, Milchprodukte und Zucker-Süßigkeiten gewöhnt ist.

David isst sie am Liebsten pur, ohne alles oder mit Ahornsirup.


Sie lassen sich aber ganz vielseitig einsetzen und schmecken
  • sowohl süß mit Marmelade, Früchten, Apfelmus

  • als auch salzig mit Gemüsefüllung z.B. Spargel

  • als pikante Wraps (mit Salat, Tomaten, Sauce und Falafel)

  • in kleinen Stückchen geschnitten und im Ofen gebacken als Nachos zum knabbern

  • als Flädlesuppeneinlage

    gefüllt mit Gemüse

    Wraps mit Kürbisfalafel

    Snackplatte mit Kichererbsen-Nachos rechts

    als Suppeneinlage für die Heilbrühe

     

Donnerstag, 24. Oktober 2019

gesundes Kinder Fingerfood: Schupfnudeln

Schupfnudeln sind bei uns ein absolutes Lieblingsessen im Herbst und Winter. Kartoffeln schmecken ja eigentlich zu allem. Sie passen super als Beilage zu Gemüse oder gerne auch süss z.B. mit Honig oder Apfelmus. Das tolle ist, dass sie sich auch super als Fingerfood eignen.



1 kg Kartoffeln
180 g Kichererbsenmehl
120 g Tapiokastärke
etwas Himalayasalz 


Die Kartoffeln dämpfen, anschließend in einer Küchenmaschine mit den Mehlen zu einem glatten Teig mixen (es geht natürlich auch stampfen und mit den Händen kneten). Mit feuchten Händen Schupfnudeln formen. Anschließend in siedendes Wasser geben, solange bis sie oben schwimmen (genau so wie bei Gnocchis oder Spätzle). Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und in ein klein wenig Kokosöl anbraten.



Mittwoch, 9. Oktober 2019

Süßkartoffel-Mini-Pizzen / sweet potato mini pizzas


Der Boden dieser kleinen Minipizzen ist aus Süßkartoffeln. Das ist viel schneller und einfacher gemacht als einen Teigboden zuzubereiten. Diese Pizzen liegen gut und stabil in der Hand


je nach gewünschter Menge:
1 - 2 Süßkartoffeln
Tomatenmark
Pizzagewürz
Salz
Pizzabelag (z.B. Artischocken, Oliven, Zucchini, Champignons, Paprika, Tomaten)

Die Süßkartoffeln schälen und anschließend in ca 0,5 - 1 cm dicke Scheiben schneiden. Aus dem Tomatenmark mit etwas Wasser, Pizzagewürz und Salz eine Blitz-Tomatensauce zubereiten und auf die Scheiben streichen. Anschließend mit kleinen Gemüsestückchen belegen. Die Pizzen kommen dann bei 200 ° ca 30 min in den Ofen. Sie eignen sich super als Fingerfood für Kinder oder als warme Beilage zu Salat