Posts mit dem Label Rohkost werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rohkost werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 16. Juni 2021

Rohkostmarmelade

Als Vorrat für den Winter koche ich gerne Marmelade von unseren selbst gepflückten Beeren. Im Sommer, wenn alles frisch verfügbar ist, essen wir jedoch Rohkostmarmelade. Denn nur im rohen Zustand sind alle Nährstoffe und erhöhten Biotika (von den Bio-Erdbeeren) in vollem Umfang enthalten. Rokostmarmelade kennt man ja... einfach das Fruchtmus mit Chiasamen eindicken lassen. Das enthält dann allerdings wieder Fett. Und Fett + Glucose ist ja keine gute Kombination. Fett hält das Gehirn, Muskeln und andere Organe davon ab, den benötigten Zucker zu bekommen und fördert Insulinresistenz. Muss aber gar nicht sein, denn mit einem kleinen Trick kann man das Fruchtmus auch mit Agar Agar statt Samen eindicken, ohne dass es erhitzt werden muss.

Dazu einfach 80 ml Wasser mit 1 TL Agar Agar in einem Topf 2 min kochen lassen. Dann die heiße Flüssigkeit in eine Schüssel umfüllen und kurz abkühlen lassen. Das geht relativ schnell. Immer wieder umrühren, dann sieht man, wenn es anfängt zu gelieren. In der Zwischenzeit 300 g Erdbeeren mit 2 EL Honig in einem Mixer zu Mus mixen. Wenn die Agar-Agar-Flüssigkeit nur noch lauwarm ist, dann teelöffelweise unter das Fruchtmus rühren. Anschließend für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Fertig ist die Rohkostmarmelade, die je nach Frische der Erdbeeren innerhalb von wenigen Tagen aufgebraucht werden sollte. Schmeckt super zu glutenfreien Hafer-Bananen-Pfannkuchen, die ich in der Keramikpfanne fettfrei anbrate. Oder aber auch zu süßen Kartoffelwraps, Kartoffelwaffeln, usw. 

 


Freitag, 5. Juni 2020

Kinder in der Küche: 🍓 Erdbeerkaltschale (roh) selbst zubereiten

David wollte zu Beginn der Erdbeersaison nicht gerne Erdbeeren essen...
Ich erinnerte mich daran, dass ich als Jugendliche gerne "Erdbeerkaltschale" gegessen habe. Das gab es sogar als Tütchen zum anrühren zu kaufen! Es bestand eigentlich aus Erdbeeren mit Wasser, Zucker + Speisestärke und wurde erhitzt. Ich dachte mir, dass man das doch besser machen kann und mixte einfach aus Erdbeeren und Honig etwas zusammen. Und DAS schmeckt David grossartig und er isst ganz viel davon!!! Vielleicht liegt es daran, dass die frühen Erdbeeren durch den Ahornsirup richtig süss gemacht wurden. Jedenfalls geht er nun von sich aus zu den Erdbeeren und möchte sie sich zubereiten. Denn das Beste ist: David kann sich diese leckere Kaltschale (mit etwas Anweisung und Hilfe meinerseits) selbst zubereiten. Die einfachen Tätigkeiten sind bereits mit ca 1,5 - 2 Jahren von Kindern durchführbar. Wir nutzen dazu immer den Montessori Lernturm, sodass David sicher an der Küchenarbeitsplatte stehen kann. Die Kinder können aber auch an einem kleinen Kindertischchen arbeiten.


Für 1 kleine Schüssel:
  • 250 g Erdbeeren
  • 1-2 EL Honig (oder Ahornsirup), je nach Geschmack bzw Süße der Erdbeeren

1. Erdbeeren waschen

2. grüne Blätter der Erdbeeren entfernen

3. die 1/2 der Erdbeeren durch einen Obst- und Gemüseschneider drücken

4. die geschnittenen Erdbeeren in eine Schüssel umfüllen

5. die andere 1/2 der Erdbeeren in einen kleinen Personalblender füllen

6. Honig oder Ahornsirup zugeben (ca 1-2 EL)

7. mit der Hand auf den Blender drücken, sodass innerhalb weniger Sekunden ein süßes Erdbeerpüree gemixt wird (es geht natürlich auch ein Smoothie-Maker oder eine andere Art von Mixer). Sollte das Kind geräuschempfindlich sein, muss die Mama diesen Arbeitsschritt alleine machen

 8. Das Püree über die klein geschnittenen Erdbeeren geben und verrühren

Fertig! Hmmm ist das lecker! Und soooo fruchtig erdbeerig!

Diese Kaltschale schmeckt auch super auf Chiapudding, Kokos-Pannacotta, Hirsebrei o.ä.

Montag, 2. September 2019

Kinderernährung: Obst anstatt Geburtstagskuchen

Bei uns gibt es keinen Geburtstagskuchen!
Denn David interessiert sich nicht dafür. Er isst keine Kuchen.
Er liebt Obst! Und zwar pur, unverarbeitet, mono.
Es ist Spätsommer und hat 25 °
Also absolut perfekte für eine Obstschale anstatt Geburtstagskuchen

Melone, rote Drachenfrucht, Ananas, Heidelbeeren, Urbananen und Apfelautos (und hinten dran noch Passionsfrüchte und Mangostan). Die Melone und Drachenfrucht wurden mit einem Kugelstecher ausgehöhlt und mit dem restlichen Obst gefüllt.
Man braucht kein Rührgerät und keinen Backofen, man braucht kein Mehl und keinen Zucker. Stattdessen hat man eine enzymreiche, vitalstoffreiche Erfrischung mit vielen sekundären Pflanzenstoffen.


Alle Gäste von groß bis klein waren begeistert von den bunten Farben und griffen freudig und interessiert zu. Und nach 1 Stunde war tatsächlich alles aufgegessen!
Die Erwachsenen interessierten sich vor allem für die exotischen Früchte, die sie noch nie gesehen haben. Die Kinder lehnten die Exoten von vornherein ab, weil sie sie nicht kannten (David isst problemlos z.B. Mangos, da es für ihn nichts Neues ist) und aßen vor allen Dingen die Wassermelone in Windeseile auf.