Unser Jahreszeitentisch im Mai wird von David
sehr geliebt. Er kann von den Bienen kaum genug bekommen.
Dafür haben wir aber erstmal Bienenwaben
erschaffen. Dazu habe ich eine Luftpolsterfolie genommen und wir
haben sie mit Wasserfarbe bemalt. Dann auf ein Blatt Papier
abgedrückt und schon waren die Waben entstanden. Danach gab ich
David Reste von gelbem Verzierwachs (ich denke Knetmasse müsste
genau so funktionieren). Daraus knetete er die Bienenkörper. Er
knetet schon seit einiger Zeit gerne so herum, da kam das gerade
recht.
Ich bearbeitete die Bienen noch weiter, in dem ich schwarze
Verzierwachsstreifen drumherum wickelte und noch kleine Flügelchen
aus einem cremeglänzenden Organzaband andrückte. Als die Bienen
fertig waren, nahm David sie und lies sie summend zum Bienenstock
fliegen und drückte sie dort fest. Sie bleiben ja dort einfach
kleben – ohne Klebstoff.
Auf dem Jahreszeitentisch seht ihr das Buch
„Wer wohnt in der Wiese?“ (siehe Buchtipps unten). Es liefert wirklich den
perfekten Text zu den Bienen.
David löffelt nun jeden Tag Honig, den die
Bienen so toll produziert haben.
🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen
hat den 20. Mai als World Bee Day ausgerufen, denn Bienen sorgen für
unsere Nahrung und Gesundheit. Sie bestäuben die Blüten, damit daraus
gesundes Obst und Gemüse entstehen kann. Ohne Bienen keine
Nahrungsmittel → keine Gesundheit → keine Menschen!
Außerdem produzieren sie das flüssige Gold! Ein Wunder der Natur! Ein
Geschenk der Bienen an uns! Honig
wirkt antibiotisch, antimykotisch, antiviral und antiseptisch und hilft
Kindern deshalb bei Ohreninfektionen, Allergien, Erkältungen,
Bonchitis, Halsschmerzen, Fieber und kann auch äußerlich auf Schnitte,
Abschürfungen, Ausschläge und Wunden aufgetragen werden, um die Wunden
steril zu halten und die Heilung zu beschleunigen.
Es ist eines der stärksten
Gehirnnahrungsmittel unserer Zeit. Besonders wichtig ist das zur Heilung
von posttraumatischer Belastungsstörung, ADHS, bipolarer Störung,
Alzheimer oder Demenz. Außerdem repariert roher Honig die DNA, stärkt
das Immunsystem, fördert die Verdauung, beruhigt die Nerven, gleicht den
Blutzucker aus und hilft bei Schlafstörungen.
„Bienen beobachten ist auf geheimnisvolle Weise eine ganz
wunderbare Meditation. Während sie die Sonne aufnehmen, dabei Pollen
verteilen, tanzen sie von Blume zu Blume. Sie strahlen dabei eine
heilende Energie aus, die einen Krankheitsverlauf umkehren und die Seele
wieder aufleben lässt. Das ist etwas, was wir auf einer rationalen
Ebene nicht ganz verstehen können. Aber unsere Zellen tun es. Wenn Sie
auf Bienen achten und den Körper bitten, sich auf die Frequenz der
Bienen einzustellen, dann werden alle Zellen darin in Resonanz mit
dieser heilenden Schwingung gehen.“
Anthony William
Bienen beobachten können auch schon kleine Kinder. Wir
haben beobachtet, wie die Bienen mit Pollen und Nektar in ihre
Bienenstöcke fliegen, die am Waldrand aufgestellt sind.
Von Haba gibt
es ein ganz süßes Spiel „Hanni Honigbiene“, bei dem bereits die
Allerkleinsten (ab 2 Jahre) sehr vereinfacht lernen wie Honig entsteht.
Der Farbwürfel zeigt die Farbe der Blume, die dann von der Biene in den
Bienenstock getragen wird und schwups... daraus Honig entsteht. Der
Honig wird dann in das Honigglas gefüllt, bis es voll ist.
🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝
Wir haben Bienen aus kleinen Zapfen
gebastelt. Und zwar aus winzig kleinen Erlenzapfen. Diese habe ich am
See gefunden, dort im feuchten Gebiet wachsen gerne Erlen. Man braucht
dann nur noch gelbe Wolle, die drum herum gewickelt wird. Das können
auch schon Kleinkinder machen. Die Enden kann man einfach in den Zapfen
hineinstecken und es braucht gar keinen Kleber. Kleine Flügelchen
könnten auch noch in die Wolle geknotet werden, aber das wäre für kleine
Kinder noch zu kompliziert. Deshalb habe ich nachträglich einfach noch
ein kleines Stück Organzaband in die Zapfen hineingedrückt. An einem
Faden aufgehängt fliegen nun viele kleine Bienchen bei uns am
Frühlingsblumenfenster herum.
🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝
Lernen aus Bilderbüchern
Bienen findet ihr in folgenden montessori geeigneten Büchern für Kleinkinder (Stand 2021):
wunderschöne,
naturgetreue, schlichte Zeichnungen (nicht überladen) von Tieren auf
großen freien Wiesen (nicht Garten). Mäuse, Füchse, Bienen, Feldhasen und
Falken.
Dazu
gibt es auf jeder Seite 3 - 5 informative Sätze. Es wird mit wenigen Worten erklärt, wie Honig entsteht.
Wir lieben
alle 4 Bücher dieser Reihe "Wer wohnt ... ?" LEIDER werden diese Bücher
nicht mehr neu gedruckt. Ihr findet sie für 1-3 € pro Stück noch in den
Kleinanzeigen oder bei Gebrauchtbuchhändlern 💗
Dieses Buch ist von Steffen Walentowitz
gezeichnet. Wir finden all seine Illustrationen einfach wunderschön,
auch "Wer wohnt in der Wiese?" ist von ihm. Man findet in diesem Buch
Eichhörnchen, Vögel, Katzen, Bienen, Hummeln, Wespen, Schnecken,
Regenwürmer, Asseln, Ameisen, Eidechse, Heuschrecke, Spinnen,
Fliege, Ohrenkneifer, Maulwurf, Marienkäfer, Mäuse und Igel. Allerdings befinden sich Bienen, Hummeln und Wespen gemeinsam auf einer Doppelseite und werden nicht sehr ausführlich behandelt.
Darin lernen die Kinder, wo die Bienen wohnen: Unter anderem in Kästen, die extra für sie aufgestellt wurden. Und darin bauen sie ihre Honigwaben. Außerdem werden noch folgende Fragen beantwortet: Wer wohnt in einem Haus? Warum bauen Vögel Nester? Wo wohnt das Eichhörnchen? Wer lebt unter der Erde? Wer wohnt in einer Burg? Wohnen wilde Tiere auch in unseren Häusern? Wer hat sein Haus immer dabei?
Endlich ist der
Frühling da und wir sehen draußen überall Blumen! Auch der
Jahreszeitentisch wurde wieder bunter. Außerdem ist ja bald Ostern.
Deshalb dreht sich bei uns im März alles um 🐇 Hasen.
"Wer wohnt in der Wiese?" im Hintergrund, siehe Buchtipps unten
🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇
Für uns ist der
Osterhase der große wilde 🐇 Feldhase. Den Unterschied zwischen Hasen
und Kaninchen werden wir uns nächstes Jahr anschauen, wenn David
mehr versteht. Das Thema Hase passt im März auch deshalb so gut, da
in diesem Monat die Paarungszeit der Feldhasen beginnt. Dieses Thema
wird im Buch „Tiere im Wald“ für Kleinkinder ab 2 Jahre
besprochen und es zeigt wie die Hasen miteinander kämpfen (siehe
Buchempfehlungen unten).
Dazu habe ich auch
ein 🐇 Video gefunden. Es ist wirklich
lustig mit anzusehen wie die Hasen kreuz und quer herumspringen und
sich auf die Hinterbeine stellen. Ich finde, dass es gar nicht
unbedingt aussieht wie kämpfen. David meinte sie „tanzen“.
🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇
Wie ich ja schon
oft geschrieben habe, liebt David Massagegeschichten. Und diesmal
habe ich eine 🐇 Hasen-Streichelgeschichte, auf
der Seite einer Gemeinde, gefunden. Aber, die Autorin kennt sich
entweder mit den Begrifflichkeiten (Kaninchen?) nicht aus oder hat
über Hasen kein Sachwissen. Denn Hasen leben nicht in einem Bau.
Diese Textstellen bzw den Schluss kann man ja einfach weglassen. „Es
war einmal ein kleiner Hase, der gerne auf dem Feld vor
seinem Hasen Bau seine Hasensprünge übte.“
🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇
David liebt es zur
Zeit mit Wasserfarben zu malen. Um ein schönes 🐇 Hasenbild zu zaubern,
habe ich eine Hasenschablone vorbereitet. Dazu habe ich etwas
festeren Karton genommen, der nicht sofort Wellen schlägt, wenn er
nass wird. Die Schablone habe ich leicht auf einem Blatt Papier
fixiert und schon konnte der Malspaß losgehen. Nach dem trocknen
nimmt man die Schablone wieder ab und schon hat man ein buntes
Hasenbild. Aus diesem könnte man auch eine schöne Osterkarte
basteln.
🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇
Dann habe ich noch
ein 🐇 Hasen
Fingerspiel bei Klett-Kita gefunden. Dass Hasen Eier bemalen ist
jetzt zwar nicht wirklich real, aber weil es nunmal dieses übliche
Osterthema darstellt (der Hase versteckt die Eier für die Kinder im
Garten), sehe ich das jetzt mal nicht so eng. Besonders angesprochen
hat mich das zählen mit den Fingern in diesem Fingerspiel. Denn
Zahlen und zählen ist gerade Davids Lieblingsthema. Für ganz kleine
Kleinkinder, die mit zählen noch nichts anfangen können, habe ich
noch andere ganz
einfache Fingerspiele bei Kita-Turnen oder Heilpädagogik
Info entdeckt.
🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇
Es ist toll wie
die Kinder (David und seine neue Freundin) draußen die ersten Blumen
neben den Schneeglöckchen entdeckt haben. Winterlinge, Krokusse,
Gänseblümchen, Märzenbecher, Alpenveilchen und Primeln. Deshalb
haben wir zu Hause auch unser Schneeglöckchen-Fensterbild erweitert.
David hat mit
Wasserfarben weißes Papier in gelb und lila bemalt. Nach dem
trocknen habe ich seine Hände darauf gelegt, sie nachgezeichnet,
ausgeschnitten und lila „Krokusse“ und gelbe „Winterlinge“
draus gemacht und ans Fenster geklebt.
🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇
In Davids
Frühlingsbuch (Ravensburger Verlag: Sachen suchen im Frühling) gibt es ein Bild, auf dem
die Kinder Teig kneten und daraus Hasenplätzchen backen. Was für
eine schöne Idee! David wollte deshalb auch solche Plätzchen haben.
Ich habe mir also für ihn einen Keksteig ausgedacht – ohne Eier –
und habe ihm den zum kneten gegeben. Für den Teig brauchte ich
mehrere Versuche, aber ich wollte ja Plätzchen haben, die David auch
wirklich schmecken. Und so wurde es ein süßer Kartoffelteig mit
Wildheidelbeer-Augen. Davon hat er gleich mehrere vernascht und
wir werden zu Ostern wohl wieder welche backen.
🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇
Lernen aus Bilderbüchern
Hasen findet ihr in folgenden montessori geeigneten Büchern für Kleinkinder (Stand 2021):
unbezahlte Werbung, Werbung ohne Auftrag
Meistens sind in
Kinderbüchern nur Kaninchen zu finden, die die Kinder als Haustiere
kennen. Über Feldhasen habe ich für Kleinkinder eigentlich nur 1
aktuelles Buch gefunden. In alten Büchern, die es nicht mehr neu zu
kaufen gibt, findet man sie dagegen recht häufig. Wenn man diese
gebraucht kauft, kommt man in der Regel aber sogar wesentlich
günstiger weg, als eine neues Buch zu kaufen.
wunderschöne,
naturgetreue, schlichte Zeichnungen (nicht überladen) von Tieren auf
großen freien Wiesen (nicht Garten). Mäuse, Füchse, Bienen, Feldhasen und
Falken.
Dazu
gibt es auf jeder Seite 3 - 5 informative Sätze. Es ist eine Häsin mit ihren 3 Jungen zu sehen. Wir lieben
alle 4 Bücher dieser Reihe "Wer wohnt ... ?" LEIDER werden diese Bücher
nicht mehr neu gedruckt. Ihr findet sie für 1-3 € pro Stück noch in den
Kleinanzeigen oder bei Gebrauchtbuchhändlern 💗
In diesem Buch findet man
Eichhörnchen, Feldhase, Fuchs,
Wildschwein, Eule, Reh und die Waldmaus. Jedes Tier ist
erstmal ganz groß und für sich alleine dargestellt. Klappt man die
Seite auf, sieht man weitere schöne Zeichnungen zu diesem Tier z.B.
in seiner liebsten Umgebung, was es frisst, wie es schläft, wie die
Jungen leben usw. Dazu gibt es jeweils einen längeren Sachtext. Zu sehen sind 2 Hasenbabies, die in der Sasse sitzen, boxende Hasen, ein springender Hase und ein Kohl (denn Hasen fressen auch gerne Kohl).
Oetinger Verlag (2003): Tiere in Feld und Wiese
In diesem Büchlein werden 5 Tiere auf 5 Ausklappseiten mit Gucklöchern vorgestellt: Zwergmaus, Storch, Igel, Feldhase und Marienkäfer.
Die Gucklöcher zeigen kleine Details auf dem großen naturgetreuen
Wimmelbild, welches nicht überladen ist. Dazu wird jedes Tier in 4-8
Sätzen erklärt. Auf dem wunderschönen Frühlingsbild sieht man einen Hasen rennen, 2 Hasen miteinander kämpfen, Hasenjunge in der Sasse und einen Habicht (der natürliche Feind der Hasen).
Dieses Buch findet ihr noch bei Gebrauchtbuchhändlern und in den Kleinanzeigen.
Ein
wunderschön gezeichnetes Wimmelbuch mit Suchbildern am Rand. Das Buch ist eigentlich
genau so aufgebaut wie „Sachen suchen“, ist aber
nicht ganz so überladen und zeigt wirklich nur die Tiere und
Pflanzen, das aber mehr im Detail (größer). Man findet es noch bei Gebrauchtbuchhändlern,
in den Kleinanzeigen oder auf dem Flohmarkt. Auch in Arena (2006): Mein großes Naturbildwörterbuch im Wald findet man Feldhasen.
ALLE Beeren sind gut fürs Gehirn, Psyche und Leber Gehirn: Beeren schützen vor allen Gehirnkrankheiten und können bereits stattgefundene Schädigungen wieder ausbessern wie z.B. Vernarbungen durch Schwermetalle. Sie helfen auch bei allen neurologischen Krankheiten. Psyche: Beeren helfen bei Angststörungen, Zwangsstörungen, Panikattacken, Phobien, Depressionen, posttraumatischer Belastungsstörung, Autismus, ADHS, Tourettesyndrom, Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Zerstreutheit, Unsicherheit, Tollpatschigkeit, Trübsal, Haltlosigkeit, Benommenheit, Verwirrtheit und Schlaflosigkeit Leber: Beeren helfen bei Leberträgheit und somit auch bei Akne, Ekzemen oder Psoriasis. Sie verhindern Leberschädigungen durch Giftstoffe und Oxidationsprozesse von Schwermetallen
Beeren helfen außerdem bei Blutzuckerschwankungen, verbessern die Verwertung von Vitamin B12 und verhindern, dass überschüssiges Adrenalin die Organe schädigt.
Es gibt noch einige Gründe mehr, warum jeder (insbesondere o.g. Betroffene) täglich Beeren essen sollte. Ihr findet sie in "Medical Food - Warum Obst und Gemüse als Heilmittel potenter sind als jedes Medikament" (Anthony William)
🍓ERDBEEREN enthalten viel Vitamin A, B-komplex, Vitamin C, Vitamin E, Mangan, Eisen und Zink. Sie reinigen Ablagerungen aus dem Verdauungstrakt und reduzieren Entzündungen.
🍇JOHANNISBEEREN enthalten nicht nur 4 x so viel Vitamin C wie Orangen, sondern auch Gamma-Linolsäue, die fürs Gehirn unglaublich gut ist. Johannisbeeren wirken im Körper ähnlich wie Aspirin, Ibuprofen oder Kortison!!!
HIMBEEREN enthalten viel Vitamin A, B-komplex, C, E, K und Eisen, Kalzium, Magnesium und haben entzündungshemmende, krebshemmende und Anti-Aging-Eigenschaften. Sie verbessern die Blutzuckerregulierung und sind gut für die kognitive Funktion
HEIDELBEEREN enthalten viele Antioxidantien, Vitamine und Mineralien. Sie sind Leberreiniger und schärfen die kognitiven Fähigkeiten. Außerdem sind sie gut für den Verdauungstrakt.
BROMBEEREN enthalten viel Vitamin A,C,E, K, Magnesium, Kalium und Mangan. Brombeeren sind gut für die Augen und das Immunsystem. Außerdem verhelfen sie zu regelmäßiger Darmtätigkeit.
Beeren sammeln
Beerensaison (Deutschland): ab Ende Mai: Kultur-Erdbeeren Juni: Kultur-Erdbeeren; ab Ende Juni: rote und weisse Johannisbeeren, Sommerhimbeeren Juli: rote, weisse und schwarze Johannisbeeren, Sommerhimbeeren, Wildhimbeeren, Walderdbeeren, Heidelbeeren August: Heidelbeeren, Herbsthimbeeren, Brombeeren September: Herbsthimbeeren, Wildbrombeeren, Brombeeren Oktober: Herbsthimbeeren, Wildhimbeeren,Wildbrombeeren November:Wildbrombeeren, Wildhimbeeren (kommt sicherlich auf die Temperaturen an, aber dieses Jahr hatten die Wildpflanzen Mitte November bei Temperaturen bis zu 20 ° C und ohne Frost noch neue Blüten und Früchte)
In der 🍓Erdbeersaison (von Ende Mai bis Ende Juni, evtl auch bis Juli) gehen wir 1-2 x pro Woche aufs Feld zum Erdbeeren sammeln. Wir sind wirklich gesegnet, dass wir ein BIO-Feld in nur 7 km Entfernung haben (das nächste Bio-Feld ist 34 km entfernt!). Die Kinder können beim sammeln helfen und die Beeren in die Schüssel legen.
Genau so glücklich kann sich jeder mit einem Garten schätzen. Dann können die Bio-Erdbeeren auch im eigenen Garten angepflanzt und geerntet werden. Am allerbesten ist es aber, sich bei einem gemeinsamen Spaziergang auch noch auf die Suche nach wilden Walderdbeeren zu machen. Wir haben welche am Ortsende an einem schattigen Wiesenrand (mit Hecken und Bäumen) gefunden, aber natürlich auch im Wald.
Walderdbeeren zwischen Löwenzahn und hohen Gräsern
In der 🍇 Johannisbeersaison
(Ende Juni - Ende Juli) pflücken die Kinder bei uns Johannisbeeren an den
vielen Sträuchern in Omas Garten. Wer keine Johannisbeeren im Garten hat, kann Ausschau nach einem Bio-Obsthof halten, bei dem man selbst ernten darf. Die Beeren befinden sich auch noch genau auf der richtigen Höhe für Kinder. Sie müssen sich zum pflücken nichtmal bücken 😛
In der Himbeersaison (von Ende Juni bis Oktober/November) finden wir Sommer-Himbeeren und Herbst-Himbeeren bei den Omas im Garten. Es gibt vereinzelt aber auch Himbeerfelder zum selber pflücken (und auch auf dem Obst-Hof gibt es meistens Himbeeren). Wir haben in unmittelbarer Nähe noch einen Himbeer-Bauernhof mit Herbst-Himbeeren.
Wir haben großes Glück, dass auch unser Wald über und
über voll ist (vor allem im Juli, aber auch später vereinzelt noch bis November) mit den kleinen Wildhimbeeren. Wilde Beeren besitzen
deutlich mehr Nährstoffe als kultivierte Beeren. Mehr dazu könnt ihr von
Anthony William unter healing power of wild berries lesen oder auf deutsch übersetzt von Katja Petek: die heilende Kraft wilder Beeren anhören
In der Heidelbeersaison (von Juli bis August) pflücken wir 1 x pro Woche Heidelbeeren auf der Heidelbeerplantage (und auch auf dem Obst-Hof gibt es oft Heidelbeeren). Wir finden, das macht noch viel mehr Spaß als Erdbeeren oder andere Beeren zu pflücken. Die Sträucher haben die richtige Höhe und die Beeren sind so schnell und einfach zu pflücken wie kaum eine andere Beere! In Windeseile hat man sein Gefäß gefüllt. Dieses Jahr haben wir insgesamt ca 13 kg Heidelbeeren gepflückt. Leider wachsen in unserem Wald keine Wildheidelbeeren.
In der Brombeersaison (ab September bis in den November) sammeln wir wilde Brombeeren im Wald und essen sie gleich an Ort und Stelle auf. Wilde Beeren besitzen deutlich mehr Nährstoffe als kultivierte Beeren. Mehr dazu könnt ihr von Anthony William unter healing power of wild berries lesen oder auf deutsch übersetzt von Katja Petek: die heilende Kraft wilder Beeren anhören.
Kultur-Brombeeren gibt es außerdem in Omas Garten. Man kann sie aber auch auf einem Obst-Hof selber pflücken.
Durch das mithelfen beim pflücken und sammeln bekommen die Beeren gleich einen ganz neuen Stellenwert für die Kinder. Das ist doch etwas ganz anderes, als einfach nur eine Beere auf dem Teller vorgesetzt zu bekommen. Durch das selber sammeln wird schon alleine nur während der Sammelzeit sicherlich deutlich mehr gegessen, als gekaufte Beeren zu Hause.
Die unbehandelten Beeren aus dem Garten oder die Wildbeeren sollten nicht gewaschen werden, da sich auf
ihnen die erhöhten biotischen Mikroorganismen befinden, die gut für die Darmflora sind und
die der Körper benötigt um selbst Vitamin B 12 produzieren zu können.
Besonders gut ist es, noch Honig zu ergänzen. Dann hat man ein tolles
Präbiotikum.
Trinity hat dazu letztens auch etwas auf Instagram geschrieben :
Ein Beitrag geteilt von Trinity (@medicalmediummommy) am
Für diejenigen, die kein englisch verstehen, übersetze ich es gerne:
"Bei mir wurde mit Anfang 20 eine Kolitis diagnostiziert, und während meiner Darmspiegelung sagte der Arzt, er habe noch nie so starke Narben bei jemandem gesehen, der so jung ist. Ich wurde auch bitterlich von Pilzinfektionen geplagt. Über ein Jahrzehnt lang verschlang ich jeden Tag Probiotika, immer auf der Suche nach einem besseren, dem, das mich tatsächlich heilen würde. Was für eine Verschwendung von Zeit und Geld. Was mich schließlich heilte, war das Lesen der Medical Medium-Bücher, um herauszufinden, was tatsächlich mit mir los war und wie ich es beheben konnte. Es war eine Kombination von Dingen, und eines dieser Dinge war, dass es mir ernst damit wurde, meinen Körper mit erhöhter Biotik zu füllen. Was sind das für Dinge fragen Sie sich? Anthony William sagt: "Erhöhte Biotik ist der Begriff, den ich den unentdeckten Mikroorganismen gegeben habe, die auf den organischen Produkten sitzen, die man auf Wochenmärkten, in kleinen Hausgärten und in Obstgärten finden kann. Diese Mikroorganismen unterscheiden sich von den schwächeren bodenbürtigen Mikroorganismen, die sich im Boden verstecken und die Pflanzen unter der Erde unterstützen. Erhöhte Biotika sind in der Lage, einer Vielzahl von Belastungen durch Wind, Regen und Umweltverschmutzung standzuhalten.
Wenn sie verzehrt werden, nisten sich diese erhöhten Biotika tief im Ileum ein und bilden ein essentielles bioidentisches B-12. Selbst wenn Sie nur ein- oder zweimal im Jahr etwas Bio-Kohl vom Bauernmarkt mampfen, einen Bio-Apfel aus dem Obstgarten pflücken oder leckere Bio-Beeren aus dem Garten des Nachbarn essen können. Dabei wird Ihr Körper von einer erstaunlichen Menge erhöhter Biotika überflutet. Erhöhte Biotika von Produkten, die vor 20 Jahren gegessen wurden, unterstützen Ihr System immer noch und halten Sie am Leben. Erhöhte Biotika können sogar die Bildung von Narbengewebe im Darmtrakt stoppen und helfen, Methylierungsprobleme umzukehren. Irgendwann werden die Menschen die unglaubliche Kraft dieser Mikroorganismen erkennen, uns am Leben zu erhalten und Krankheiten zu stoppen, und sie werden diese Mikroorganismen in Flaschen abfüllen und verkaufen. Bis dahin schauen Sie, dass Sie weiterhin die frisch gepflückten Früchte und Gemüse bekommen, die diese Edelsteine beherbergen! 💗 Im Winter bekomme ich sie von Sprossen, die ich auf meiner Küchentheke züchte, und im Sommer züchte ich Gemüse im Freien. Dies ist ein Bild von meiner ersten Tomate des Sommers, die gerade anfängt zu wachsen.💗 Fröhliches heilen meine Freunde 🙏🏻#medicalmedium"
Beeren zubereiten
🍓 Erdbeeren können nicht nur pur gegessen, sondern auch lecker zubereitet werden. Hier können bereits Kleinkinder vieles selbst tun.
Je nach Entwicklung des Kindes können mit 1,5 Jahren die Erdbeeren gewaschen, von den grünen Blättern befreit und im Ganzen auf einen Kuchenboden gelegt werden. 2-jährige Kinder können die Erdbeeren auch noch mit einem Kindermesser in gröbere Stücke teilen.
Ein veganes, glutenfreies Rezept für Erdbeerkuchen findet ihr bei ElaVegan. Nur das Puddingpulver bitte aus Kartoffelstärke oder Tapiokastärke machen und für den Tortenguss 1/2 TL Agar Agar verwenden. Als Zucker geht Kokosblütenzucker, Ahornsirup oder Honig.
1,5 - 2 - Jährige können die Erdbeeren auch mit einem Obst- und Gemüseteiler in kleine Stückchen schneiden z.B. für eine super fruchtige Erdbeerkaltschale
Ich bin immer wieder begeistert, wenn Kinder die 🍇 Johannisbeeren
einfach so essen. Denn ich mochte sie
weder als Kind, noch als Erwachsene. Erst jetzt esse ich sie, nachdem ich weiß wie gut sie dem Körper tun. David isst sie problemlos direkt vom Strauch. Aber er isst auch gerne Johannisbeereis. Dazu müssen die gepflückten Johannisbeeren aber erstmal von den Stielen gezupft werden.
Eine tolle Übung für die Feinmotorik! Danach werden die Johannisbeeren eingefroren, gemeinsam mit 3 kleinen in Stückchen geschnittenen Bananen. Für das Eis gebe ich die gefrorenen Bananen und ca 100 g gefrorene Johannisbeeren + 5 Datteln (in kleinen Stückchen) in einen Hochleistungsmixer. Nach 50 Sekunden mixen haben wir ein super gesundes, leckeres, fruchtiges, veganes und industriezuckerfreies Eis (geht natürlich auch mit allen anderen Beeren)
mit Wildheidelbeertopping
Himbeeren und Heidelbeeren essen wir eigentlich immer pur und verarbeiten sie gar nicht (außer die gefrorenen Wildheidelbeeren im HMDS). Natürlich schmecken sie aber genau so gut auf einem Kuchen oder zu Eis verarbeitet, wie alle Beeren. Da wir so viele Kultur-Himbeeren und Kultur-Heidelbeeren gesammelt haben, haben wir sie zum Teil zu Marmelade verarbeitet. Sie wurden dann zwar erhitzt, aber da wir gerne Kichererbsenpfannkuchen essen, haben wir uns damit gesunde Marmelade für den Winter gekocht. Ohne Zucker und ohne Zitronensäure. Dabei können die kleinen Kinder allerdings noch wenig helfen. Ich habe aber bemerkt, dass mein Kleiner auch noch Tage später wusste, was in den Einmachgläsern drin ist, weil er beim zubereiten immer zugesehen hat.
Brombeeren werden bei uns ebenfalls immer nur pur gegessen. Frisch gepflückt, direkt vom Strauch in den Mund.
Alle Beeren können auch eingefroren werden, dadurch werden sie sogar noch potenter! Sie eignen sich dann prima als Smoothie-Zutat, sodass man auch im Winter in den Genuss der heilenden Beeren kommt.
Da wir ja aktuell nicht zur Waldspielgruppe gehen können (Corona),
lernen wir die Tiere im Garten oder auf den Wiesen und Feldern kennen.
🐝 Wir beobachten die Hummeln und hören sie laut brummen. Aktuell geht das von der Höhe her für den Kleinen am allerbesten beim blühenden Schnittlauch. Da finden wir eigentlich immer eine Hummel. Auch beim großen Rhododendron herrscht immer viel Gebrumm, nur eben etwas weiter oben. Auf dem Erdbeerfeld konnten wir auch vereinzelt mal eine Hummel entdecken. Oder beim Klatschmohn. Die roten Blumen blühen ja gerade überall auf den Wiesen und Feldern.
Unsere Walspielgruppenleiterin hatte daher die Idee, dass die Kinder zu Hause eine Klatschmohn-Wiese mit Hummeln 🐝 malen könnten.
1. ein Klatsch-Bild machen.
Dazu wird ein Papier 1 x in der Mitte vorgefaltet.
Auf die rechte Seite werden rote Farbklekse gesetzt. Das kann mit Fingerfarben oder Wasserfarben sein. Ich muss zugeben, dass ich Davids Hand dazu geführt habe, denn sonst hätten wir vor lauter Elan am Ende ein komplett rotes Bild gehabt.
Dann wird die linke Seite schnell zugeklappt und angedrückt.
Schon wurde der Klatsch-Mohn auf die andere Seite geklatscht (Spiegelbild)
2. Fingerabdruckhummeln machen.
Dazu wird 1 Finger in gelbe Fingerfarbe getaucht (es geht auch Wasserfarbe) und auf das Bild gedrückt.
Nach dem trocknen kann die Mama dann mit einem schwarzen Stift die typische Zeichnung der Tiere und Flügel dazu malen.
Und dann lassen wir noch zu dem Fingerspiel-Text von Hummeln brummen, Bienen summendie Holzhummel 🐝 herumfliegen. Das ist lustig.
🐝 David weiß nun ganz genau was Hummeln sind und wie sie brummen. 🐝 💗 Es ist herrlich mit Kindern die Natur zu entdecken 💗
zum Abschluss des Hummel-Monatsthemas habe ich noch eine Pfannkuchen-Hummel gemacht
Dazu habe ich Kichererbsenpfannkuchen mit Wildheidelbeeren und Bananenscheiben garniert. Auch eine schöne rote Blume darf natürlich nicht fehlen. Dazu habe ich die selbstgepflückten Erdbeeren und einen Koriander-Stil verwendet.
Lernen aus Bilderbüchern
🐝 Hummeln findet ihr in folgenden Büchern für Kleinkinder (Stand 2020): unbezahlte Werbung ab 1 Jahr:
💗Coppenrath (2018): von nah zu fern! Die kleine Hummel
Dies
ist ein ganz tolles Buch für die Kleinen ab 18 Monaten. Die Hummel wird
zuerst ganz groß dargestellt und von Seite zu Seite erkennt man dann
immer mehr, in welcher Umgebung sie sich eigentlich befindet.
Die Hummel befindet sich nämlich auf einer Blume. Auch ein Schmetterling besucht gerne die Blume.
Die Blume mit der Hummel wächst vor einem Stein, auf dem Ameisen laufen; der Schmetterling fliegt in der Luft.
Stein + Blume mit Hummel befinden sich neben einem Korb und einer Holzbank. Eine Maus schaut auch mal vorbei.
Holzbank + Korb + Stein + Blume mit Hummel stehen vor einer Holzhütte.
Und diese Holzhütte liegt in den Bergen. 💗
Genehmigung zur Veröffentlichung der Buchinnenseite vom Verlag erhalten
ab 2 Jahren: 💗Ravensburger Verlag, Irmgard Eberhard (2010): wieso? weshalb? warum? Was kriecht und krabbelt da? In diesem Buch findet man Tiere bei Regen und bei Sonnenschein, Marienkäfer, Regenwürmer, Schmetterlinge, Spinnen, Schnecken, Insekten am Teich und 1 Doppelseite über "Wie leben die Hummeln?" Man sieht wie die Hummel Nektar aus einer Mohnblume saugt (Klappe), auf einem Rotklee sitzt und dann wegfliegt (Klappe) und man sieht das Hummelnest unter der Erde. Wir lieben dieses Buch! Es ist wirklich ganz toll gemacht! 💗
Kosmos Verlag, Lisa Apfelbacher, Regina Schwarz (2019): Guck mal unter die Erde
Zeichnungen von Tieren in ihren Höhlen unter der Erde. Eine Erdhummel hat ihr Nest in einem Erdloch gebaut. Zusätzlich
lernt man noch etwas über: Röhrenspinne, Schnecke, Regenwurm, Ameisen,
Maus, Maulwurf, Hase, Fuchs und Dachs. Zu jedem Tier gibt es einen
vierzeiligen Reim. Auf der letzten Seite finden die Kinder einen
Edelstein. Das Buch wurde ohne Giftstoffe produziert (c2c, greenprint)