Wir hatten ja schon im Januar keinen Schnee (also keinen der liegen geblieben ist), wo ich bereits vom Thema her umplanen musste. Und jetzt war es beim Februar ebenso. Keine Minustemperaturen vorausgesagt. Zumindest nicht für Anfang Februar. Von daher habe ich wieder all meine Pläne umgeschmissen und habe einfach ein sicheres Winterthema gewählt. Das Schneeglöckchen! Gerade bei milderen Temperaturen bekommt man es ja umso schneller zu sehen. Sollte es dennoch schneien, auch kein Problem. Heißt ja schließlich Schneeglöckchen und blüht auch dann noch. Eigentlich hatten wir dieses Thema letztes Jahr schon angerissen, allerdings war David noch so klein, dass wir es einfach nur beim betrachten der Schneeglöckchen im Garten beliesen (+ basteln und das Schneeglöckchen Lied). Ich fands toll, dass er Schneeglöckchen erkennen und benennen konnte. Aber die Kinder entwickeln sich ja wahnsinnig schnell, sodass wir jetzt schon einiges mehr machen können. Und in 2 Jahren (Vorschulzeit) wirds dann noch ein richtiges Schneeglöckchen Lapbook geben.
Für unseren Jahreszeitentisch haben wir ein schönes Schneeglöckchenbild gemacht. Die Idee dazu bekam ich vom kindergartenblog.
Dazu habe ich ein Schwämmchen in Schneeglöckchenform geschnitten und so
konnten die Blüten einfach gestempelt werden. Mit einem Filzstift
wurden dann die Stängel und Blätter gemalt. Am meisten Spaß hatte David
mit dem Schneeflöckchen spritzen (weiße Temperafarbe mit viel Wasser).
Dann haben wir noch Schneeglöckchen gebastelt aus grünen Pfeiffenputzern, hellgrünen Holzkugeln und weißem Transparentpapier.
Ergänzt wurde das Tischchen noch mit einer tollen Drehscheibe vom KiGa-Portal, bei der man sehen kann wie das Schneeglöckchen wächst.
Außerdem habe ich David mal wieder eine Schneideübung gegeben. Diesmal mit 2
Ergo Tricks. 1. habe ich das Papier verstärkt, damit es nicht so
wackelig ist und 2. die Schneidelinie dick und fett gemacht. So wird
alles etwas einfacher und das Erfolgserlebnis ist größer. Die Montessori Schneideübungen hat David schon vor 1 Jahr gemacht. Kennt ihr die ersten Schneidübungen?
Selbstverständlich haben wir die Schneeglöckchen auch draußen in der Natur beobachtet. Ich habe extra ein Schneeglöckchenpflänzchen als Balkondeko gekauft und auch beim spazieren gehen, konnten wir aufgrund des milden Wetters wirklich frühzeitig Schneeglöckchen finden - im Garten, beim Spielplatz und auch im Wald.
Ansonsten haben wir das Thema "Rehe" vom letzten Jahr wiederholt und sogar noch ein paar Sachen hinzu genommen wie z.B. ein neues Buch über Rehe für das Kindergartenalter, wir waren wieder im Wildpark (diesmal aber ohne Schnee) und haben eine Schneidübung passend zum Thema gemacht.
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Eigentlich wollte ich im Januar irgendwas mit Schnee zum Thema machen und hatte schon einiges vorbereitet. Allerdings starteten wir bei + 13 ° ins neue Jahr und die Wettervorhersage sagte auch für die nächsten 2 Wochen weiterhin + Grade voraus. Somit war keinerlei Schnee in Sicht. Einen frühlingshaft warmen Januar ohne Schnee hatten wir vor 2 Jahren ja schonmal, also habe ich mir was anderes ausgedacht. Zu Beginn des neuen Jahres:
Das Jahr - der Kalender - die Jahreszeiten - die Monate - die Wochentage und Zeitformen
Passende Aktionen:
🎬 Video 📋 Geschichte / Gedicht 🎶 Lied ✋ basteln / malen / schneiden
🎲 Spiel 📖 Bücher 🅐 Aktion 🔢 Zahlen / Mathematik
Das Jahr und die Monate
🅐 Zuerst haben wir einen von mir selbstgemachten Linearkalender im Flur aufgehängt. Damit hat das Kind immer einen Überblick über das gesamte Jahr und erkennt wie unglaublich viele Tage ein Jahr hat. Besondere Tage haben wir mit Bildkarten auf kleinen Wäscheklammern markiert. Als Davids Freund zu Besuch war, zeigte er ihm gleich den Kalender und meinte: "Schau mal und da ist Weihnachten".Den aktuellen Tag markieren wir mit einer roten Wäscheklammer, die jeden Tag ein Kästchen weiter hüpft.Die Frage: Wie lange ist es noch bis .... ist nun ganz einfach bildlich beantwortet.
🅐 Für den Jahreszeitentisch habe ich die Monatsuhr (vom KiGa-Portal) ausgedruckt. Damit markieren wir nun immer den aktuellen Monat. Auf der Drehscheibe sind alle 12 Monate und die 4 Jahreszeiten graphisch dargestellt.
🎲 Wie
toll ein Legekreis funktioniert, habe ich im November erst bemerkt
(zum Thema St. Martin). Deshalb waren wir alle ganz begeistert, als
ich den Jahreslegekreis vom Ideenreiseblog gefunden habe. Komplett
kostenlos! Der Legekreis eignet sich für die
anschauliche Erarbeitung des Jahreskreises. So wird verstanden, dass
das Jahr aus 4 Jahreszeiten und 12 Monaten besteht. Indem man ihn gemeinsam aufbaut und darüber spricht wird so viel gelernt.
Die Wochentage
🅐 In der Küche haben wir den veränderbaren Kinderkalender (vom KiGa-Portal) platziert. Wochentag, Datum, Monat, Jahreszahl und Jahreszeit sind dort zu sehen und können täglich verändert werden. Zusätzlich haben wir dort immer noch unseren Wochenplaner.
📋 Vom KiGa-Portal habe ich noch einen Reim und ein Mitmachtgedicht, um die Wochentage zu lernen
🅐 Am Apfelbaum lassen sich die einzelnen Jahreszeiten super erkennen. Es gibt dazu vom KiGa-Portal eine passende Drehscheibe und ein dazu gehöriges 🎶Lied "Der Apfelbaum im Jahreskreis". Wir haben dann diese 4 Jahreszeitenbäume ✋ gebastelt. Dazu haben wir Davids Handabdrücke abgepaust, ausgeschnitten und sie auf rundes Transparentpapier geklebt. Dann hat David mit Motivlochern passende Motive ausgestanzt (Blumen, Äpfel, Blätter, Schneeflocken) und sie aufgeklebt. Die Bäume zieren nun das Kinderzimmerfenster welches zum Garten zeigt und der Apfelbaum direkt vor dem Fenster steht.
Wir lieben ja die Jahreszeitenbücher von Ravensburger Sachen suchen. Wir haben alle 4 Bücher zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter und nutzen sie in der jeweiligen Jahreszeit. Aber dieses Buch beinhaltet alle Jahreszeiten gleichzeitig. Je 3 Seiten pro Jahreszeit. Und so kann man wirklich darüber sprechen, wie sich das Wetter im Jahresverlauf ändert und was dann jeweils typisch ist. Die 12 Seiten zeigen den Kindergarten (ich erzähle dann einfach immer, dass sich die Familien treffen und gemeinam basteln), den Garten (beim Osterfest), den Garten vom Kindergarten, Urlaubsauto, Badesee, Opas Werkstatt, Park, Bauernhof, Schlittenberg, Krippenspiel und den Weihnachtsmarkt mit Eislaufbahn
Außerdem hat David eine Montessori-Küche bekommen und wir haben das Thema vom letzten Januar "Vögel" nochmal so richtig aufleben lassen und auch noch einiges dazu genommen wie z.B. Vogelhauszählkarten.
Rehe lassen sich ganz besonders schön in einem Wildpark beobachten. Wir haben dazu
z.B. einen kostenlosen „Park“ in unserer Nähe. Es handelt sich
dabei einfach um ein großes eingezäuntes Waldstück, in dem Rehe
und Hirsche leben und über die Jahre ihre Scheu vor den Menschen
verloren haben. Man kann in diesem rießigen Gelände spazieren gehen
(keinerlei Kommerz) und entdeckt auf seinem Weg durch den Wald immer
wieder Tiere, die z.B. am Wegrand stehen und fressen.
Es gibt dort eine
rießige Futterkrippe.
Nachtrag: 1 Jahr später waren wir wieder im Wildpark bei frühlingshaften Temperaturen. Auch das ist natürlich total toll und man kann die Schneeglöckchen umso besser finden.
Ich habe auch
schon gehört, dass man in anderen kommerziellen Wildparks spezielles
Futter (Presslinge) kaufen kann und die Rehe den Kindern dann aus der
Hand fressen! Das ist natürlich auch sehr toll! Achtung:
Spaziergängern in einem normalen Wald ist Wildtierfütterung
(Rehe, Hirsche, Füchse, Wildschweine) aus verschiedenen Gründen
untersagt = Ordnungswidrigkeit = Bußgeld! Nur Jäger oder Förster
dürfen die Tiere bei Schnee füttern!
Als der Schnee wieder weg war, hatten wir Glück und wir konnten in der freien Natur beim
spazieren gehen mal wieder Rehe beobachten. Allerdings halt nur aus der Ferne... 3 Rehböcke sind über die ganzen Felder gesprungen
Zuhause freute
sich David sehr über 3 neue Tierfiguren. Rehbock, Ricke und Rehkitz,
die Rehfamilie. Das Besondere bei den Tierfiguren von Schleich
gegenüber Ostheimer oder sonstigen Tieren ist, dass sie sehr
detailgetreu sind. Das heißt, sie alle haben auch richtige
Fußabdrücke!!!
Unser Jahreszeitentisch mit dem Bild "Der Winterwald" aus "mein großes Natur-Wimmelbuch" vom Esslinger Verlag
David ließ die Rehe immer wieder über kinetischen
Sand laufen (geht natürlich auch mit weißer Knetmasse) und
entdeckte dabei die Fußspuren, die sie (so wie im Schnee)
hinterlassen haben. Das haben wir auch noch mit anderen Waldtieren
gemacht und David lernte die einzelnen Fußspuren sehr schnell
auseinander halten. Er konnte kaum genug davon bekommen! Es ist
überhaupt toll, wenn die Kinder mit Tierfiguren spielen können.
David hat mich damit überracht, wie er das Rehkitz hinten an die
Ricke gestellt hat und sagte: „Mama trinken“ (das heißt bei ihm
„stillen“), so wie er es in den Tiersendungen im Fernsehen
gesehen hat.
Unser Thema in
diesem Februar war aber nicht nur die Rehfamilie, sondern auch ein
wenig das Schneeglöckchen. Es ist ja ein erster Frühlingsblüher,
den man nun bei Spaziergängen draußen entdecken kann. Und somit
wurde mit Schneeglöckchen dekoriert. Wir haben eine winterliche
Schneeglöckchen-Fensterdeko gebastelt. Das war zwar größtenteils
meine Aufgabe, aber David war sehr stolz auf seine Hände in
Schneeglöckchenform und rief immer „Hände“, wenn er die
Schneeglöckchen am Fenster betrachtet hat. Dazu zeichnet man einfach
nur die Handform des Kindes auf weißem Papier nach, schneidet sie
aus und beklebt sie noch mit Kelchblatt, Stängel und Blättern
(diese habe ich einfach schnell frei und ohne Schablone aus grünem
Tonpapier ausgeschnitten). David hat mit Fingerfarbe noch
Schneeflocken ans Fenster getupft.
Soundbücher sind immer
toll, um Tiere kennen zu lernen, die Geräusche von sich geben. Ganz
besonders, wenn man sie live schlecht hören kann. Das ist der 1.
Vorzug dieser Bücher. Das Tolle ist aber, dass man die Tiere hier
auch noch erfühlen kann! Natürlich ist es jeweils nur ein Stück
Stoff und kein richtiges Fell, aber man bekommt doch einen Eindruck
davon, dass sich ein Reh anders anfühlt als eine Eule. Und genau
unter diesem Fühlelement wird dann der Sound ausgelöst. Zusätzlich
sieht das Kind reale echte Fotos der Tiere in verschiedenen
Situationen. In diesem Buch entdeckt das Kind Rehe,
Wölfe, Mufflons, Luchse und Uhus
Dieses
Buch wird ab 2 Jahren empfohlen, ich jedoch finde es schon wesentlich
früher geeignet. Jede Doppelseite beinhaltet nur einen 4-zeiligen
Reim, also genau das was 1-Jährige lieben. Die Zeichnungen sind auch
sehr schlicht gehalten! Das Buch beginnt hoch oben in den Bäumen bei
der Eule und geht dann immer tiefer hinunter bis zum Boden. Das Kind
lernt also die Eule kennen, dann den Specht, Eichhörnchen, eine
Ricke und ein Rehkitz, das sich im hohen Gras / Gebüsch versteckt
hat, Wölfe, Wildschweine,
Siebenschläfer, Maikäfer, Tausendfüßler und zum Schluss findet es
eine Feder.
wunderschöne,
naturgetreue, schlichte Zeichnungen (nicht überladen) von Tieren im
Wald. Genau das Richtige für so junge Kinder! Im Buch zu finden
sind: Specht, Reh,
Dachs, Eichhörnchen und Wildschweine. Dazu gibt es auf jeder Seite 3
- 4 informative Sätze. Es ist eine Ricke mit 2 Rehkitzen
abgebildet (allerdings Frühling-Sommer).
Wir lieben alle 4 Bücher dieser Reihe "Wer wohnt ... ?"
LEIDER werden diese Bücher nicht mehr neu gedruckt. Ihr findet sie
für 1-3 € pro Stück noch in den Kleinanzeigen oder bei
Gebrauchtbuchhändlern
In diesem Buch findet man
Eichhörnchen, Hase, Fuchs,
Wildschwein, Eule, Reh und die Waldmaus. Jedes Tier ist
erstmal ganz groß und für sich alleine dargestellt. Klappt man die
Seite auf, sieht man weitere schöne Zeichnungen zu diesem Tier z.B.
in seiner liebsten Umgebung, was es frisst, wie es schläft, wie die
Jungen leben usw. Dazu gibt es jeweils einen längeren Sachtext, in
dem die Tiere auch korrekt benannt werden wie Bache, Keiler, Ricke,
Rehbock und Rehkitz. Auf den Bildern zu
sehen gibt es eine Ricke mit 2 Rehkitzen auf der Wiese und einen
Rehbock, der sein kleines Geweih im Frühling an einem dünnen Baum
abstreift. Im Sachtext erfahren die Kinder u.a. dass das Geweih des
Rehbocks im Winter auch abfällt und neu nachwächst.
Ein
erstes dickes Wimmelbuch mit 11 Waldszenen im Jahresverlauf. Es zeigt
natürlich vor allem viele Tiere und Pflanzen im Wald, aber auch noch
einen Waldlehrpfad, Waldspielplatz, Waldkindergarten, Förster,
Baumfällungen und den Wald in den Bergen. Auf der letzten
Seite sieht man den Winterwald im Schnee mit einer Futterkrippe für
die Rehe. Jede Seite wird mit
wenigen Sätzen beschrieben und das Kind wird aufgefordert ein paar
„Begriffe“ auf dem Wimmelbild zu suchen. Das Buch ist wirklich
total klasse, um neue Wörter zu lernen und regt zum erzählen an.
Denn auf jeder Seite gibt es viel zu entdecken.
Dieses Buch ist bereits 15
Jahre alt und wird nicht mehr neu verkauft. Die ersten Kinder, die
dieses Buch angeschaut haben, sind mittlerweile also schon fast
erwachsen! Und dennoch ist dieses Buch (und auch die anderen aus der
Reihe) einfach toll! Man findet es noch bei Gebrauchtbuchhändlern,
in den Kleinanzeigen oder auf dem Flohmarkt. Ich habe es für 1 €
entdeckt und natürlich sofort zugeschlagen. Das Buch ist eigentlich
genau so aufgebaut wie das „Sachen suchen im Wald“, ist aber
nicht ganz so überladen und zeigt wirklich nur die Tiere und
Pflanzen, das aber mehr im Detail (größer). Rehe sind sogar auf
4 von 6 Seiten zu sehen. Die Zeichnungen von Bob Bampton sind
wunderschön! Auch dieses Buch zeigt den Jahresverlauf und so findet
man neugeborene Rehkitze im Frühling, sowie eine Futterkrippe für
das Wild im verschneiten Winterwald. Sehr schön ist, dass ganz klar
unterschieden wird zwischen Rehfamilie und Hirschfamilie. Alle Tiere
werden korrekt benannt (Rehbock, Rehkitz, Hirschkuh, Hirschkalb).
Für unseren Jahreszeitentisch haben wir als erstes ein schnelles und einfaches 🐦 Vogelbild gemacht. Dazu hat David seinen Daumen in silberne Stempelfarbe getaucht und dann aufs Papier gedrückt. Und zwar entlang von 2 Linien, die ich gezeichnet hatte.
Die Fingerabdrücke habe ich dann noch mit Augen, Schnäbeln, Krallen usw bemalt und schon war das Bild fertig und wir haben es aufgehängt.
Buch im Hintergrund = "Mein kleines Jahreszeitenbuch Hallo Winter!" aus dem ArsEdition Verlag (ab ca 18 Monate)
Auf dem Jahreszeitentisch habe ich 🐦 Vogelfutter ausgelegt, damit David dieses kennen lernt. Er wollte es auch wirklich kennen lernen und hat es sogar zum Teil aufgegessen 😂 (auf dem Foto fehlen z.B. schon wieder die Rosinen). Da wir an die Vögel aber unseren eigenen Vorrat abgetreten haben, war das nur allerbeste Qualität: glutenfreie Haferflocken, geschälte Hanfsamen, geschälte Sonnenblumenkerne, Goldhirse, Rosinen und ein paar selbst getrocknete Johannisbeeren aus dem Garten vom letzten Sommer.
Dieselben Zutaten haben wir für selbstgemachtes Vogelfutter verwendet:
Dazu hat David die einzelnen Bestandteile in eine größere Schüssel zusammengeschüttet und mit einem Löffel umgerührt.
Ich habe Silikonmuffinförmchen mit Juteanhängern vorbereitet und etliche Esslöffel Kokosöl erwärmt, bis es flüssig wurde. Zuerst habe ich pro Förmchen je 1 EL flüssiges Öl hineingegeben, David hat dann das Vogelfutter eingefüllt. Zum Schluss habe ich alles mit flüssigem Kokosöl aufgefüllt, bis alles davon bedeckt war.
Wer Donutformen hat, könnte auch diese verwenden (ergibt dann einen schönen Ring statt einer Scheibe). Dann musste das Ganze nur noch im Kühlschrank abkühlen, was ziemlich schnell geht.
Das Vogelfutter habe ich vor unser Esszimmerfenster gehängt, wo es Äste in Armlänge direkt davor gibt. So konnten wir von unserer Essbank aus die Vögel beim fressen beobachten und bestimmen!
Ein Anfang dazu waren die ganz unten im Post aufgeführten Fotobücher aus der "Hör mal rein, wer kann das sein" - Reihe. Allerdings konnten wir dadurch nur das Rotkehlchen, die Kohlmeise und die Amsel zuordnen, was David super schnell raushatte.
Aber es gab ja noch so viele andere 🐦 Wintervögel. Also habe ich Fotos von allen Vogelarten, die wir gesehen haben, herausgesucht, ausgedruckt und einlaminiert. Ich habe euch meine Datei hier kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind alle von Pixabay.com und frei zur kommerziellen Nutzung. Die Bilder haben abgerundete Ecken, sodass sie für Kleinkinder nicht gefährlich sind. Sie können als Einzelkarten ausgeschnitten, als Leporello oder kleines Buch zusammengeklebt werden.
Noch während meiner Arbeit am Computer war David total begeistert von
den ganzen Vogelbildern, die er dort sah und wollte immer wissen wie sie
heißen. Und dadurch lernte David wirklich superschnell die
Vogelnamen!!!!
Außerdem habe ich David das bekannte "kleine Meise" Lied vorgesungen.
Für den Jahreszeitentisch haben wir 🐦 Vögelchen aus Zapfen gebastelt. Dank der Waldspielgruppe wusste ich genau, wo im Wald ich recht kleine Zapfen finden kann (aktuell findet ja leider keine Waldspielgruppe statt). Dort haben wir ein paar übrig gebliebene gesammelt und ich habe Augen und Schnäbel ausgeschnitten und angeklebt. Das ist noch keine Arbeit für so kleine Kinder. Genau so wie bei der Eule habe ich dann mal wieder Sofakissen gewaschen 😉 und da fliegen dann immer jede Menge weiße Daunenfedern herum. Diese habe ich mit flüssigem Kleber versehen und dann kann man sie einfach in den Zapfen hineinstecken. Rechts, links und hinten. Die Federn bleiben sofort kleben. Anschließend kann man sie mit einem Faden an einen Zweig hängen. Zusammen mit kleinen Wattekugeln ergibt das wirklich eine wunderschöne Winterdeko.
Passend zum Thema habe ich auch noch einen schönen Text gefunden. Diesmal eine 🐦 Klanggeschichte von Klett-Kita! Dazu haben wir eine Rassel und ein Glöckchen verwendet, was David gut gefallen hat.
Lernen aus Bilderbüchern
Vögel findet ihr in folgenden montessori geeigneten Büchern für Kleinkinder (Stand 2021):
Dieses Buch handelt tatsächlich ausschließlich nur von Vögeln! Allerdings sind es nicht 100 % Gartenvögel, denn der Storch ist auch dabei. Aber Kohlmeise, Specht (der ist nicht nur im Wald, den haben wir bei uns im Garten auch schon mehrmals gesehen), Spatz und Amsel sind super. Die Kohlmeise auf der ersten Seite ist sogar im Winter bei Schnee mit Vogelfutter abgebildet.
Soundbücher sind immer toll, um Tiere kennen zu lernen, die Geräusche
von sich geben. Und bei diesen unterschiedlichen Vogelarten kann man also auch den unterschiedlichen Klang der Vogelstimmen hören. Das Schöne ist aber, dass man die
Tiere hier auch noch erfühlen kann! Natürlich ist es jeweils nur ein
Stück Stoff (keine Federn). Und genau unter diesem Fühlelement wird dann der Sound ausgelöst.
Zusätzlich sieht das Kind reale echte Fotos der Tiere in verschiedenen
Situationen. Es werden also gleich 3 Sinne angesprochen: Sehen - Hören - Fühlen. 💗
wunderschöne,
naturgetreue, schlichte Zeichnungen (nicht überladen) von Tieren im
Garten. Jedes Bild zeigt einen kleinen Ausschnitt aus einem Garten mit
Dingen, die die Kinder kennen, wie z.B. Schaufel, Sandspielzeug usw. und
dazu dann Maulwurf, Katzen, Schnecken, Igel und Spatzen. Auf jeder Seite
gibt es 3 - 5 informative Sätze zu jedem Tier. Man sieht 3 Spatzen vor der Löwenzahn-Rotklee-Wiese im Sand baden (= Sommer) Wir lieben
alle 4 Bücher dieser Reihe "Wer wohnt ... ?" LEIDER werden diese Bücher
nicht mehr neu gedruckt. Ihr findet sie für 1-3 € pro Stück noch in den
Kleinanzeigen oder bei Gebrauchtbuchhändlern.
Neu erschienen ist diesen Monat auchGuck mal tief in die Nacht, in dem man die Nachtigall finden kann und Guck mal Frühling Sommer Herbst und Winter, in dem der Zaunkönig, der im Frühling sein Nest baut, Thema wird. Diese Bücher werden ab 2 Jahren empfohlen, ich jedoch finde sie schon
wesentlich früher geeignet. Jede Doppelseite beinhaltet nur einen
4-zeiligen Reim, also genau das was 1-Jährige lieben. Die Zeichnungen
sind auch sehr schlicht gehalten.
Dieses
Buch beleuchtet die Fragen: Wer lebt in einem Haus? Warum bauen Vögel
Nester? (auch da ist wieder der Storch dabei und es ist Frühling) Wer lebt unter der Erde? Wie wohnt der Biber? Wo wohnen die
Bienen? Wohnen wilde Tiere auch in unseren Häusern? Wo verstecken sich
die Tiere? Wer hat sein Haus immer dabei? Und wo wohnt das Eichhörnchen?
Dieses Buch ist von Steffen Walentowitz
gezeichnet. Wir finden all seine Illustrationen einfach wunderschön,
auch "Wer wohnt im Garten?" ist von ihm. Man findet in diesem Buch
Eichhörnchen, Igel, Katzen, Bienen, Hummeln, Wespen, Schnecken,
Regenwürmer, Asseln, Ameisen, Eidechse, Heuschrecke, Spinnen,
Fliege, Ohrenkneifer, Maulwurf, Marienkäfer, Mäuse und die Seite "Wer zwitschert in unserem Garten?" Man sieht darauf ein Rotkehlchen und einen Zaunkönig, der seine Jungen im, hinter der Klappe versteckten, Nest füttert (Frühling). Auf der Seite zuvor (allgemein Garten) ist noch von Amsel und Meisen und weiter hinten (am Komposthaufen) vom Spatz die Rede. David liebt dieses Buch! Es ist wirklich ganz toll gemacht mit den vielen Klappen 💗
David liebt bereits das Buch "Tiere im Wald" und bekam zum Geburtstag auch noch die "Tiere im Garten". In diesen Büchern ist jedes Tier erstmal ganz groß und für
sich alleine dargestellt. Klappt man die Seite auf, sieht man weitere
schöne Zeichnungen zu diesem Tier z.B. in seiner liebsten Umgebung, was
es frisst, wie es schläft, wie die Jungen leben usw. Dazu gibt es
jeweils einen längeren Sachtext. Im Garten findet man Rotkehlchen, Schnecken,
Frösche im Gartenteich, Siebenschläfer, Schmetterlinge, Wespen und
Igel. Man sieht das Rotkehlchen beim Füttern eines Jungvogels, auch sein Nest mit Eiern und was es allgemein so frisst. Dazu wird erklärt, dass das Rotkehlchen am längsten zu hören ist und sein Nest in Bodennähe baut. Die Jungtiere werden noch gefüttert, wenn sie schon Flügge sind (was ich letzten Sommer sogar einmal beobachtet habe)
In diesem Buch kann man sich anhören wie Storch, Ente, Kuckuck, Krähe, Specht und Meise klingen. Dazu gibt
es farbig markierte Sensoren, die man mit festem Druck drücken muss.
Zusätzlich gibt es zu jedem Vogel einen kurzen Sachtext (ca 3-4 Sätze) und sehr schöne schlichte Zeichnungen.
Außerdem gibt es noch den Bänder Hör mal in der Natur (2010) mit Rotkehlchen, Frosch, Donnergeräusch, Wellen, Eule und Grille und Hör mal in der Nacht(2015) mit Katze, Mücken, Lagerfeuer, Eule, Dachs und Nachtigall.